• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

Zum dritten Mal Lungenödem ohne erkennbare Ursache

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  • Zum dritten Mal Lungenödem ohne erkennbare Ursache Beitrag #1
Justinia

Justinia

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Hallo liebe Forenmitglieder,

ich wende mich an Euch in der Hoffnung, dass das vielleicht jemand liest, der schon Ähnliches erlebt hat und schlussendlich eine Lösung für folgendes Problem gefunden hat (ich werde alles so genau wie möglich beschreiben, weil ich nicht weiß, was evtl. wichtig sein könnte - man sagt ja immer, jedes Detail könnte zählen; es wird also ein langer Text):

Unser Kater Vince (ca. 1,75 Jahre alt) hat nunmehr innerhalb von zwei Wochen zum dritten Mal in Folge Wasser in der Lunge gehabt, ohne dass eine erkennbare Ursache gefunden wurde.
Leider habe ich hier keine Unterlagen bzgl. Blutbefunden o. Ä., laut Tierklinik, in welche wir ihn immer bringen, sind die Blutbilder aber unauffällig, also alle Werte im Normalbereich.

Der Verlauf der Erkrankung ist folgendermaßen: Vor ca. 1,5 Monaten (Anfang/Mitte November) ist mir zum ersten Mal aufgefallen, dass Vince immer ruhiger wurde und fast den ganzen Tag in seinem Körbchen lag. Habe ihn dann ein paar Mal rausgehoben, um ihn sozusagen zu aktivieren, und dann war auch alles normal, er hat also gespielt, ist rumgelaufen usw. Die Mattigkeit habe ich dann auf Erschöpfung vom Urlaub und den Wetterwechsel Herbst/Winter zurückgeführt. Gefressen hat er ganz normal, Ausscheidungen waren auch normal, er war aus unserer Laiensicht einfach nur etwas ausgelaugt und ruhig. (Das Lesen im Internet über "Apathie" bei Katzen brachte uns nicht weiter, da lt. der ganzen Beschreibungen irgendwie immer noch ein weiteres Symptom wie nicht Fressen, Aggression o. Ä. vorliegen müsste, um Handlungsbedarf zu sehen.)

Am Donnerstag vor zwei Wochen (08.12.16) habe ich dann mit der Katzenangel, auf die er total abfährt, mit ihm gespielt und irgendwie war er nach einem Mal kurz hinterherjagen sofort total aus der Puste, hat sich auf die Seite gelegt und gehechelt. Weiterhin hatten wir den Eindruck, dass er plötzlich sehr verzögerte Reaktionen zeigt (schnelles Bewegen der Hand und extrem verlangsamtes Hinterherschauen) und Schwierigkeiten hat, den Gegenstand zu fixieren (Kopf/Blick hat jeweils erstmal links und rechts vorbeigeschaut und sich dann mehr oder weniger "eingependelt").
Daraufhin haben wir beschlossen, am nächsten Tag, also Freitag, mit ihm zum Tierarzt (Tierarzt/TÄ) zu fahren, was dann so auch in die Tat umgesetzt wurde. Wir waren gerade dabei, ihn einzupacken und loszufahren, als er hinten weggeknickt ist, also das Hinterteil ist so auf die Seite gekippt. Noch ein Grund mehr, zum Tierarzt zu fahren.

Hier wurde er erstmal allgemein untersucht und zunächst hieß es, alles sei normal, man würde aber unter Narkose mal röntgen. Als wir ca. eine Stunde später wieder zurück zum Tierarzt kamen, hatte sich die Situation drastisch verschlechtert. Die TÄ meinte, sie hätte ihn beinah nicht aus der Narkose zurückholen können und wollte wissen, ob ich schonmal seine heftige Atmung bemerkt hätte, was ich verneinte (hatte zwar am Vorabend gesehen, dass er schnell atmet, das aber auf das kurze Spiel zurückgeführt und da sah das auch noch nicht so aus, wie dann beim Tierarzt, war einfach nur ziemlich schnell).

