Kitten vom Sturmtiger zur Schmusekatze

Diskutiere Kitten vom Sturmtiger zur Schmusekatze im Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Katzenfreunde; Hallo, Seit drei Monaten wohnt die nun 6 Monatiger BKH Dame Kiki bei mir. Sie ist meine erste Katze und wir lernen bei noch von einander. ;-)...
  • Kitten vom Sturmtiger zur Schmusekatze Beitrag #1
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TempeltonPeck

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Hallo,

Seit drei Monaten wohnt die nun 6 Monatiger BKH Dame Kiki bei mir. Sie ist meine erste Katze und wir lernen bei noch von einander. ;-)

Bis vor kurzem war Kiki eine (ich denke) typisches Kitten. Sie topte regelmäßig durch die Wohnung und man konnte sehr lange mit ihr spielen und ab um 20 Uhr eine total verschmusste. Wenn ich von Arbeit gekommen bin wurde viel gespielt und getobt.

Seit ungefähr zwei Wochen ist sie viel ruhiger geworden. Speilen will sie viel weniger. Dafür beschäftigt sie sich mehr selber und getobt wird auch weniger und als entspannterer Tiger lässt sie sich viel leichter und einfacher anfassen/handhaben. Eigentlich ist sie nun genauso wie ich es mir gewünscht hatte.

Was mich nur etwas misstrauisch macht ist die Tatsache das sie gefühlt mehr schläft als sonst. Ist das noch normales Katzenverhalten? Ich dachte die ersten 12 Monate ist toben angesagt?

Noch ein paar Randinfos. Kiki ist eine reine Wohnungskatze und zur Zeit noch alleine. Mit dem nächsten Mai Wurf soll Kiki ihren Katzenkumpel bekommen. Mit zwei Kitten wäre ich als Katzen Anfänger zugegebener Maßen am Anfang überfordert gewesen.
 
  • Kitten vom Sturmtiger zur Schmusekatze Beitrag #2
Der Maiwurf könnte dann aber frühestens im August einziehen.
Soll sie so lange alleine bleiben?
Das ist ein sehr einsames und langweiliges Leben für die Kleine.
Ich könnte mir vorstellen, dass sie resigniert hat und deshalb so viel schläft.
Mit 6 Monaten haben meine Jungs stundenlang miteinander gespielt.
Zu jeder Tages-und Nachtzeit.
Woher kommt die Maus denn?
Seriöse Züchter vermitteln normalerweise niemals Einzelkätzchen.
 
  • Kitten vom Sturmtiger zur Schmusekatze Beitrag #3
Der Maiwurf könnte dann aber frühestens im August einziehen.
Soll sie so lange alleine bleiben?
Das ist ein sehr einsames und langweiliges Leben für die Kleine.
Ich könnte mir vorstellen, dass sie resigniert hat und deshalb so viel schläft.
Mit 6 Monaten haben meine Jungs stundenlang miteinander gespielt.
Zu jeder Tages-und Nachtzeit.
Woher kommt die Maus denn?
Seriöse Züchter vermitteln normalerweise niemals Einzelkätzchen.

Bei allem Respekt aber so eine Antwort habe ich erwartet. Bevor ich mir eine Katze gekauft habe, habe ich mich vorher intensiv belesen. Das Wohnungskatzen nicht alleine gehalten werden sollen steht außer Frage. Wenn man meine Recheren und meinem Züchter glauben darf dauert es aber länger als 6 bzw. 12 Monate bis Katzen (krankhaft) vereinsamen. Mein Züchter sagte mir es sei vorerst ok solange spätestens nach einem Jahr die zweite Katze kommt. Zudem ist es nicht immer möglich ist gleich zwei Katzen einziehen zu lassen und wie gesagt ich (und bestimmt jeder andere) Katzen Anfänger wäre mit zwei Kitten überfordert. Somit könnte ja dann nie jemand damit beginnen Katzenhalter zu werden.

Kiki spielt ja. Nur das sie viel mehr selber spielt statt mit mir. Zudem habe ich das Gefühl das sie mehr schläft, nicht das sie das definitiv tut.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Kitten vom Sturmtiger zur Schmusekatze Beitrag #4
Ich bin auch der Meinung dass es daran liegen könnte, dass sie alleine ist. Ohne den zweiten Post zu lesen.

