Hallo, ich bin etwas verzweifelt.
Heute war ich mit Joeline beim Tierarzt. Hatte mir einen "eigenen" ausgesucht und wollte sie dort einfach mal vorstellen und mir Mittel zum Entflohen und Entwurmen geben lassen. Ganz unspektakulär.
Sie wurde auch nochmal untersucht, alles ok. Aber: das Zahnfleisch ist entzündet und sie hat nicht mehr alle Zähne! Weiter untersuchen (Maul ganz öffnen usw.) kann sie so nicht, das lässt Joeline so nicht mit sich machen. Da ist eine Narkose nötig. Sie hat gleich ein paar Dinge genannt, die es sein könnten: Plasmazelluläre
Stomatitis (die Zähne lösen sich auf?!),
FIV,
FeLV oder "nur" eine Allergie gegen Zahnbelag.
Ich bin ganz traurig und mache mir Sorgen. :-( Damit habe ich bei dem Besuch gar nicht gerechnet. Jedenfalls würde es nun so mit der Ursachenforschung weitergehen: Narkose, Röntgen, Untersuchung der Zähne; Wenn man da nix sieht: Biopsie. Dann noch Blutuntersuchung auf
FiV und
FeLV, das geht dann in einem in der Narkose stressfrei. So habe ich das jetzt in Erinnerung, ich war aber recht geschockt, so dass ich vielleicht auch was vergessen habe oder durcheinander bringe.
Wenn es diese
Stomatitis ist, müssen die Zähne wohl oft gereinigt werden, eventuell auch noch Zähne gezogen. Und sie sagte noch was von kohlehydratarmer Ernährung....weiß nicht mehr ob das auch in dem Zusammenhang stand.
Sie hat mich nach Trockenfutter gefragt. Ich sagt, dass sie das nicht bekommt. Sie meinte, es wäre für sie wohl "schmerzfreier" zu fressen, weil es nicht überall hinkommt, wie Nassfutter.
Mir ist ja immer schon aufgefallen, dass sie häppchenweise über den Tag verteilt frisst. Aber gefressen hat sie immer. Mal mehr, mal weniger (je nach Futtersorte vielleicht auch). Letzt hab ich ihr erstmals zwei Brocken Rindergulasch gegeben. Daran hat sie ewig gekaut. Teilweise gefressen, den Rest liegen lassen. Irgendwann hab ich sie dann kleiner geschnitten. Dann ging es besser.
Wichtig: was die Ärztin auch noch sagte: ich habe Joeline ja erst Ende August aus dem Tierheim geholt. Ich solle beim Tierheim einfach mal nachfragen, ob die diese Untersuchung übernehmen und in ihrer Tierheimpraxis durchführen. Oder zumindest Kostenbeteiligung. Wie soll ich das nur formulieren? Ich wollte da eine Mail schreiben.
Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass dies alles in der kurzen Zeit entstanden sein soll. Und ich dachte, auf
Fiv und
Leukose wäre sie negativ getestet worden. Ich muss da nochmal nachfragen. Wobei sie bei der Impfung in der Tierheimpraxis (September) nicht gegen
Leukose geimpft wurde. Und seit Ende September hat sie bei uns Freigang. Sollte sie negativ getestet werden lass ich sie dagegen impfen. Anders macht das keinen Sinn.
Ich bin wirklich traurig und ein bisschen verzweifelt. Was kommt da auf uns zu? Ich dachte, ich habe eine gesunde Katze. Und jetzt ist sie vielleicht schlimm krank? Billig wird das sicher auch nicht werden. Hergeben würde ich sie natürlich auf keinen Fall mehr!!! Aber seine Gedanken macht man sich schon.
Da kann ich ja froh sein, dass sie ein paar Gramm zuviel auf den Rippen hat.
Kann mich jemand trösten, beruhigen? Kennt sich jemand mit der Problematik aus, hat Erfahrung?
