Schlaflose Nächte mit Ylvie

Diskutiere Schlaflose Nächte mit Ylvie im Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Katzenfreunde; Hallo, ich wende mich heute wieder einmal an euch, vielleicht habt ihr ja ein paar Ratschläge oder Lösungsvorschläge unseres "Problems". Hier eine...
  • Schlaflose Nächte mit Ylvie Beitrag #1
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Andie

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Hallo, ich wende mich heute wieder einmal an euch, vielleicht habt ihr ja ein paar Ratschläge oder Lösungsvorschläge unseres "Problems". Hier eine hoffentlich nicht zu lange Beschreibung.

Wir wohnen in einem Zweifamilienhaus. Unten meine Eltern mit der 6jährigen Katze Ylvie.
Oben wohnen mein Partner und ich mit unserer 5jährigen Katze Bounty.

Unsere Katze Bounty ist gerade vor 3 Monaten mit uns hierher gezogen und hat sich schon sehr gut eingewöhnt, mit Ylvie gibt es natürlich tägliche Begegnungen im Garten, was ziemlich gut läuft ... es gab bisher nur ein bisschen Gefauche.
Bounty darf untertags raus ins Grüne, in der Nacht muss sie wie früher auch schon, im Haus bleiben. Das funktioniert super!

Ylvie hingegen ist eine ganz unruhige Katze und es gewohnt ständig ein und aus zugehen und sie ist auch sehr viel draußen, kommt aber auch meistens am Abend nach Hause.

Jetzt ist es so, dass Ylvie eben am Abend gegen 22:00 h heimkommt und es sich im Wohnzimmer gemütlich macht ... gegen 23:00 h möchte meine Mutter ins Bett gehen und lässt Ylvie im Wohnzimmer weiterschlafen. Die Schlafzimmertür schließt meine Mutter, da sie keine Katze im Bett haben möchte (wegen Zecken).
Das geht dann meist ein paar Stunden gut, dann aber mitten in der Nacht wacht Ylvie auf, geht zur Schlafzimmertür und kratzt dort so lange, bis meine Mutter aufsteht und sie "rauslässt" ... was aber eigentlich total sinnlos ist, denn die Türen nach draußen stehen offen, durch die Katzentür kann Ylvie jederzeit ein und aus, auch Futter, Wasser, Katzenklo ... jederzeit alles zugänglich. Aber nein, Ylvie weckt meine Mutter auf. In seltenen Fällen - so wie heute - wird meine Mutter nicht geweckt, dafür lag eine verletzte noch lebende Maus im Wohnzimmer.

Meine Mutter hat auch schon versucht, Ylvie über Nacht in der Küche einzusperren, damit sie nicht mehr an der Schlafzimmertür kratzen kann, dann kratzte Ylvie eben lautstark an der Küchentür, was man genauso gut hört.
Weiters wurde im Laufe der Zeit versucht, Ylvie im Heizraum, wo die immer offene Katzenklappe ins Freie führt, über Nacht unterzubringen ... schön gemütlich mit Decke und Futter usw. ... hier genau dasselbe, Ylvie kratzt entweder an der Heizungsraumtür (was nicht sooo schlimm wäre) oder sie geht durch die Katzentür nach draußen und hüpft auf der Terrasse auf die Fensterbank vom Schlafzimmer und schreit dort so lange, bis jemand kommt. Durch das Schlafzimmerfenster wurde Ylvie noch nicht reingelassen ... aber trotzdem sitzt sie davor und schreit.

Was könnte man da tun?
Die Nerven meiner Eltern liegen langsam blank, was ich verstehen kann, wenn man keine Nacht mehr durchschlafen kann.