Die erste Zeit war vielleicht noch alles spannend, aber so langsam wird alles langweilig. Und auch ich finde es zu lange ein Jahr zu warten. Um so länger eine Katze alleine ist, um so schwieriger wird es mit der Zusammenführung. Es spricht doch nicht´s dagegen sich eine weitere Katze aus einem Tierheim zu holen, oder?

Und was ich nicht ganz verstehe. Warum sollte man als anfänger mit zwei Katzen überfordert sein? Eigentlich ist es doch andersrum. Eine Kitten alleine will ständig spielen und beschäftig werden, zwei Kitten spielen hauptsächlich zusammen, schlafen zusammen, putzen sich gegenseitig und und und.
 
  • Kitten vom Sturmtiger zur Schmusekatze Beitrag #5
Hallo,

ich kann mich meinen Vorrednern nur anschliessen. Sie braucht Gesellschaft, ein Kitten im gleichen Alter und zwar bald! Ich sehe es gerade bei meinen Beiden (ca 6 Monate), Das Mädel wurde vor 2 Wochen kastriert und musste eine Krause tragen. Ihrem Bruder war wohl langweilig, weil die arme Maus nicht mit ihm spielen konnte, weshalb er oft draussen war. Seit heute ist die Krause ab. Kater will so gut wie gar nicht mehr raus und Mädel dreht total auf. Sie hätte auch alleine spielen können, da sie die Krause nur tragen musste, wenn niemand zu Hause war. Genau das wollte sie aber nicht! Sie hat nur gespielt, wenn Kater auch da war.

Ach und wegen 2 Kitten oder nur eins. Zwei machen weniger Arbeit, ist echt so. Ausserdem musst du dann kein schlechtes Gewissen mehr haben, wenn deine Kleine allein zu Hause ist. Achja, gleich geschlechtliche Paare harmonieren oft besser (und jetzt nicht fragen, warum ich dann ausgerechnet Kater und Katze habe, ich habe mir das nicht ausgesucht ;-)

LG
Rea
 
  • Kitten vom Sturmtiger zur Schmusekatze Beitrag #6
Bei allem Respekt aber so eine Antwort habe ich erwartet. Bevor ich mir eine Katze gekauft habe, habe ich mich vorher intensiv belesen. Das Wohnungskatzen nicht alleine gehalten werden sollen steht außer Frage. Wenn man meine Recheren und meinem Züchter glauben darf dauert es aber länger als 6 bzw. 12 Monate bis Katzen (krankhaft) vereinsamen. Mein Züchter sagte mir es sei vorerst ok solange spätestens nach einem Jahr die zweite Katze kommt. Zudem ist es nicht immer möglich ist gleich zwei Katzen einziehen zu lassen und wie gesagt ich (und bestimmt jeder andere) Katzen Anfänger wäre mit zwei Kitten überfordert. Somit könnte ja dann nie jemand damit beginnen Katzenhalter zu werden.

Kiki spielt ja. Nur das sie viel mehr selber spielt statt mit mir. Zudem habe ich das Gefühl das sie mehr schläft, nicht das sie das definitiv tut.

Wenn du dich vorher informiert hast, warum holst du dir dann nicht eine zweite junge Katze dazu?
Wenn man mehr als eine Katze hat, hat man viel weniger Arbeit und die Katzen haben mehr Spass miteinander und langweilen sich nicht.
Die Zusammenführung ist bei zwei jungen Katzen auch viel einfacher, als bei erwachsenen Katzen.
Hat deine Katze einen Stammbaum?
 
  • Kitten vom Sturmtiger zur Schmusekatze Beitrag #7
Ich bin auch der Meinung dass es daran liegen könnte, dass sie alleine ist. Ohne den zweiten Post zu lesen.

Und was ich nicht ganz verstehe. Warum sollte man als anfänger mit zwei Katzen überfordert sein? Eigentlich ist es doch andersrum. Eine Kitten alleine will ständig spielen und beschäftig werden, zwei Kitten spielen hauptsächlich zusammen, schlafen zusammen, putzen sich gegenseitig und und und.

Wenn man so wie ich überhaupt keine Erfahrung mit Haustieren hat so kann man viele Dinge einfach nicht einschätzen. Die Dinge die für Katzen Veteranen normal sind musste ich erst erleben. Der Katzen Anfänger muss erst einmal Katzenverhalten erleben und verstehen. Was will mir meine Katze sagen? Wie reagiere ich drauf? Wie erziehe ich die Katze? Was ist normal, was nicht?

