Ich persönlich finde, dass es keine "Anfängerkatzen" gibt.
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Das sehe ich auch so, allerdings gibt es problemlose Katzen und eben welche bei denen man vielleicht doch etwas Erfahrung bräuchte. Der Unterschied für mich ist hier die Herkunft. Wenn du von jemanden eine Katze übernimmst ohne zu wissen, wie sie aufgewachsen ist, ob sie lange genug bei Mama und Geschwistern war.
Ich denke, wenn man weiß das man eine Wohnungskatze möchte und dazu noch eine Rassekatze, sollte man zum seriösen Züchter gehen. Ich würde auch 2 Katzen empfehlen, allerdings sehe ich es nicht so, das es doppelter Aufwand ist. Futter/Streu Kosten sind mehr, wenn man Pech hat auch
Tierarzt kosten, aber Aufwand was nicht finanzieller Art ist, hat man nicht mehr. Kratzbaum ist ja eh da, Spielzeug genauso und bei 2en ist man selber durchaus entlastet, weil sie sich auch miteinander beschäftigen.
Ich habe insgesamt 8 Katzen, 1 Hauskater, 1 Britisch Kurzhaar und 6 Maine Coons. Ich spiele fast gar nicht mit ihnen, sie spielen alleine, bzw miteinander. Was soll ich mit ihnen spielen, wenn die zu dritt im raschentunnel toben, oder mit Mäusen, oder Bällen? Ich schaue für mein Leben gern dabei zu ja, aber ich brauche da nicht viel machen. Das du vollzeit arbeiten bist ist kein Problem, ich ja auch. Irgendwer muss ja auch das Geld verdienen ;-)
Ich habe übrigens 70 qm und ein kleines Freigehege. Es klappt bei mir wunderbar, ohne Ärger in der Gruppe oder sonstiges. Allerdings wohne ich alleine hier und habe damit mehr Kratzbäume in der Whg als wie Möbel :mrgreen:
Wenn bei euch mal eine Show in der Nähe ist, würde ich dir mal empfehlen dahin als Besucher zu gehen. Da sieht du viele verschiedene Rassen und kannst dich auch mal mit Züchtern unterhalten. Vielleicht macht es dir das einfacher, die Rasse zu finden, die zu dir passt, oder in die du dich verliebst.
lg Juli