Jung trifft Alt, besteht noch Hoffnung?

Diskutiere Jung trifft Alt, besteht noch Hoffnung? im Neuankömmlinge Forum im Bereich Katzenfreunde; Hallo Zusammen, ich bin ganz neu hier, habe mein Problem schon in einem anderem Forum diskutiert, aber vielleicht hat ja hier jemand noch eine...
  • Jung trifft Alt, besteht noch Hoffnung? Beitrag #1
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Hallo Zusammen,

ich bin ganz neu hier, habe mein Problem schon in einem anderem Forum diskutiert, aber vielleicht hat ja hier jemand noch eine zündende Idee für unsere ZuSaFü. Der Text wird sicher etwas länger, ich hoffe das geht in Ordnung. :-D

Eigentlich hatte ich schon immer Katzen, schon als Kind zu Hause bei meinen Eltern. Mein Mann hat dann zwei Kater (Vater (Homer) und Sohn) mit in die Beziehung gebracht. Als der Sohn uns auf tragische Weise verlassen hat haben wir uns aus dem Tierheim eine kleine Glückskatze, eine hübsche Schildpatdame (Tweety) geholt. Sie war extrem scheu und es dauerte sehr lange bis sich auch nur ansatzweise an uns und Homer gewöhnt hatte. Dazu muss ich sagen, dass Homer ein Traumkater ist. Er war nie aggressiv und hat mit viel Gelassenheit reagiert. Natürlich hat er Sie ab und an in Ihre Schranken gewiesen, aber das war alles völlig im Rahmen. Eine wirkliche Schmusekatze wurde Tweety nie, beißt beim streicheln manchmal ganz unvermittelt oder auch Leckerli geben gern mal in die Finger.

Mittlerweile ist Homer 17 und Tweety 14 Jahre alt. Beide sind noch gesund. Homer Macht außer schlafen, essen uns sich in jeder erdenklichen Position auf meinen Mann zu legen nichts mehr. Tweety wirkt seit ca. einem Jahr immer mal wieder sehr ruhelos, versuchte Homer erfolglos zum spielen zu animieren und wanderte viel alleine "meckernd" durchs Haus. Wir haben gedacht es würde ihr vielleicht an Beschäftigung fehlen, da sie trotz Ihres Alters immer noch sehr agil und verspielt ist.

Als erstes waren wir wieder bei uns im Tierheim und haben uns ein bißchen in einen 8 Jahre alten Siamkater verguckt. Von dem hat man uns aber abgeraten, das der Altersunterschied zu Tweety zu groß sei. Man riet uns eventuell 2 Kleine Kitten aufzunehmen. Die hätten untereinander Beschäftigung und wenn Tweety Lust zum Spielen hätte, könnte sie sich dazu gesellen. Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht. Von zwei auf vier Katzen ist ja schon noch mal ein unterschied. Jetzt kam ein wenig der Zufall zur Hilfe und wir sind über Bekannte an zwei ganz reizende Kitten gekommen. Meine Tochter (6) und ich haben uns sofort in die Kitten verliebt.
Also haben wir uns entschieden Sie bei uns aufzunehmen.

An dem Tag, an dem wir Sie geholt haben, verlief eigentlich alles recht harmlos. Wir haben sie im Schlafzimmer ankommen lassen und nach einiger Zeit die Tür einen Spalt breit geöffnet. Homer hat es null interessiert, Tweety war etwas angespannt, aber friedlich. Abends haben wir sogar schon alle zusammen im Wohnzimmer gesessen. Die Kitten haben Ihren eigenen Platz auf einem vorher ungenutzten Sessel bekommen, den sie auch direkt annahmen und erschöpft einschliefen.

Am zweiten Tag blieb soweit auch alles ruhig. Als ich wieder nach Hause kam (musste kurz weg), kamen mir die Kitten von oben (Schlafzimmer) entgegen. Die beiden Alten lagen im Wohnzimmer. Auch der zweite Abend verlief ohne Komplikationen.

Am dritten Tag musste ich zwischendurch auch weg. Als ich nach Hause kam saßen die Kitten verschreckt unter dem Wohnzimmerschrank und Tweety lag mit wild schlagendem Schwanz davor. Als eine der Kleinen sich später irgendwann raus traute hat Tweety sie sofort angegriffen.

Ich habe sie getrennt und dann die Kleinen ins Schlafzimmer "gesperrt". Da fühlen Sie sich auf jeden Fall sicher, fressen, trinken und gehen normal aufs Klo.

Am vierten Tag haben wir es wieder versucht. Leider attackiert Tweety vor allem in unbeobachteten Moment immer wieder die Kleinen. Eine hat bei einer Attacke sogar etwas Kot abgesetzt. Sie ängstigen sich also wirklich sehr. Tweety ist sehr häufig bei uns unterm Dach, dass ist Ihr Rückzugsort. Wenn Sie eine Zeit dort oben ist, kommen die Kleinen auch raus. Sobald sie Sie allerdings kommen hören fliehen Sie unter den sicheren Schrank und brauchen sehr lange um wieder Mut zu fassen um raus zu kommen. Sobald keiner im Haus ist haben wir die Kitten im Schlafzimmer eingesperrt. Das Schlafzimmer ist im Übrigen kein Raum wo die andern Beiden sich normalerweise aufhalten.

Wir haben dann an Tag 6 eine Gittertür zum Schlafzimmer gebaut. Wir sitzen nun regelmäßig auf beiden Seiten der Tür, spielen mit den Kitten und auf der anderen Seite mit Tweety oder füttern Leckerchen. Leider entspannt sich die Lage gefühlt nicht wirklich.


So geht das jetzt seit 06/2016. Leider haben wir keine Fortschritte gemacht bis jetzt und so langsam komme ich an den Punkt wo ich mich frage, gibt es überhaupt noch eine Chance?

Tweety springt immer noch gegen das Gitter. Und wenn doch mal eine der Kitten aus dem Schlafzimmer entwischt geht Tweety direkt auf sie los. Und wenn ich sie trenne und die Kleine flieht geht sie sofort hinterher und greift noch mal an.

Mittlerweile handhaben wir es so, dass wenn Tweety sich im Dachgeschoß zurück zieht, wir die Tür für 1-2 Stunden schließen und die Kitten bei uns am Leben teilhaben lassen. Bevor Ihr fragt, sie hat dort 35qm und auch Wasser, Futter und KaKlo.

Homer putzt die Kleinen ab und zu und wenn sie Ihm auf die Nerven gehen zeigt er das auch, bestimmt aber trotzdem irgendwie sanft, die Kleinen reagieren dann auch sofort und lassen Ihn in Ruhe.

Wenn wir dann mit den 3 Katzen im Wohnzimmer sind und Sie auf der Couch mit meiner Strickwolle spielen bin ich trotzdem so traurig, dass wir nicht alle zusammen diese Momente genießen können. Tweety fehlt dabei einfach...

Leider hat Sie in der letzten Woche zwei mal ganz unvermittelt auch den Homer angriffen. Er liegt schlafen auf der Couch und Sie greift an. Er ist immer noch der Stärkere, aber ich habe Angst, das unser Opi mal nen Herzinfarkt kriegt, wenn Sie so auf Ihn losgeht.

Wir arbeiten jetzt aktuell mit Globuli und Bachblüten. Haben auch schon beide Feli-Ways und auch Zylkene probiert. Aber auch die scheinen Tweety nicht wohlgesonnener zu stimmen.

Hat noch irgendjemand eine Idee, was man noch probieren könnte. Ich bin wirklich verzweifelt, wir wollen doch nur, dass es allen gut geht...
__________________
Liebe Grüße,

Andrea mit Opa Homer, Diva Tweety und den Mini-Fellnasen Lilly und Tiffy <3
 
  • Jung trifft Alt, besteht noch Hoffnung? Beitrag #2
Hallo und Willkommen,

ähm erst mal muss ich was fragen....das Tierheim rät euch von dem 8j. Kater ab, weil der Altersunterschied zu groß ist, rät euch aber zu 2 Kitten wo der Altersunterschied nicht größer sein kann??
:-|

Ich denke hier melden sich noch User die Ahnung haben, aber für mich hört es sich so an als wäre Tweety vielleicht auch krank. Wurde sie mal gut durch gecheckt?
In einer Gruppe werden meist kranke Tiere attackiert, das ist hier ja nun anders rum, aber was mich stutzig macht ist, das sie auch Homer attackiert, obwohl sie schon so lang mit ihm zusammen lebt.
 
  • Jung trifft Alt, besteht noch Hoffnung? Beitrag #3
ähm erst mal muss ich was fragen....das Tierheim rät euch von dem 8j. Kater ab, weil der Altersunterschied zu groß ist, rät euch aber zu 2 Kitten wo der Altersunterschied nicht größer sein kann??
:-|

Ja, man begründete es damit, das die Siam alleine in ihrem Alter gewesen wäre und die beiden Kitten eben sich selbst hätten um zu toben und ähnliches. Auch sagten Sie, das eine ZuSaFü mit Kitten wahrscheinlich einfacher wäre, da sie eine Art Welpenschutz genießen würden. Davon haben wir leider nichts gemerkt. :-?
 
  • Jung trifft Alt, besteht noch Hoffnung? Beitrag #4
Ja die beiden hätten dann einen gleichalten Kumpel zum toben das stimmt schon.

Welpenschutz gibt es bei Katzen nicht. Es ist meist so das die Katzenmütter toleranter sind wenn die kleinen mal nerven. Das trifft aber meist nicht auf die anderen Katzen zu.
 
  • Jung trifft Alt, besteht noch Hoffnung? Beitrag #5
für mich hört es sich so an als wäre Tweety vielleicht auch krank. Wurde sie mal gut durch gecheckt?
In einer Gruppe werden meist kranke Tiere attackiert, das ist hier ja nun anders rum, aber was mich stutzig macht ist, das sie auch Homer attackiert, obwohl sie schon so lang mit ihm zusammen lebt.

Wir waren vor einem gutem halben Jahr beim Tierarzt, da war soweit alles in Ordnung. Sie ist nur gewichtstechnisch eher am unteren Rand. Sie war aber schon immer sehr leicht und zierlich. Bis auf Ihre Kastrationsschürze hat Sie nie wirklich Fett auf den Rippen gehabt. Aber daran kann es ja sicher nicht liegen...
 
  • Jung trifft Alt, besteht noch Hoffnung? Beitrag #6
Was hat der Tierarzt alles untersucht? auch alle Schilddrüsenwerte? Die würde ich auf alle Fälle kontrollieren lassen.
 
  • Jung trifft Alt, besteht noch Hoffnung? Beitrag #7
Hi,

ich persönlich würde auch zum Tierarzt mit ihr gehen. Am Anfang ist sie ja nicht so los auf sie, also muss es einen Grund geben warum. Wenn sie auch auf Homer schon los ist, deutet es eher auf Schmerzen hin. Katzen sind Meister im Verstecken von schmerzen, deshalb bemerkt man sowas immer erst recht spät und oftmals nur an Verhaltensänderungen.

lg Juli

In einer Gruppe werden meist kranke Tiere attackiert, das ist hier ja nun anders rum, aber was mich stutzig macht ist, das sie auch Homer attackiert, obwohl sie schon so lang mit ihm zusammen lebt.

Das ist so nicht ganz richtig, es gab auch oft genug Fälle wo die Kranke anfing zu attackieren.

Der einzigste der bei mir krank angefaucht wurde, war Bacardy und zwar von Tessa, aber er schwankte und wirkte dadurch wie eine Bedrohung. Bei Zahnschmerzen zum Beispiel kann ich mir durchaus vorstellen das die kranke auch die anderen attackiert.

lg Juli
 
  • Jung trifft Alt, besteht noch Hoffnung? Beitrag #8
Hi,

ich hab mich jetzt auch mal durch den Text gewühlt und dachte mir auch dass sie evtl krank sein könnte.
Und mich würde auch interessieren was der Tierarzt alles angeschaut hat um sie als gesund einzustufen.

Stress kann Krankheiten auslösen. Und es könnte gut sein dass sie stress hatte, als die zwei kleinen eingezogen sind.
 
  • Jung trifft Alt, besteht noch Hoffnung? Beitrag #9
Was hat der Tierarzt alles untersucht? auch alle Schilddrüsenwerte? Die würde ich auf alle Fälle kontrollieren lassen.

Wir haben ein geriatrisches Blutbild machen lassen. Laut Tierärztin sind alle Werte im Normbereicht. Ob da jetzt die Schilddrüsenwerte dabei waren weiß ich nicht. Ich bin Banker und kenn mich damit wenig aus. ;-) Ich vertrau Ihr da eigentlich auch, wir gehen schon lange zu Ihr und hatten nie Probleme.

Könnte denn die Schilddrüse an Aggressivität Schuld sein?

Liebe Grüße
Andrea

Ich werde die Tierärztin noch mal kontaktieren. Danke für Eure Antworten, ich meld mich dann.

Liebe Grüße
Andrea
 
  • Jung trifft Alt, besteht noch Hoffnung? Beitrag #10
Ja,könnte sie. Keine Gewichtszunahme und hohe Aktivität sind auch teilweise Schilddrüsenprobleme.
 
  • Jung trifft Alt, besteht noch Hoffnung? Beitrag #11
Wegen der Schilddrüse sind wir dran. Unsere Tierärztin ist aktuell im Urlaub, sobald sie zurück ist werden wir dem noch mal nachgehen.

Es gibt aber trotzdem neues zu berichten:

Mein Mann und ich haben noch mal lange über unsere Situation gesprochen und mein Mann sagte, dass er total genervt von der Sache ist.

Da er aktuell aufgrund Krankheit zu Hause ist und es ihm so langsam besser geht, hat er, ohne vorher mit mir zu sprechen, die Sache selbst in die Hand genommen. Er hat sie alle zusammen raus gelassen. Es ging eine Zeit gut bis Tweety wieder zuschlug.
Er hat sie dann aus der Situation genommen und hat sie "ausgesperrt". Also in die Küche gesetzt und die Tür geschlossen. Nach ca. 30 Minuten hat er sie wieder dazu gelassen. Dann war erst mal gut. Leider gab es Abend wieder einen Angriff, danach wurde sie wieder ausgesperrt. Ich der Nacht hatten wir die kleine bei uns im Schlafzimmer mit geschlossener Tür. Ich habe das Gitter jetzt auch aktuell mit dunklem Stoff verhangen.

Am nächsten Tag das gleiche wieder. Es gab einen Angriff, aber nach dem aussperren war Ruhe. Tweety zieht sich wie sonst auch oft unters Dach zurück. Kommt aber immer mal wieder runter guckt ob noch alle da sind. Dann ist sie auch wirklich angespannt, dass merkt man aber wir versuchen moderierend einzugreifen sobald sie in Lauerstellung geht. Ansprachen helfen nicht, sie scheint dann komplett fokussiert zu sein. Manchmal reicht es, wenn wir einfach so an ihr vorbei gehen, manchmal nehme ich sie einfach hoch, streichle sie und setzte sie woanders hin. Wir versuchen viel mit Lob zu arbeiten und ich hole uns morgen einen Klicker in der Hoffnung, dass das auch noch unterstützt.

Im Moment läuft es so, dass die Kleinen sich auf eine erhöhte Position zurückziehen, sobald Sie hören, dass Tweety die Treppe herunter kommt. Arbeitsplatte in der Küche, Schränkchen im Anbau, Waschbecken im Bad. Tweety geht dann gucken wo sie sind, falls es für uns zu kritisch aussieht gehe ich oder Mann einfach mal vorbei und dann geht Tweety aus der Situation raus. Dann legt sie sich auf den Schrank oder den Kamin um alles gut im Blick zu haben. Sie ist zwar angespannt aber nicht mehr ganz so schlimm gefühlt. Oder sie kommt zu mir auf die Couch lässt sich lange kraulen und schnurrt und tretelt dabei ohne Ende.
Wenn ich merke Tweety will unten bei uns sein, ihre Anspannung ist aber zu groß, dann bringe ich die Kleinen ins Schlafzimmer damit alle sich ein bisschen beruhigen können.

Wenn wir nicht da sind oder aufgrund Hausarbeit oder ähnlichem die Situation nicht im Blick haben, kommen die Kleinen wieder ins Schlafzimmer. Das finden die zwar blöd und ich hatte neulich auch ne Protestpfütze auf dem Bett aber das ist ja zu ihrem Besten und hoffentlich nicht für ewig.
Auch Nachts ist die Tür zu, weil wir ja nicht sofort eingreifen können.