Als zum Beispiel Kiki die ersten Tage bei mir war wollte sie nicht so richtig trinken. Dafür hat sie viel Trockenfutter gefressen und wenig Nassfutter. Da ich wie gesagt mich belesen hatte wusste ich, das wenn die Katze viel Trockenfutter frisst auch viel trinken muss. Davon abgesehen das Nassfutter dem Trockenfutter vor zu ziehen ist. Nun stellte ich mir die Frage. Warum trinkt Kiki nicht? Wasserqualität? Steht der Napf an der falschen Stelle? Probleme mit dem Napf? Am Ende hat sich heraus gestellt das sie beim Züchter aus einem Trinkbrunnen getrunken hat und sich erst einmal an den Napf gewöhnen musste.

Weiteres Beispiel. Kiki tritt manchmal beim verscharren in ihren Kot. Manchmal geht es Tage lang gut und manchmal passiert es täglich. Warum, wieso, weshalb?

Diese Beispiele zeigen das man als Anfänger viele Sachen einfach nicht einschätzen kann. Auch wenn ich seit meiner Kindheit eine Katze haben wollte so wusste ich nicht ob das Leben mit einer Katze mir auf Dauer auch wirklich gefällt und ob sich Kiki mit mir verträgt. Deshalb entscheid ich mich dafür erst einmal Erfahrungen mit einer Katze zu sammeln bevor eine zweite kommt. Mit meiner jetzigen Erfahrung würde ich auch sofort zwei Katzen holen.

Wenn du dich vorher informiert hast, warum holst du dir dann nicht eine zweite junge Katze dazu?
Wenn man mehr als eine Katze hat, hat man viel weniger Arbeit und die Katzen haben mehr Spass miteinander und langweilen sich nicht.
Die Zusammenführung ist bei zwei jungen Katzen auch viel einfacher, als bei erwachsenen Katzen.
Hat deine Katze einen Stammbaum?

Ich hätte gerne eine zweite BKH Katze und hier in der Region gibt es nur wenige Züchter und ja Kiki hat einen Stammbaum und der Züchter ist registriert.

Ich glaube ihr seht meinen ersten Post etwas zu ernst. Bitte noch mal lesen. Ich habe geschrieben das Kiki ruhiger geworden ist. Weniger mit mir spielt. Dafür mehr sich selbst beschäftigt/spielt und gefühlt etwas mehr schläft. Zum Beispiel war es bis vor kurzem so das wenn Kiki auf dem Fußboden lag sich nicht anfassen ließ oder aufsprang wenn ich vorbei kam. Jetzt bleibt sie ruhig liegen und läßt sich streicheln. Auch ist sie weniger aufgeregt bei Besuch. Also insgesamt keine schlechte Entwicklung. Zudem ist sie nach wie vor eine Schmusekatze.

Ich habe NICHT geschrieben ihr Spieltrieb wäre komplett weg, weder das sie den ganzen Tag verpennt noch das sie gelangweielt die Wand anstarrt.

Der Grund für meine obrige Frage war eigendlich:



Wollte wissen ob Kiki sich etwas bei mir eingefangen hat und ob sie deshalb ruhiger geworden ist oder ob sie halt nur etwas gelassener geworden da sie größer geworden ist.
 
