Nur wenige Minuten, vielleicht 2 Stunden....
Daisy und Lucky waren meine Erstkatzen. Wohnungskatzen. Und dann kam dieser Moment..., ich telefonierte abends – vergleichsweise spät – und richtete dann meine Augen auf Daisy, meine kleine Maus. Sie zog sich auf den Vorderpfoten ein Stück über den Teppich. Ein Spiel?
Kein Spiel! Wir sind unmittelbar zum Tierarzt aufgebrochen. Lähmung der Hinterläufe. Aortenthrombose. Ich habe sie unmittelbar erlösen lassen.
Die Welt stand still für einen Augenblick. Nur wenige Tage später sollte Quincelchen einziehen – als Kumpel für Lucky, der es mit Daisylein nicht immer leicht hatte (und umgekehrt).
Was mein größter Trost war? Ganz klar der: Daisy musste nicht leiden und hatte keine Schmerzen. Die Schmerzen wären später und mit Vehemenz gekommen.
Ja – einen größeren Trost konnte es nicht geben. Am schlimmsten ist für mich nicht der Tod, am schlimmsten wäre für mich ein längeres Leiden eines Tieres, aus dem heraus es durch Behandlung kein Zurück mehr gibt.
An einem Dienstag verstarb meine Maus, am folgenden Freitag zog ein Kitten hier ein: der Quincelmann. Ja, das ging. Auf der einen Seite am Boden zerstört, auf der anderen Seite die Freude auf und an einem kleinen, noch so jungen Leben. Das eine wiegt das andere nicht auf – aber beides konnte koexistieren. In mir.
Meine Daisy ist und bleibt unvergessen – im Herzen sowieso, ihre Asche habe ich hier in der Wohnung in einer Urne. Das war mir damals wichtig – und ist es heute noch genauso.
Ich drück Dich, Jasi!