Ich habe schon angeboten, Ylvie zu mir über Nacht nach oben zu nehmen (würde sie nicht zu Bounty lassen). Was Ylvie wahrscheinlich ziemlich stressen würde, denn oben in meiner Wohnung ist sie eigentlich nie (schon wegen Bounty) und sie ist natürlich unten bei meiner Mutter zu Hause und fühlt sich nur dort richtig wohl.
Es gäbe noch eine Möglichkeit, nämlich im Nebengebäude, an der Garage angebaut befindet sich unsere Werkstatt, wo Ylvie untertags auch gerne ein- und ausgeht. Vielleicht sollte man sie dort über Nacht einsperren? Geht halt nicht im Winter, weil dort nicht geheizt werden kann. Da tut uns Ylvie dann auch wieder irgendwie leid, denn sie wird dann glauben, dass man sie aus Versehen dort eingesperrt hat.

Es ist wirklich schwierig, denn eigentlich dürfte Ylvie ja auch in der Nacht ein- und ausgehen, aber das reicht ihr nicht, sie will zu meiner Mutter ... wahrscheinlich ins Bett.

Was würdet ihr machen? Was können wir tun?

Ich bin dankbar für jeden Gedanken dazu ... Lg, Andie
 
  • Schlaflose Nächte mit Ylvie Beitrag #2
Hallo,

Ohrenstöpsel kaufen und ignorieren. Die Katze weis genau, kratzt sie, kriegt sie Aufmerksamkeit. Das reicht schon um das sie das immer wieder macht.

Sie wird nur aufhören damit, wenn sie merkt: es reagiert niemand. Das ist anstrengend, nützt aber nichts, da muss man leider so lanbge durch bis die Katze es begriffen hat.

lg Juli
 
  • Schlaflose Nächte mit Ylvie Beitrag #3
Ja ich kann auch nur zur Ignoranz raten und das ständige einsperren in andere Räume macht es nicht besser. Das verstört doch nur :???:
 
  • Schlaflose Nächte mit Ylvie Beitrag #4
Ja hier hilft nur ein strikes Ignorieren.
Und kein Einsperren.
Derjenige mit den besseren Nerven gewinnt. :mrgreen:
 
  • Schlaflose Nächte mit Ylvie Beitrag #5
Und was, wenn das Ignorieren nichts bringt?

Canix; Ohrenstöpsel bringen da absolut gar nichts... ;-)
 
  • Schlaflose Nächte mit Ylvie Beitrag #6
Bei mir schon. :mrgreen:
 
  • Schlaflose Nächte mit Ylvie Beitrag #8
Und was, wenn das Ignorieren nichts bringt?

Canix; Ohrenstöpsel bringen da absolut gar nichts... ;-)

Irgendwann hören sie auf. Manche kapieren es schneller bei manchen dauert es länger.
Du glaubst garnicht was das für harte Arbeit war dass wir jetzt jeden Tag so lange schlafen können wie wir wollen? Es kommt jetzt so selten vor, dass wir mal geweckt werden. Alle sind so lange brav bis wir aufstehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Schlaflose Nächte mit Ylvie Beitrag #9
Irgendwas hören sie auf. Manche kapieren es schneller bei manchen dauert es länger.
Du glaubst garnicht was das für harte Arbeit war dass wir jetzt jeden Tag so lange schlafen können wie wir wollen? Es kommt jetzt so selten vor, dass wir mal geweckt werden. Alle sind so lange brav bis wir aufstehen.

Wie lange habt ihr gebraucht?
 
  • Schlaflose Nächte mit Ylvie Beitrag #10
Heinzi hat MICH ausgezeichnet konditioniert. Für das Privileg, bei IHM mit im Bett schlafen zu dürfen, stehe ich gerne *grins* gegen 4.30 Uhr auf und lasse den Herrn zu seinem morgendlichen Rundgang vor die Türe.
 
  • Schlaflose Nächte mit Ylvie Beitrag #14
Und was, wenn das Ignorieren nichts bringt?

Canix; Ohrenstöpsel bringen da absolut gar nichts... ;-)

Ich habe 8 Katzen groß bekommen, die alle am Tag ins Schlafzimmer dürfen, nachts aber nicht. Glaub nicht das ich das nicht kenne ;-) es ist die einzigste Lösung, oder Schlafzimmer auf und Katze ihren Willen lassen. Kann dann aber sein das sie trotzdem deine Eltern weckt ;-)

lg Juli

Heinzi hat MICH ausgezeichnet konditioniert. Für das Privileg, bei IHM mit im Bett schlafen zu dürfen, stehe ich gerne *grins* gegen 4.30 Uhr auf und lasse den Herrn zu seinem morgendlichen Rundgang vor die Türe.