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  • Kitten vom Sturmtiger zur Schmusekatze Beitrag #8
Ich kann Deine anfänglichen Grundbedenken nachvollziehen. ABER: jetzt wo Du weißt wie der Hase läuft und selber zu der Erkenntnis gekommen bist das zwei Katzen besser sind, solltest Du das auch zeitnah in die Tat umsetzen.
Denn: Kinder brauchen Kinder zum spielen, Sozialkontakte ausleben.
Erwachsene, und das wäre Deine Katze wenn sie bis August warten muss, sind ruhiger und können sich auch mal alleine beschäftigen.
Gerade in der jetzigen Zeit ist es so wichtig für Deine Maus das sie eine kätzische Kumpeline hat mit der sie die "Kindergartenzeit" verbringen kann.
Ebenso wie Menschen haben auch Katzen soziale Bedürfnisse und gerade wenn Du arbeiten gehst , ist sie lange alleine. Und das als Zwerg....
Sorry aber das ist keine schöne Vorstellung.
Mal ganz davon abgesehen das es so etwas wie Vereinsamung und damit auch Resignation bei Katzen durchaus gibt. Die einen resignieren und werden zu den Katzen die die Menschen toll finden (liegen nur noch rum) und Mensch ist begeistert und denkt das es der Katze gut geht. Katze ist aber eigentlich nur unglücklich,die anderen fangen an wild zu pinkeln oder die Wohnung auf links zu drehen.
Auch in Deiner Region wird es Züchter geben die Kitten haben und jetzt ist eine Vergesellschaftung noch einfach. In 9 Monaten wird sie zeitaufwändig und wenn Du Pech hast, klappt sie nicht.
Kumpeline (weiblich) deshalb, weil Kater und Katzen sehr oft unterschiedliche Spielweisen haben wenn sie erwachsen sind. Kater wollen in der Regel raufen, die Mädels spielen lieber fangen. Das führt in vielen Fällen zu Frust auf beiden Seiten. Muss nicht, ist aber wahrscheinlicher als das es ohne Komplikationen und Streit einher geht.

Bitte, schenke deiner Maus eine angenehmere Jugendzeit und eine Freundin mit der sie die verbringen kann. Du willst doch schliesslich nur ihr Bestes (und wir auch)

Zu Deiner Frage ob Katzen sich beim Menschen anstecken können (ohne das ich jetzt den anderen Thread gelesen habe), grundsätzlich können sie sich mit Erkältungsviren/Bakterien etc anstecken, ist aber selten. Eine Katze mit gutem Umfeld, ohne Stress (und ja, auch Einsamkeit kann Stress erzeugen und mit Stress fahren Katzen ihr Immunsystem runter) steckt sich in der Regel nicht an. Ich hatte in fast 40 Jahren jedenfalls kein Tier das nach/mit mir einen grippalen Infekt o.ä. hatte.

Lies doch mal das hier: auch da standen am Anfang die gleichen Ängste wie bei Dir im Raum....
 
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  • Kitten vom Sturmtiger zur Schmusekatze Beitrag #9
Als zum Beispiel Kiki die ersten Tage bei mir war wollte sie nicht so richtig trinken. Dafür hat sie viel Trockenfutter gefressen und wenig Nassfutter. Da ich wie gesagt mich belesen hatte wusste ich, das wenn die Katze viel Trockenfutter frisst auch viel trinken muss. Davon abgesehen das Nassfutter dem Trockenfutter vor zu ziehen ist. Nun stellte ich mir die Frage. Warum trinkt Kiki nicht? Wasserqualität? Steht der Napf an der falschen Stelle? Probleme mit dem Napf? Am Ende hat sich heraus gestellt das sie beim Züchter aus einem Trinkbrunnen getrunken hat und sich erst einmal an den Napf gewöhnen musste.

.


Katzen beziehen ihren Flüssigkeitsbedarf, als ehemalige Wüstenbewohner, über ihre Beutetiere.
D,h. Durst = mehr Fressen um den Bedarf zu decken.
Was bei Trockenfutter natürlich eine ganz schlechte Sache ist.
Wie du schon festgestellt hast Trockenfutter weg lassen, gutes Nassfutter füttern und dieses noch zusätzlich mit Wasser matschen.
 
  • Kitten vom Sturmtiger zur Schmusekatze Beitrag #10
Katzen beziehen ihren Flüssigkeitsbedarf, als ehemalige Wüstenbewohner, über ihre Beutetiere.
D,h. Durst = mehr Fressen um den Bedarf zu decken.
Was bei Trockenfutter natürlich eine ganz schlechte Sache ist.
Wie du schon festgestellt hast Trockenfutter weg lassen, gutes Nassfutter füttern und dieses noch zusätzlich mit Wasser matschen.

Wie gesagt. Das Problem hat sich erledigt. Sie trinkt normal und frisst gleichermaßen Trocken sowie Nassfutter.
 
  • Kitten vom Sturmtiger zur Schmusekatze Beitrag #11
Wie gesagt. Das Problem hat sich erledigt. Sie trinkt normal und frisst gleichermaßen Trocken sowie Nassfutter.

Aber wenn sie schon Nassfutter frisst, dann sei doch froh und lass das Trockenfutter einfach weg. Mit Trockenfutter lässt du deine Katze bewusst krank werden.
 
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