Jedenfalls hat sie uns dann die Röntgenbilder gezeigt. Erst vom hinteren Teil des Körpers, auf dem alles gut aussah, also verdautes Futter im Darm und unverdautes im Magen usw. Ich fragte, ob es normal sei, dass fast zwölf Stunden nach der Nahrungsaufnahme noch Futter im Magen sei, was sie verneinte, aber auch nicht erklären konnte.
Dann kam das Bild vom vorderen Teil des Körpers, was total grau war. Normal muss/sollte es im Lungenraum ja eher schwarz aussehen, bei ihm gabs da aber überhaupt nichts Schwarzes. Weiterhin sei sein Herz viel zu groß.
Die TÄ meinte, sie könne so nicht feststellen, was das Graue ist und wir sollten zu einer Tierklinik (TK) mit CT oder MRT fahren, wo er ggf. mit Sauerstoff versorgt werden würde. Aufgrund der heftigen Atmung erschien es ihr dann wohl doch sehr dringend und sie sorgte dafür, dass wir auch außerhalb der Sprechstunde in der TK vorsprechen durften.

In der TK wurde dann, ca. eine Stunde später, ein weiteres Röntgenbild (2. Ebene) gemacht und das sah noch schlimmer aus als das Erste. Da war fast alles weiß, also innerhalb einer Stunde starke Befundverschlechterung.
Er kam in einen Sauerstoffkäfig und einen Entwässerungstropf und musste dort bleiben.
Am nächsten Tag sollte dann ein Herzultraschall gemacht werden, wobei er laut TK einen Krampfanfall hatte. Weiterhin sei er neurologisch extrem auffällig. Er zeige überhaupt keine Reaktionen auf Stressoren (laut auf den Tisch hauen, Dinge vor ihm runterfallen lassen, lautes Klatschen, Rufen usw.). Weiterhin sei sein Blutdruck viel zu niedrig für die Stresssituation, die so ein Tierarzt/TK-Aufenthalt mit sich bringe.
Hier wurde das erste Mal die Diagnose Epilepsie in den Raum gestellt. Man wollte aber eben noch den Herzultraschall abwarten. Dieser wurde dann zunächst im Stehen durchgeführt (da er ja nicht hingelegt werden konnte und man ihm bei dem Gesamtzustand/Blutdruck keine Narkose zumuten wollte) und war unauffällig. Er wurde weiter entwässert und erhielt ein Antiepileptikum.
Am nächsten Tag wurde der Ultraschall dann zusammen mit einem CT des Kopfes (wg. evtl. Tumor) durchgeführt und hierbei konnte man erkennen, dass die Herzinnenwand wohl etwas zu dünn ist, sodass nicht das ganze Blut herausgepresst werden kann. Grundsätzlich sei dies aber nicht stark ausgeprägt und könne nicht die Ursache für das Volllaufen der Lunge in dem Maße sein. Das CT war auch ergebnislos, also kein Tumor oder andere Auffälligkeiten im/am Kopf.

Nach dem Ausschlussprinzip (Blutbild wie gesagt unauffällig, Herzfehler ganz gering, kein Tumor) wurde also festgestellt, dass er, aufgrund des Krampfanfalles in der TK und der neurologischen Auffälligkeit, anscheinend einen epileptischen Anfall hatte, der das Lungenödem ausgelöst hat und aufgrund des Herzfehlers würde das eben noch etwas heftiger, als ohne Herzfehler.
Er blieb dann noch einen Tag zur Beobachtung in der Klinik und am 13.12.16 durften wir ihn dann mitnehmen und mussten ihm dann folgende Medikamente verabreichen:

- morgens: 1 Entwässerungstablette (Libeo 10 mg), 1/2 Tablette Antiepileptikum (Phenoleptil 25 mg), 1 Tablette Herzmedikament (Vasotop 0,625 mg)
- abends: 1 Entwässerungstablette (Libeo 10 mg), 1/2 Tablette Antiepileptikum (Phenoleptil 25 mg)

