Smilla, eine 16-jährige Katze, hat seit einigen Wochen einen Tumor (siehe Foto). Wir waren mit ihr damit beim nahegelegenen Tierarzt, der gesagt hat, eine Operation kommt nicht mehr in Frage, da sie die Narkose nicht überleben würde, man solle ihr den Streß ersparen und sie friedlich ihre letzten Tage und Wochen leben lassen. Zunächst fand ich das okay, da sie scheinbar durch den Tumor nicht beeinträchtigt war. Sie frißt zwar nicht mehr so viel wie in jungen Jahren, aber in Ordnung und geht jeden Tag raus und streift stundenlang durchs Viertel. Sie hat in den letzten Monaten schon an Gewicht verloren, in etwa von früher 3 kg auf aktuell 2 kg, war allerdings immer eine stämmige kräftige Katze, auf einem Bauernhof im Allgäu geboren. Jetzt habe ich neulich bei einem Freund mit jemandem gesprochen, die in einer Tierklinik arbeitet. Sie hatte gemeint, bisher hätten noch alle Katzen bei Ihnen eine Narkose überlebt, man würde operieren und ich soll mit Smilla vorbeikommen. Vom Tierarzt, bei dem wir ansonsten immer mit ihr waren und der uns von der OP abgeraten hat, hatte sie keine so gute Meinung. Seit einigen Tagen nun schleckt sich Smilla viel an dem Tumor, was wir als Zeichen interpretieren, daß er sie nun doch beeinträchtigt. Wie würdet ihr mit der 16-jährigen Katze handeln? Einfach mit ihr in die Klinik fahren und dort nochmal eine offene und ehrliche Meinung einfordern und eventuell operieren lassen?
Lieben Dank für eure Einschätzung.
Grüße, Andreas