Das BARFen in den Zeiten der Vogelgrippe

Diskutiere Das BARFen in den Zeiten der Vogelgrippe im Rohfleischfütterung Forum im Bereich Katzenfutter; Hier im Landkreis gibt es die Vogelgrippe leider auch :-( Bin jetzt ganz verunsichert: Doby kriegt jeden Samstag rohes Hühnchen... Darf er das...
  • Das BARFen in den Zeiten der Vogelgrippe Beitrag #21
Hier im Landkreis gibt es die Vogelgrippe leider auch :-(

Bin jetzt ganz verunsichert: Doby kriegt jeden Samstag rohes Hühnchen...
Darf er das morgen bekommen?
Rind mag er nicht. :-(

Und auf der Terrasse waren die drei heute auch schon...
:???:
 
  • Das BARFen in den Zeiten der Vogelgrippe

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  • Das BARFen in den Zeiten der Vogelgrippe Beitrag #22
Bist du sicher, dass dein Fleisch aus Deutschland stammt? Die Vogelgrippe grasiert quasi fast überall in Europa. Ende Oktober in Ungarn, Anfang November in Österreich; in Frankreich fast kontinuierlich seit einem Jahr... usw.

Ich bin mir einigermaßen sicher, dass das Geflügel aus Brandenburg stammt, werde aber beim nächsten Einkauf noch einmal genauer nachhaken. Ich glaube, in Frankreich waren es lange Zeit "nur" Wildvögel, aber da bin ich mir nicht sicher.

Ich hab auch vor dem 8. November bestellt. Aber wie lange braucht der Virus, um nachgewießen zu werden? Geht das nur am lebenden oder toten Tier? Wird jedes Geflügel ständig darauf geprüft, bevor es in den Verkauf kommt? Oder prüft man erst, wenn man tote Wildvögel findet?

Es wird nicht jedes einzelne Huhn oder jede einzelne Pute, Ente oder Gans getestet, bevor es in den Verkauf kommt. Das wäre von der Menge her gar nicht machbar. Deswegen kann es schon sein, dass man ein Huhn erwischt, das zum Schlachtzeitpunkt gesund wirkte, aber das Virus schon in sich getragen hat. Die entscheidende Frage ist daher: Was passiert mit der Katz, wenn sie rohes Fleisch eines infizierten Tieres frisst? Wird sie krank werden und wenn ja, wie sehr? Das scheint niemand zu wissen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Das BARFen in den Zeiten der Vogelgrippe Beitrag #24
Ich bin mir einigermaßen sicher, dass das Geflügel aus Brandenburg stammt, werde aber beim nächsten Einkauf noch einmal genauer nachhaken. Ich glaube, in Frankreich waren es lange Zeit "nur" Wildvögel, aber da bin ich mir nicht sicher.

So wie ich gelesen habe, waren es in Frankreich außer Wildvögel hauptsächlich Entenfarmen.


Der Vogelgrippevirus, den wir gerade in Deutschland und allgemein in Europa haben, ist der H5N8. Das ist ein anderer Subtyp als jener, mit dem sich Menschen und andere Tiere anstecken können.

Es wird aber auch immer gesagt bzw. befürchtet, dass der Virus mutieren kann. Mit dem H7N9 gibt es nach wie vor Ansteckungen in China.
 
  • Das BARFen in den Zeiten der Vogelgrippe Beitrag #26
ach verflixt :-(
 
  • Das BARFen in den Zeiten der Vogelgrippe Beitrag #27
Der Optimist in mir will ja sagen "naja, wenn bisher keine Fälle bekannt sind, trotz Freigängerkatzen die bestimmt gerne nen verendenden Wildvogel mitnehmen, wirds schon sicher genug sein."
Aber ihr habt Recht, Viren mutieren.
Aber selbst wenn man sich jetzt gegen neues Barffleisch im November entscheidet, dauerte das damals nicht ganz schön lang, bis die Vogelgrippe-Welle durch war?
 
  • Das BARFen in den Zeiten der Vogelgrippe Beitrag #28
Hab gestern Putenfleisch gekauft. Das es eig. wie immer mit Hühnerherzen (unbekannter Herkunft) geben soll :-?. Andererseits lass ich meine Katzen ja aber auch weiterhin raus. Die Gefahr, dass sie sich dabei was holen würden wäre wohl größer. Wobei die Artikel, die meinen es sei nicht übertragbar doch überwiegen.
 