Jede Nacht? :shock: Mir würde was fehlen :mrgreen: Sorry aber ich muss erst 6.30 uhr aufstehen und habe dann lange Tage, das heißt: oft 12 h dienst. Ich wäre sowas von übermüdet wenn ich nicht mal durschschlafen kann.

lg Juli
 
  • Schlaflose Nächte mit Ylvie Beitrag #15
Ich stimme der Mehrheit hier zu: Das einzige Mittel ist ignorieren (, oder die Katze ins Schlafzimmer lassen).
Und ja ignorieren bringt durchaus den gewünschten Erfolg, man muss es nur lange genug durchhalten. Wenn man schon damit angefangen hat auf das Kratzen und Miauen der Katzen zu reagieren, dann dauert es natürlich im Anschluss deutlich länger dieses Verhalten wieder raus zu bekommen und jedes "Schwach werden" ist nicht ein Schritt, sondern zehn Schritte zurück ;-).

Und bitte die Katze nicht über Nacht in irgendwelche Räume sperren :-(.

Wenn deine Katze und die Katze deiner Mutter sich verstehen, warum lasst ihr sie dann nicht zusammen auch im Haus?
 
  • Schlaflose Nächte mit Ylvie Beitrag #16
Hallo ... danke für eure Ratschläge bisher
.
Ja, ignorieren ... ich weiß und meine Eltern wissen es eigentlich auch. Ich wäre da bestimmt härter, aber meine Mutter hat langsam schwache Nerven. Erstens will und kann meine Mutter nicht einfach ignorieren, wenn Ylvie kratzt und kratzt und dadurch neue Türen kaputt macht. Und die Katze schreit auch, das würde meinen Vater wecken (er hört zum Glück eh schlecht) und der ist sowieso schon sehr genervt wegen der Katze.

Im Schlafzimmer will meine Mutter die Katze definitiv nicht haben ... und ich habe auch schon die Erfahrung gemacht, dass es noch lange keine Garantie gibt, dass man dann nicht mehr von der Katze geweckt wird, wenn sie zu ihrem Menschen ins Bett darf.

Ich stimme der Mehrheit hier zu: Das einzige Mittel ist ignorieren (, oder die Katze ins Schlafzimmer lassen).
Und ja ignorieren bringt durchaus den gewünschten Erfolg, man muss es nur lange genug durchhalten. Wenn man schon damit angefangen hat auf das Kratzen und Miauen der Katzen zu reagieren, dann dauert es natürlich im Anschluss deutlich länger dieses Verhalten wieder raus zu bekommen und jedes "Schwach werden" ist nicht ein Schritt, sondern zehn Schritte zurück ;-).

Und bitte die Katze nicht über Nacht in irgendwelche Räume sperren :-(.

Wenn deine Katze und die Katze deiner Mutter sich verstehen, warum lasst ihr sie dann nicht zusammen auch im Haus?

Ylvie und Bounty verstehen sich nicht gerade prächtig, sich kennen sich ja auch noch nicht so lange und sehen sich ja nur als Freigänger. Ylvie hat Angst und faucht und will dass ihr Bounty bloß nicht zu nahe kommt und Bounty ist sehr draufgängerisch ... draußen im Garten können sie sich aus dem Weg gehen, deshalb gibt es keine Probleme.
Aber im Haus dann? Ich glaube für Ylvie wäre es schon ziemlich schlimm, wenn sie oben bei uns und nicht mehr unten bei meiner Mutter wohnen darf bzw die Nacht bei mir oben verbringen soll.
Das Problem ist einfach auch, dass meine Mutter egal was sie macht, irgendwie immer geweckt wird. Denn entweder kratzt die Katze innen an den Zimmertüren (egal in welchem Zimmer sie ist) oder wenn sie raus darf, dann kratzt sie draußen am Fenster. Und meine Mutter kann es nicht ignorieren, weil Türen wie auch Fenster nagelneu sind und sie das alles nicht zerkratzt haben möchte. Das verstehe ich auch.

