Bei Casper sind die Damen eingeschüchtert. Zur Zeit lassen wir die Drei auch nicht zusammen laufen, da wir nicht wissen, wie wir es machen sollen. :roll:
Tibby schaut zuerst immer vorsichtig auf den Flur, ob der Weg frei ist. Wenn sie Casper hinter der Gittertür maunzen hört, wartet sie lieber noch einen Moment länger. (Man kann das "Jungs-"Zimmer nicht direkt einsehen - es liegt etwas zurück um die Ecke.) Wenn sie ihn nicht sieht, geht sie auch ab und zu mal ans Gitter gucken. Dann kommt Casper oft ans Gitter gerannt und haut mit der Pfote daran. Dann erschreckt sie sich und haut wieder ab.
Wenn Tibby und Casper aufeinander treffen, ist es so: Bleibt Tibby sitzen passiert nichts. Da sie aber unsicher ist, da er ja am Anfang auch auf sie drauf ist und sie sich so erschrocken hat, rennt sie meist weg. Dann er hinter her und mit der Pfote ankicken und dann fällt Tibby meist um, weil sie schon etwas wackeliger auf den Beinen ist. Sie faucht, knurrt und um zu vermeiden, dass er wieder drauf hüpft, gehen wir dazwischen und setzen ihn wieder auf den Flur. Jetzt mochten wir das schon länger nicht mehr ausprobieren, weil Tibby nach dem ersten Vorfall, gar nicht mehr alleine aus dem Wohnzimmer gehen mochte. Bei Tibby kommt halt auch dazu, dass sie nicht mehr so gut sieht. D. h. sie erschreckt häufiger und guckt auch "genauer", was Casper wohl auch mal als anstarren empfindet.
Bei Kimba ist es schlimmer. Sobald Casper sie sieht, rennt er hinterher. :evil: Sie unters Sofa oder in irgendwelche Ecken, wo sie auf keinen Fall alleine wieder raus kommt. Gefauche, geknurre, Tatzengeschlage. Dann trennen wir die beiden wieder. Kimba hat dabei auch schon mal ein paar Tröpfchen Urin verloren. Wobei ich mir da nicht sicher bin, ob das wirklich von panischer Angst herrührt oder von ihrer ohnehin schon schwachen Verdauung. :sad:
Ich weiß, dass man nicht immer dazwischen gehen soll. Und auch, dass man Katzen nicht vergesellschaften kann, wenn man sie immer wieder trennt. Aber zur Zeit fehlt mir etwas die Idee, wie wir es am besten anstellen könnten. Das eine Vergesellschaftung nicht völlig stressfrei abläuft, ist auch klar.
Über Tipps und Ratschläge würde ich mich sehr freuen.
LG
Habe noch was vergessen: Damit sie sich regelmäßig sehen, lassen wir sie gemeinsam vorm Gitter fressen.
Casper im Zimmer. Tibby, Kimba und Simba auf dem Flur davor. Sobald sie fertig sind, geht Tibby weg, Kimba fängt an zu starren, ggf. mit Fauchen und Knurren, Casper starrt zurück und Simba schaut nur zu.
Gemeinsam spielen vorm Gitter ist leider keine Option, da die Mädels nicht mehr gemeinsam spielen. Höchstens mal Tibby für sich alleine mit ihrem kleinen Plüschtier.
Und noch was zu Kimbas Charakter. Sie ist hier bis jetzt immer die Prinzessin gewesen. Sie hat gegenüber den anderen Katzen immer den Ton angegeben. Bei Casper stößt sie da jetzt wohl auf Gegenwind. :roll: