Ja ich finde auch beide Ansichten logisch wobei die neue Katze eigentlich unserer Nala noch was in Sachen Erziehung beibringen soll und nicht umgekehrt. ;-)
Das kann ich zwar verstehen, läuft aber auch darauf hinaus das sie sich verstehen müssen, sonst kann ihr keine andere Katze was beibringen. Versteh mich nicht falsch, ich will nicht sagen das es verkehrt ist eine Erwachsene zu suchen, ich habe auch 2 Erwachsene integriert, problemlos. Weiß aber das man da mehr Geduld brauch, bzw mehr Nerven.
Eine Erwachsene hat bereits ihren Charakter, ein Kitten zwar auch, aber da ändert es sich noch, bzw es ist noch anpassungsfähiger als eine Erwachsene. Oder besser gesagt, schneller anpassungsfähig. T-jay hatte mehr Probleme sich hier einzuleben, als die, die als Kitten einzogen. Es muss nicht so sein, aber meist ist es so.
Dazu kommt, das eine Erwachsene, die man am Charakter einschätzen kann vorher, nicht zwingend noch genauso in der neuen Umgebung sein muss. Ein Umgebungswechsel kann auch zu Veränderungen vom Wesen führen. Nicht immer in negativer Form.
Zum Schluß entscheiden die Katzen, nicht wir. Das ist das worauf ich hinaus will. Das Risiko das es nicht klappt, ist immer gegeben. Bei Kitten, wie bei Erwachsenen Katzen.
Für mich war immer wichtig das ich überzeugt war, das ich die neue Katze liebe, das ich eine Bindung zu ihr habe. Ich hatte nur einmal eine Züchterin gefragt ob sie das Kitten zurück nimmt, wenn es nicht klappt (wäre problemlos möglich gewesen). Das war als Bacardy einzog. Ich habe es mir überhaupt nur getraut weil mir in einem anderem Forum Mut zugesprochen wurde. Ich hatte aber auch oft das Gegenteil auf anderen Seiten gelesen.
Als Bacardy einzog, war nach 1 Minute klar, egal was passiert, ich kann ihn nicht abgeben. Sammy mochte ihn sofort, Xanthi war sauer, kriegte sich aber nach 3 Tagen auch ein, weil Bacardy sich gar nicht für sie interessierte, er war nur beschäftigt mit Bällen, Spielschiene, Kratzbäume usw. Seitdem habe ich nie wieder gefragt ob der Züchter, das Kitten zurück nehmen würde. Mein letzter Phoenix kommt aus Spanien. Es wäre für ihn ja auch eine Tour tour. Es gibt auch keinen Grund, es klappt problemlos. Inzwischen ist mein ältester 11 Jahr alt, bzw wird 11 Jahre alt. Auch er hopst mit dem Jung spund durch die Gegend und mag ihn.
Ich bin nie danach gegangen, ich habe mir nie den Kopf drum gemacht ob die nun alle perfekt zusammen passen. Wenn so Züchter denken würden, würden sie nie eine Zuchtkatze finden ;-)
Wichtig ist, das auch du die Ruhe behältst, denn Nervosität des Besitzers überträgt sich auch auf die Katzen.
lg Juli