Hallo, ich wende mich heute wieder einmal an euch, vielleicht habt ihr ja ein paar Ratschläge oder Lösungsvorschläge unseres "Problems". Hier eine hoffentlich nicht zu lange Beschreibung.
Wir wohnen in einem Zweifamilienhaus. Unten meine Eltern mit der 6jährigen Katze Ylvie.
Oben wohnen mein Partner und ich mit unserer 5jährigen Katze Bounty.
Unsere Katze Bounty ist gerade vor 3 Monaten mit uns hierher gezogen und hat sich schon sehr gut eingewöhnt, mit Ylvie gibt es natürlich tägliche Begegnungen im Garten, was ziemlich gut läuft ... es gab bisher nur ein bisschen Gefauche.
Bounty darf untertags raus ins Grüne, in der Nacht muss sie wie früher auch schon, im Haus bleiben. Das funktioniert super!
Ylvie hingegen ist eine ganz unruhige Katze und es gewohnt ständig ein und aus zugehen und sie ist auch sehr viel draußen, kommt aber auch meistens am Abend nach Hause.
Jetzt ist es so, dass Ylvie eben am Abend gegen 22:00 h heimkommt und es sich im Wohnzimmer gemütlich macht ... gegen 23:00 h möchte meine Mutter ins Bett gehen und lässt Ylvie im Wohnzimmer weiterschlafen. Die Schlafzimmertür schließt meine Mutter, da sie keine Katze im Bett haben möchte (wegen Zecken).
Das geht dann meist ein paar Stunden gut, dann aber mitten in der Nacht wacht Ylvie auf, geht zur Schlafzimmertür und kratzt dort so lange, bis meine Mutter aufsteht und sie "rauslässt" ... was aber eigentlich total sinnlos ist, denn die Türen nach draußen stehen offen, durch die Katzentür kann Ylvie jederzeit ein und aus, auch Futter, Wasser, Katzenklo ... jederzeit alles zugänglich. Aber nein, Ylvie weckt meine Mutter auf. In seltenen Fällen - so wie heute - wird meine Mutter nicht geweckt, dafür lag eine verletzte noch lebende Maus im Wohnzimmer.
Meine Mutter hat auch schon versucht, Ylvie über Nacht in der Küche einzusperren, damit sie nicht mehr an der Schlafzimmertür kratzen kann, dann kratzte Ylvie eben lautstark an der Küchentür, was man genauso gut hört.
Weiters wurde im Laufe der Zeit versucht, Ylvie im Heizraum, wo die immer offene Katzenklappe ins Freie führt, über Nacht unterzubringen ... schön gemütlich mit Decke und Futter usw. ... hier genau dasselbe, Ylvie kratzt entweder an der Heizungsraumtür (was nicht sooo schlimm wäre) oder sie geht durch die Katzentür nach draußen und hüpft auf der Terrasse auf die Fensterbank vom Schlafzimmer und schreit dort so lange, bis jemand kommt. Durch das Schlafzimmerfenster wurde Ylvie noch nicht reingelassen ... aber trotzdem sitzt sie davor und schreit.
Was könnte man da tun?
Die Nerven meiner Eltern liegen langsam blank, was ich verstehen kann, wenn man keine Nacht mehr durchschlafen kann.
Ich habe schon angeboten, Ylvie zu mir über Nacht nach oben zu nehmen (würde sie nicht zu Bounty lassen). Was Ylvie wahrscheinlich ziemlich stressen würde, denn oben in meiner Wohnung ist sie eigentlich nie (schon wegen Bounty) und sie ist natürlich unten bei meiner Mutter zu Hause und fühlt sich nur dort richtig wohl.
Es gäbe noch eine Möglichkeit, nämlich im Nebengebäude, an der Garage angebaut befindet sich unsere Werkstatt, wo Ylvie untertags auch gerne ein- und ausgeht. Vielleicht sollte man sie dort über Nacht einsperren? Geht halt nicht im Winter, weil dort nicht geheizt werden kann. Da tut uns Ylvie dann auch wieder irgendwie leid, denn sie wird dann glauben, dass man sie aus Versehen dort eingesperrt hat.
Es ist wirklich schwierig, denn eigentlich dürfte Ylvie ja auch in der Nacht ein- und ausgehen, aber das reicht ihr nicht, sie will zu meiner Mutter ... wahrscheinlich ins Bett.
Was würdet ihr machen? Was können wir tun?
Ich bin dankbar für jeden Gedanken dazu ... Lg, Andie