Aber irgendwas muss ich ändern, denn ich kann es meiner Mutter auch nicht auf Dauer zumuten, dass sie seit 2 Jahren jetzt keine Nacht mehr durchschlafen kann. Denn im Grunde ist es meine Katze, habe sie damals angeschleppt. ;-)
 
  • Schlaflose Nächte mit Ylvie Beitrag #17
Hallo!

Nunja, natürlich kann jeder deine Mutter verstehen, aber Frustration oder gar Wut führen leider zu Nichts... Ich habe auch beste Erfahrungen mit Ignorieren gemacht, obwohl es nicht einfach ist.
Aber ohne Fleiß (oder eben Nerven), kein Preis.

Gibt es denn keine Möglichkeit irgendetwas an den Türen anzubringen? Kratzmatten etc., die man eventuell mit Schnüren oben befestigt (bei Holztüren ist Kleben ja nicht besonders zielführend). Am Fenster könnte man so eine Verdunkelungsfolie außen anbringen, dadurch kann das Glas geschützt werden.
Bin kein Experte in solchen Sachen, aber ich finde, das wäre ein Kompromiss :cool:
 
  • Schlaflose Nächte mit Ylvie Beitrag #18
Ich habe 8 Katzen groß bekommen, die alle am Tag ins Schlafzimmer dürfen, nachts aber nicht. Glaub nicht das ich das nicht kenne ;-) es ist die einzigste Lösung, oder Schlafzimmer auf und Katze ihren Willen lassen. Kann dann aber sein das sie trotzdem deine Eltern weckt ;-)

Ich glaube schon, dass du es kennst da es nach Erfahrung klang.
Und dass das die einzige Lösung ist, weiß ich auch.

Aber ich kann nur sagen, dass Ohrstöpsel absolut gar nichts bringen und ich sie trotzdem laut genug höre dass ich morgens vollkommen gerädert zur Arbeit komme.

Eltern? :mrgreen:
 
  • Schlaflose Nächte mit Ylvie Beitrag #19
Du musst noch ein wenig abstumpfen.
Inzwischen können die Katzen nachts über mich springen. Ich grunze nur und schlafe weiter.
Wenn ich allerdings unruhig bin, werden die Katzen auch unruhig und dann wird die Nacht: unruhig! :mrgreen:

Ich denke auch, dass es sinnvoll wäre, die Schlafzimmertür zu schützen. Mit Pappe, mit Kratzmatten, mit Alufolie. Da gibt es einige Möglichkeiten.
 
  • Schlaflose Nächte mit Ylvie Beitrag #20
Du musst noch ein wenig abstumpfen.
Inzwischen können die Katzen nachts über mich springen. Ich grunze nur und schlafe weiter.
Wenn ich allerdings unruhig bin, werden die Katzen auch unruhig und dann wird die Nacht: unruhig! :mrgreen:

Ich denke auch, dass es sinnvoll wäre, die Schlafzimmertür zu schützen. Mit Pappe, mit Kratzmatten, mit Alufolie. Da gibt es einige Möglichkeiten.

Meine damalige Katze konnte auch über mich drüber springen oder nach meinen Füßen greifen und ich habe weitergeschlafen.
Aber... dieses Kratzen an der Tür ist ein ganz anderes, lautes Geräusch. Bei uns jedenfalls.

Schützen würde ich die Türen auch.
Bei uns sowieso, da unsere Vormieter diese mit Folien überzogen haben (schön mit Blasen drin, sieht klasse aus... :roll:).

Eine Bekannte meiner Mutter hatte damals eine Fußmatte an die Tür gemacht. Sah nicht super aus, aber hat immerhin die Tür geschützt. ;-)
 
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