Keine Ahnung ob das jetzt der Durchbruch ist. Oder wenigstens der Anfang vom Durchbruch. Ich trau dem Frieden noch nicht und rechne in jedem unbeobachteten Moment mit einen Angriff.

Aber ich versuche ganz gelassen zu bleiben und hoffe, dass wir jetzt jeden Tag einen kleinen Schritt nach vorne machen. Sie müssen ja nicht beste Freunde werden, eine einigermaßen friedliches Nebeneinander fänd ich schon schön.

Liebe Grüße
Andrea
 
  • Jung trifft Alt, besteht noch Hoffnung? Beitrag #12
Also, ich glaube da nicht an einen Durchbruch.
Durch die ständige Reise nach Jerusalem und das Auswechseln/Trennen von Katzen unterbrichst du dauernd die Zusammenführung. Alle ungeklärten Konflikte bleiben weiterhin ungeklärt und summieren sich so lange, bis wirklich was Böses passiert, wenn ihr mal nicht hinseht.
Das würde wahrscheinlich nur funktionieren, wenn ihr ein Leben lang die Aufpasser spielen wollt.
Gegensätzlich finde ich auch, dass ihr auf der einen Seite eine Katze aussperrt, weil sie ein unerwünschtes Verhalten zeigt (Lauern, etc.) und auf der anderen Seite die Katze hochhebt und streichelt, wenn sie dasselbe tut. Was sollen sie daraus lernen? Oder habe ich da was falsch verstanden?
Das Pinkeln ist übrigens nicht als Protest zu sehen, sondern als Zeichen, dass sich die Katzen nicht wohl fühlen.
Ich kanns ihnen auch nachfühlen, denn die Situation liest sich nicht gerade entspannt bei euch - weder für Mensch, noch Tier.

Ich kann dich natürlich auch verstehen und die Lage ist ja wirklich nicht berauschend, aus der Ferne ist die Situation auch schlecht einschätzbar. :neutral:
Hast du schon mal über eine/n Katzenpsychologen/in bzw. -verhaltensberater/in nachgedacht?
 
  • Jung trifft Alt, besteht noch Hoffnung? Beitrag #13
Gegensätzlich finde ich auch, dass ihr auf der einen Seite eine Katze aussperrt, weil sie ein unerwünschtes Verhalten zeigt (Lauern, etc.) und auf der anderen Seite die Katze hochhebt und streichelt, wenn sie dasselbe tut. Was sollen sie daraus lernen? Oder habe ich da was falsch verstanden?
Das Pinkeln ist übrigens nicht als Protest zu sehen, sondern als Zeichen, dass sich die Katzen nicht wohl fühlen.

Also für lauern wird hier niemand ausgesperrt. Das hab ich dann wahrscheinlich nicht richtig verständlich geschrieben. Tweety fliegt raus, wenn sie richtig angreift. Grade zum Beispiel ist sie zwar hin, hat einmal drauf gehauen, kurz Gefauche von Beiden und dann ist sie von dannen gezogen. Nicht zu vergleichen mit den Angriffen vom Anfang, wo die Kleinen vor Angst unter sich gemacht haben.
Dafür haben wir sie jetzt auch nicht ausgesperrt.

Ob das Pinkeln Protest war, oder sie sich nicht wohl fühlen, lässt sich meines Erachtens schlecht aus der Ferne bewerten, zumal es wirklich nur ein Mal war.

Darüberhinaus stehen wir bereits mit einer Tierpsychologin in Kontakt. ;-)

In anderen ZuSaFü Berichten kann man sogar lesen, das Verhaltstherapeuten dazu raten, die Katzen am Anfang noch wieder zu trennen, wenn man nicht anwesend ist. In meinen Augen ist das auch ein Moment wo beide Seiten wieder mal ne Runde entspannen können.

Liebe Grüße, Andrea
 
  • Jung trifft Alt, besteht noch Hoffnung? Beitrag #14
So schlafen sie gerade, das sieht doch ganz entspannt aus, oder? Trotz das alle Türen offen sind und Tweety auch hier rumläuft.
 

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