• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

kater leidet an knochentumor

Diskutiere kater leidet an knochentumor im Tumore und Geschwürerkrankungen Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Hallo zusammen ich bin neu hier in diesem Forum und wäre froh um gleich gesinnte odrr um tipps Meine Kater Herkules 7jahren Hatte vor 2monaten...
  • kater leidet an knochentumor Beitrag #1
herkules7

herkules7

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Hallo zusammen
ich bin neu hier in diesem Forum und wäre froh um gleich gesinnte odrr um tipps
Meine Kater Herkules 7jahren Hatte vor 2monaten Probleme und schmerzen in den vorder&hinterbeinen
War beim Tierarzt und der stellte eine verstauchung fest er gab schmerzmittel
Klappte gut Er war verschmust wie immer ging nach draussen frisst sehr gut(auch ohne schmerzmittel)

Vor 1woche fing es wieder an schmerzen in beinen kann kaum runterspringen usw

Heute dann Beim Tierarzt
er hatte einen Gewichtsverlust von 1kg
hatte stark geschwollene Beinen
Hatt einen Röntgen gemacht
und dann die Schreckliche diagnose
Knochentumore in beinen/sprungelek und hüfte
Leider hatt der krebs gestreut

Heilungschance gleich null
Jetzt nach schmerzmittel ist er wieder der gleiche Verschmust spielt und ist fit

Was denkt ihr gibt es wirklich keine heilungschancen? und ist es wirklich gut ihn die ganze zeit mit schmerzmittel zuzudröhnen?

Ich weiss wirklich nicht weiter und bin mit der situation überfordert ich habe mit allem
gerechnet aber mit Diagnose nicht :u4 :u4

Liebe grüsse
Herkules7
 
  • kater leidet an knochentumor Beitrag #2
Wenn die Diagnose eindeutig auf dem röngtenbild zu sehen ist, dann würde ich das Schmerzmittel weiter geben und ihm damit Lebensqualität geben. Schmerzmittel geht über die Nieren, auf längere Zeit auf alle Fälle, aber das nützt nichts, die alternative ist offenbar gleich null :-(

Ich habe letzte Jahr einen Kater mit einem Malignem Lymphom am Hals gehabt, er war nicht zu operieren und Tommy erst 3 1/2 Jahre alt. Ich habe iohm Cortison (doppelte Dosis) Leukeran und Antibiotikum gegeben, es half leider nicht viel, aber er hatte zumindest noch Spaß am Leben. So lange es ging, ging es dann. Als er Atemprobleme bekommen hatte und die hörbar schlimmer wurden, habe ich ihn gehen lassen beim Tierarzt.

Ich gehe jetzt davon aus, das die Tierärzte es richtig abgeklärt haben, aber ein Tumor der gestreut hat und dazu noch in beiden Beinen und der Hüfte, ich denke leider auch, das die Heilungschancen gleich null sein werden. Tut mir sehr leid.

Gib ihm das Schmerzmittel, wenn es ihm hilft und genieße die verbleibende Zeit mit ihm. Es klingt brutal ich weiß das, aber ich fürchte mehr kannst du nicht tun.

lg Juli
 
  • kater leidet an knochentumor Beitrag #3
Danke für deine Antwort
Es schlimmste zu wissen das er in kürze oder so sterben wird
der gang mit der transportbox zum tierarzt und leer zurück ohne in die wohnung

tut mir auch leid für deine katze
wie hast du das gemacht der letzte schwere weg zum Tierarzt?
 
  • kater leidet an knochentumor Beitrag #4
Bei Katzen treten, im Gegensatz zu Hunden, Osteosarkome sehr selten auf, außerdem neigen sie bei der Katze kaum zu Metastasen.

Ich würde mir unbedingt noch eine weitere Meinung anhören, und drücke die Daumen, dass der Arzt sich irrt!
 
