Wir haben hier auch eine Dame mit Flohspeichelallergie. Bei einer Flohspeichelallergie hat man eigentlich recht charakteristische verkrustete Stellen, bevorzugt am Schwanzansatz und den hinteren Oberschenkeln.
Unbedingt zu Hause die Liegeplätze regelmässig entflohen und kontrollieren! Bei uns war es letztlich ein altes Lammfell, welches verseucht war. An der Katze selber war kein Flohkot o. Floh zu finden! Unsere Tierarzt sagte damals, das wäre nicht ungewöhnlich: Der Floh nimmt ein Schlückchen und verkrümmelt sich dann wieder in die Unterlage, weil die Katze stark kratzt.
Eine kurze Frage: Welche Spot-Ons verwendest Du? Im Handel erhältliche Mittel haben häufig mehrere Probleme: 1.) Sie dürfen i.d.R. nicht bei Flohspeichelallergikern angewendet werden 2.) Sind Flöhe häufig bereits resistent gegen das Zeug 3.) Sind die darauf ausgelegt, die Flöhe von der Katze fern zu halten, was nur durchschnittlich gut funktioniert. Da aber 1 Biss ausreicht, um einen erneuten Allergie-Schub auszulösen, sind die leider zu unzuverlässig.
Bei uns haben letztlich Comfortis (Tabletten) geholfen. Mehrere Monate in Folge, das hat ihr die Flöhe vom Leib gehalten, sodass sie endlich wieder ausheilen konnte. Da sie ebenfalls Freigängerin ist, wird es schwierig sie grundsätzlich von Flöhen fern zu halten.
Es kann aber natürlich auch etwas ganz anderes sein, wie hier schon mehrfach angesprochen. Vielleicht mal eine zweite Meinung bei einem anderen Tierarzt einholen?
Ob und wie aussagekräftig diese Bluttests sind, weiß ich ehrlich gesagt auch nicht. Wir hatten einen machen lassen, bei einer unserer anderen Katzen, aber das Ergebnis deckte sich letztlich überhaupt nicht mit meinen Beobachtungen. Daher würde ich das mit Vorsicht geniessen.
Hast Du schonmal versucht gekochtes Hühnerfleisch anzubieten? Da weißt Du zumindest, was drin ist ;-) und viele Katzen fressen das wirklich gerne. Ist nur ohne Zusätze nicht als dauerhafte Nahrung geeignet. Da findest Du hier im Futterbereich einiges zu (u.a. beim BARF).