Liebe Blanca,
vor genau einem Jahr mussten wir einen unserer Hunde einschläfern lassen.
Akutes Nierenversagen, das ging rasend schnell:-(
Von einem Tag auf den anderen... da fiel die Entscheidung zwar genauso schwer, war aber eben nicht mehr aufzuhalten.
Ebenso ging es uns vor 1.5 Jahren, mit unserem Pferd, wir konnten den beiden nur noch die allerletzte Qual ersparen.
Ganz anders war es allerdings vor 12 Jahren mit Felis unserer französischen Picard Hündin.
Sie hatte im stolzen Alter von 14,5 Jahren sehr abgebaut, von gut 33kg auf 27kg abgemagert, war schon seit einem Jahr inkontinent, orientierungslos und litt sehr unter Arthrose.
Sie lebte nur noch im unteren Stockwerk in ihrem PlastikKörbchen(welches ich mehrmals täglich mit frischen Handtüchern bestückte) weil sie die Treppen nicht mehr empor steigen konnte.
Wenn wir sie nach oben in den Wohnbereich trugen, weil sie uns so leid tat, in ihrer Einsamkeit ...
passierte manches Mal unbemerkt, wenn sie nach unten wollte, dass sie dann auf dem Bauch, die Pfoten weit abgespreizt, laut polternd nach unten rutschte:-(. Danach ließen wir sie schweren Herzens in ihrem Korb, zwischen unseren Schlafzimmern im unteren Stockwerk verweilen.
Da sie aber noch immer fraß, sich gerne bekuscheln ließ, im Schneckentempo mit uns durch die Felder wackelte(wenn man ihr erstmal auf die Hinterbeine half) haben wir uns einige Monate mit der Entscheidungsfindung sehr schwer getan.
Bis ich eines Morgens die Kinder samt Felis zum Bus begleitete und spontan sagte, verabschiedeteuch besonderg gut von ihr, ich glaube dass sie heute eine wichtige Reise antreten wird.
Dann bin ich noch heulend eine große Runde mit ihr und ihrer Kumpeline gelaufen, habe danach unsere Tierärztin angerufen... welche dann zu mir nach hause kam , Ganz sanft und in aller Ruhe unsere treue Begleiterin in ihrem Lieblingskorb gespritzt hat, mir Zeit ließ Felis Kopf in meinem Arm zuhalten und mit mir geweit hat.
Ich werde diesen , von mir bestimmten Abschied nie vergessen, auch nicht die Reaktion unserer Mädels nach Schulschluss. Ich habe lange mit meinen Gefühlen gekämpft, bin aber heute der Meinung, dass es für Felis der richtige Zeitpunkt war.
Ich wünsche Dir viel Kraft, für die nahende Entscheidung
Bine
Liebe Blanca,
vor genau einem Jahr mussten wir einen unserer Hunde einschläfern lassen.
Akutes Nierenversagen, das ging rasend schnell:-(
Von einem Tag auf den anderen... da fiel die Entscheidung zwar genauso schwer, war aber eben nicht mehr aufzuhalten.
Ebenso ging es uns vor 1.5 Jahren, mit unserem Pferd, wir konnten den beiden nur noch die allerletzte Qual ersparen.
Ganz anders war es allerdings vor 12 Jahren mit Felis unserer französischen Picard Hündin.
Sie hatte im stolzen Alter von 14,5 Jahren sehr abgebaut, von gut 33kg auf 27kg abgemagert, war schon seit einem Jahr inkontinent, orientierungslos und litt sehr unter Arthrose.
Sie lebte nur noch im unteren Stockwerk in ihrem PlastikKörbchen(welches ich mehrmals täglich mit frischen Handtüchern bestückte) weil sie die Treppen nicht mehr empor steigen konnte.
Wenn wir sie nach oben in den Wohnbereich trugen, weil sie uns so leid tat, in ihrer Einsamkeit ...
passierte manches Mal unbemerkt, wenn sie nach unten wollte, dass sie dann auf dem Bauch, die Pfoten weit abgespreizt, laut polternd nach unten rutschte:-(. Danach ließen wir sie schweren Herzens in ihrem Korb, zwischen unseren Schlafzimmern im unteren Stockwerk verweilen.
Da sie aber noch immer fraß, sich gerne bekuscheln ließ, im Schneckentempo mit uns durch die Felder wackelte(wenn man ihr erstmal auf die Hinterbeine half) haben wir uns einige Monate mit dieser schweren Entscheidungsfindung sehr geplagt.
Bis ich eines Morgens die Kinder samt Felis zum Bus begleitete und spontan sagte: verabschiedet euch besonderg gut von ihr, ich glaube dass sie heute eine wichtige Reise antreten wird... sie möchte endlich über den Regenbogen in eine, für sie unbeschwertere Welt gehen dürfen.
Dann bin ich noch heulend eine große Runde mit ihr und ihrer Kumpeline gelaufen, habe danach unsere Tierärztin angerufen... welche dann zu mir nach hause kam , ganz sanft und in aller Ruhe unsere treue Begleiterin in ihrem Lieblingskorb gespritzt hat, mir Zeit ließ - Felis Kopf in meinem Arm zu halten - und mit mir geweit hat.
Ich werde diesen , von mir bestimmten Abschiedsmoment, nie vergessen, auch nicht die Reaktion unserer Mädels nach Schulschluss.
Ich habe lange mit meinen Gefühlen gekämpft, bin aber heute der Meinung, dass es für Felis der richtige Zeitpunkt war.
Ich wünsche Dir viel Kraft, für die nahende Entscheidung.
Voller Mitgefühl
Bine