  • kater leidet an knochentumor Beitrag #5
Ich würde dir als erstes auch zu einer Zweitmeinung raten und unbedingt abklären ob eine Streuung vorliegt. Ggf. wäre eine Chemotherapie eine gute Möglichkeit,diese bei Hunden und Katzen deutlich besser vertragen wird als bei uns Menschen. Gerad wo er erst 7 Jahre alt ist.

Mit Knochentumor hab ich selbst keine Erfahrung,meine Kätzin hatte ein Lymphom was bereits gestreut hatte (Bauchraum) Erkannt wurde dies erst,nachdem der Krebs im kleinen Katzenhirn Entzündungen machte,und sie dadurch neurologische Totalausfälle hatte.
Sie kämpfte sich aber aber ganz tapfer ins Leben zurück und durfte nach der Diagnose noch 4 Monate bei uns bleiben. Sie bekam Cortison und für den Notfall hatte ich ein starkes Schmerzmittel im Haus,was ich zum Glück nicht gebraucht habe.
Chemo kam für uns leider nicht in Frage,aufgrund dessen das es schon gestreut hatte,ihr Alter (sie war knapp 12) und ihr Allgemeinzustand. In einem früheren Stadium hätte ich´s vielleicht noch versucht.

Hab sie aus allen unnötigen Tierarztbesuchen rausgehalten (zu Hause fühlte sie sich am wohlsten bei den zwei Katern) es gab nur unvermeidliche Termine (Vitaminspritzen z.B die ihr gut taten...genereller kurzer Checkup) zugesehen sie so beschwerde und schmerzfrei wie möglich zu halten,stabilen Allgemeinzustand,Lebensqualität etc. und sie natürlich nach Strich und Faden verwöhnt. Letztendlich konnte uns auch kein Arzt sagen wie lang das geht. Sie hätte mit der Cortisonbehandlung gut noch 1-2 Jahre leben können. Aber nach 4 Monaten streikte der kleine Körper und ich musste sie halt leider schlafen legen. Sie war halt so tapfer,wollte aber konnte nicht mehr. Das fiel unglaublich schwer,auch wenn man Zeit hatte sich quasie drauf vorzubereiten ... soweit das eben geht.
 
  • kater leidet an knochentumor Beitrag #6
Danke für deine Antwort
Es schlimmste zu wissen das er in kürze oder so sterben wird
der gang mit der transportbox zum tierarzt und leer zurück ohne in die wohnung

tut mir auch leid für deine katze
wie hast du das gemacht der letzte schwere weg zum Tierarzt?

Der letzte Gang ist immer schwer, aber ich bin dankbar das ich da war, das ich ihn begleiten konnte. Schlimmer für mich wäre, wenn er jämmerlich erstickt wäre. Es war nicht mehr mein Tommy an dem Tag, er kam morgens noch zu mir, legte sich dann später auf den Boden, mein anderer Kater kam, putzte ihm über den Kopf und Tommy reagierte nicht. Auf gar nichts, weder auf mich, noch auf den Wedel. Da war klar das es das einzig richtige ist.

Bei Tieren haben wir die Möglichkeit das Leiden zu beenden, ich empfinde das als Segen. Nichts wäre schlimmer für mich, als wenn mein Tier leidet ohne Ende.

Das was wir uns auch wünschen, wenn es so weit ist, das es nicht schmerzhaft ist und scchnell zu ende ist. Am besten einschlafen, ganz friedlich. Die Möglichkeit gibt uns der Tierarzt in diesem augenblick, auch wenn es uns das Herz bricht.

Tommy hatte übrigens chemo, aber nicht im eigentlichen Sinne, wo er in die Klinik müsste, sondern die Leukeran Tabletten waren auch eine Variante der Chemo. Es hatte nichts geholfen, war aber ein Versuch wert.

Übrigens, da stimme ich den anderen beiden zu, eine zweite Meinung ist nie verkehrt. Nimm sämtliche Befunde mit, damit nichts doppelt gemacht wird (eventuell kannst du auch erst nur mit den Befunden und ohne Katze mal einen Termin woanders machen) . Ich hatte auch 2 Meinungen bei Tommy.

lg Juli
 
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