  • Das BARFen in den Zeiten der Vogelgrippe Beitrag #29
Hallo aus der Versenkung.
Dieses Thema hat mich die letzten Tage auch sehr beschäftigt. Habe jetzt auch eine Weile recherchiert:

Erstmal als kleine Vorabinformation. Geflügelgrippe/Geflügelpest/Vogelgrippe/Aviäre Influenza ist eine Infektion mit bestimmten Grippeviren (alle mit H5 oder H7 im Namen). Daneben gibt es aber auch noch viele andere H und N Kombinationen die sehr viel und sehr oft mutieren und so ihre Eigenschaften verändern können. Desswegen ist es immer wichtig zu schauen um welchen Typ es sich genau handelt. Quelle:

Für den Typ H5N1 wurden Versuche durchgeführt ob eine Infektion von Katzen möglich ist: Die Quintessenz: Ja, es ist möglich und die Tiere können a) daran sterben und b) es auch auf andere Katzen im Haushalt übertragen. Wohlgemerkt handelt es sich hier um H5N1!

Wie das nun mit H5N8 ist, ist noch nicht richtig untersucht. Daher ist alles etwas schwammig... wenn man sicher gehen möchte, sollte man auf rohe Hühnerprodukte verzichten oder alles über 75 °C erhitzen. Evtl ist das Risiko für die Katzen tragbar? Immerhin dauert es zumindest ein wenig von der Schlachtung des Tieres bis zu uns in die Matschewanne. Wenn sollte man sich mMn genau informieren woher die Geflügelteile stammen. Evtl das Fleisch auch ein paar Tage eingefroren lassen um abzuwarten ob es aus der Region zu Nachweisen kommt. Denn untersucht wird nur wenn ein Tier verstirbt. Die Inkubationszeit wird in der Methodensammlung oben mit 24-72 Stunden bis zum Versterben angeführt. Dann noch ein paar Tage bis zum Nachweis und die Veröffentlichung.

Übrigens: Die Viren werden auch durch einfieren nicht abgetötet. Im Gegenteil, Viren werden gern bei -80 °C gelagert um sie auch später noch nachweisen zu können.

Wie ich das jetzt für mich handhabe... Ich schwanke noch. Ich werde mir wohl Geflügel besorgen bei dem ich den Betrieb kenne, das lagern und es mal mit Kochbarf probieren oder eben erst eine ganze Weile später verarbeiten, wenn ich keine Berichte zu "meinem" Betrieb gehört habe.
 
  • Das BARFen in den Zeiten der Vogelgrippe Beitrag #30
Meine noch eingefrorenen Hühnerherzen gehen definitiv in den Müll!! Jedes mal wenn ich die Fütter geht es Zoe elend (habs anfangs nicht geschnallt, warum immer montags). Hab heute die TÄ gefragt. Bei Sachen aus so unklarer Quelle kann sie es nicht ausschließen, dass das Zeug völlig unkontrolliert in den Verkehr gebracht wird.
Bei dem, was man im Supermarkt kauft dürfte es eher kein Problem sein (und das verträgt sie auch).
 
  • Das BARFen in den Zeiten der Vogelgrippe Beitrag #31
Ähhhm, wo kaufst du denn die Herzen? Also ich kaufe nur Sachen aus dem Supermarkt (bzw. von einer Großmetzgerei mit Verkauf). Ich gehe jetzt mal davon aus, daß wenn ich es essen kann, es für die Katzen auch relativ ungefährlich ist? Denn ich persönlich liebe Innereien und esse die auch selbst.

LG
Rea
 
  • Das BARFen in den Zeiten der Vogelgrippe Beitrag #32
Im barfshop. Supermarkt hat sowas hier nicht.
 
  • Das BARFen in den Zeiten der Vogelgrippe Beitrag #33
Ah ok, bei uns gibt es Hühnerherzen, Leber, Hälse, Lungen, Nieren, Mägen, was das Herz begehrt.Vom Lamm/Schaf bekomme ich es auch, da aber nur frisch Samstags vom Schäfer. Ich weiß nur nie, was die Katzen haben dürfen, weshalb sie immer nur ein Mini-Stück (Daumennagelgröße) bekommen (und das auch nur alle paar Wochen, weil Innereien für mich ja nicht allzu gesund sind).
 
  • Das BARFen in den Zeiten der Vogelgrippe Beitrag #34
Hab mir eben nochmal die Homepage angeschaut. Und nehm das mit den Herzen zurück. Das kommt angeblich alles aus Deutschland und ist Lebensmittelqualität (auf den Tüten steht was anderes. Muss da Donnerstag nochmal vor Ort fragen). Trotzdem seltsam alles.
 
  • Das BARFen in den Zeiten der Vogelgrippe Beitrag #35
Das gibt es aber schon mal, Fass Fleisch aus Quelle a besser vertragen oder lieber gefressen wird als aus Quelle b.
 
  • Das BARFen in den Zeiten der Vogelgrippe Beitrag #36
Vielleicht hat das ja was mit der Fütterung der Hühner zu tun, so wie der Geschmack der Eier auch?
 
  • Das BARFen in den Zeiten der Vogelgrippe Beitrag #37
Das kann natürlich sein.
 
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