Aaaalso, ich kenne die Vorgeschichte nicht, ...
Du könntest sie nachlesen...
- Deine Miezen haben bei Deinen Eltern gelebt, waren dort versorgt, durch die Krankheit Deiner Mutter aber ist das nicht mehr gewährleistet.
Sie wollte die Katzen unbedingt, der Vater war dagegen (und damals schon öfter über längere Zeit beruflich unterwegs), die Mutter damals schon krank.
- Du wohnst weiter weg in einer kleinen Einzimmerwohnung, in der Katzenhaltung im schlechtesten Fall nicht gestattet ist.
So weit weg auch nicht - immerhin konnte sie ja auch längere Zeit pendeln, es wurde ihr nur zu viel.
Und sie hat die Wohnung gemietet obwohl klar war, dass dort Katzenhaltung nicht erlaubt ist. Ihr Vater war dagegen, er war der Meinung dass Katzenhaltung in einer so kleinen Wohnung Tierquälerei ist, weshalb er ihr angeboten hatte auch mehr zu bezahlen für eine größere Wohnung, die ebenfalls zur Auswahl stand und in der Katzenhaltung erlaubt gewesen wäre.
- Die Miezen sind bereits im Tierheim, Ihr habt Euch gemeinsam schweren Herzens für die Abgabe entschieden, ...
An anderer Stelle schreibt sie, der Vater hätte die Katzen gegen ihren Willen ins Tierheim gebracht.
... mit der Bitte die Vermittlung erst einmal für zwei Monate auszusetzen.
Das schreibt sie hier erstmalig.
Zu allererst finde ich Eure Entscheidung für die Abgabe bewundernswert! So etwas ist schwer, aber sehr verantwortungsvoll.
Wenn man diese Entscheidung selbst fällt ja. Aber sie hat sie nicht selbst gefällt, ihr Vater, bei dem sie die Katzen zurückgelassen hat, hat das entschieden nachdem sich herausgestellt hat, dass sie die Katzen eben nicht zu sich nehmen würde und er eben für längere Zeit ins Ausland musste.
Man fragt sich natürlich an welcher Stelle jetzt gelogen wird - in den älteren Threads oder jetzt hier.
Ansonsten klingt das doch sehr nach den üblichen "Abnabelungskriegen" was da zwischen Vater und Tochter läuft. Dem Vater wär's wohl deutlich lieber gewesen sie wäre weiter gependelt, vielleicht auch weil er in der traurigen Situation nicht alleine zuhause sein wollte, vielleicht auch weil das Geld knapp ist wen man einen Pflegefall in der Familie hat (ich kenne das aus eigener Erfahrung), vielleicht auch nur weil das Haus immer wieder über lange Zeit leersteht.
Grundsätzlich finde ich 36-40qm die Unterkante für ein Katzenheim, ...
Bisher hiess es immer 36m² - und Küche und Bad werden da normalerweise genauso reingerechnet wie Balkone. Die Wohnung dürfte sicherlich nicht gewachsen sein. Letztendlich macht das aber keinen großen Unterschied. Man kann sicher darüber streiten ob eine solche Winz-Wohnung überhaupt groß genug ist für Katzenhaltung, genau dazu gibt's aber schon einen ellenlangen Thread als sie noch auf Wohnungssuche war. Meiner Meinung nach ist eine solche Wohnung zu klein, vor allem da es sich um eine Ein-Zimmer-Wohnung handelt in der man tatsächlich keinerlei Möglichkeit zum Separieren hätte, falls das mal nötig sein sollte (und dass das vorkommen kann wissen wir alle).
Das gewährleistet für mich nicht, dass die beiden nach einem erneuten Einzug dauerhaft und für immer bei Dir/Euch bleiben können.
Beim Vater können sie nicht dauerhaft bleiben - dass er sie gegen ihren Willen ins Tierheim gebracht hat, dürfte da wohl auch ein ziemlich klares Zeichen sein.
In ihrer Wohnung ist keine Katzenhaltung erlaubt, das geht also auch nicht.
Was bleibt da noch als die Abgabe?
Natürlich ist das furchtbar traurig. Aber gerade in diesem Fall war das alles so sehr vorhersehbar, der Abnabelungsprozess durch die Krankheit der Mutter auch nochmal 'ne Runde schwieriger als er es auch unter normalen Umständen ohnehin schon ist, die Katzen waren vom Vater nicht wirklich gewollt (vielleicht hat er sie auch nur erlaubt in der Hoffnung dass die Tochter dann doch noch zuhause wohnen bleibt und weiter pendelt).
Die Katzen überhaupt zu nehmen war meiner Ansicht nach schon falsch - der Zeitpunkt war nun mal denkbar ungünstig. Und dann mussten ja auch die Kaninchen dafür weichen. Die Kaninchen hätte sie auch in ihrer jetzigen Wohnung halten können (die darf der Vermieter nicht verbieten), mit Katzen ist das deutlich schwieriger.
Ich würde mir wünschen dass die Katzen ein gutes DAUERHAFTES Zuhause finden in dem sie um ihrer selbst willen geliebt werden - und nicht nur das Überbleibsel der ausgezogenen Tochter sind.