Wir waren erstmal erleichtert, ihn noch bzw. wieder zu haben und dass es ihm besser ging. Am nächsten Abend (14.12.16) stellten wir fest, dass er wieder so komisch atmete und extrem matt wirkte. Er war todmüde, wollte sich zum Schlafen hinlegen und konnte nicht, weil er keine Luft bekam beim Liegen und ist vor Müdigkeit im Sitzen fast umgefallen. Die Atmung war viel zu schnell (über 70 Atemzüge pro Minute), also wieder in die TK. Lunge wieder voller Wasser.
Es wurde am nächsten Tag erneut ein Herzultraschall durchgeführt, welcher keine neuen Erkenntnisse brachte. Weiterhin wurde Blut abgenommen, um FIP bzw. andere Erkrankungen, die zu Lungenödemen führen können, auszuschließen. Alles negativ. Er blieb bis Freitag, 16.06.16, in der TK. Die Medikation wurde geringfügig angepasst und zwar sollten wir nun statt morgens und abends eine Entwässerungstablette nun auch mittags eine geben, also 3 x täglich 1 Libeo 10 mg.

Nun schien tatsächlich eine Besserung/Stabilisierung einzutreten. Er war zwar schwach und wackelig, was aber lt. TK aufgrund des Antiepileptikums zu erwarten war. Die Atmung war für seine Verhältnisse sehr schön ruhig. Zwar nicht ganz normal (wir haben ja noch seinen gesunden Bruder als direkten Vergleich), aber weeesentlich besser. Am Montag, 19.09.16, war noch ein Kontrolltermin, und es schien, dass er es geschafft hätte. Wir haben nun nur noch darauf gewartet, dass die Nebenwirkungen des Antiepileptikums nachlassen (was wohl ca. 3 bis 4 Wochen dauern kann) und fanden, dass auch das in den letzten Tagen besser wurde.

Gestern Abend dann kam er auf Herrchens Brust zum Kuscheln und da atmete er plötzlich wieder viel zu schnell und heftig. Wieder in die TK. Wieder Wasser in der Lunge. Es gab eine Entwässerungsspritze und wir sollen ihm jetzt 3 x täglich 1,5 Entwässerungstabletten geben. In der TK ist man zwischenzeitlich (richtig) ratlos. Alles davor war ja auch nur auf der Vermutung basierend, dass er epileptische Anfälle hatte, die die Lungenödeme auslösten. Jetzt ist es aber so, dass er eigentlich aufgrund der Medikamente (auch schon beim zweiten Lungenödem) keine epileptischen Anfälle mehr haben dürfte. Zumindest nicht so heftige, dass ihm jedes Mal die Lunge vollläuft. Jedenfalls ist die dreimalige Gabe der Entwässerungstablette nun das Maximum. Wenn das immer noch nicht hilft, wüsste man auch nicht mehr weiter.

So. Das ist der Stand der Dinge.

Nun von mir ein paar Anmerkungen/Beobachtungen: Wir selbst haben bei ihm noch nie einen epileptischen Anfall gesehen. Das Einzige, was uns vor ca. einem dreiviertel Jahr aufgefallen war, war, dass er seine Ohren immer so komisch auf die Seite legte (also nicht aufgestellt nach vorne, sondern fast waagerecht nach unten) und dass er damals Probleme hatte beim Laufen, weil auch da seine Hinterbeine ganz wackelig waren (ein bissschen wie Torkeln) und er in den Hinterbeinen irgendwie fast gelähmt erschien. Wir sind damit natürlich auch beim Tierarzt gewesen, der sich das aber auch nicht erklären konnte (Ohren unauffällig, Knochenbau i. O., Blutbild i. O.). Es ging dann nach ein bis zwei Tagen von allein wieder weg und wir haben das dann auch nicht weiter verfolgt.

Aktuell kann man beobachten, dass er ziemlich oft sein Köpfchen schüttelt und sich die Lippen ableckt. Oftmals zuckt auch sein Rücken, aber nur kurz und meist nach einer Berührung. Meiner Meinung nach hat er auch Schwierigkeiten, seine Krallen einzuziehen bzw. zu kontrollieren. Er bleibt ab und zu an Kleidung hängen oder manchmal guckt eine Kralle beim Schlafen raus.
Ansonsten verhält er sich ganz normal bzw. in einem erwartbaren Rahmen. Er frisst, geht auf Toilette, interagiert teilweise mit seinem Bruder, schläft viel.

Nun meine Fragen:

- Wie wahrscheinlich ist es, dass er tatsächlich Epilepsie hat oder anders gefragt, hat/kennt jemand eine Epilepsie-Katze, deren Krankheitsverlauf ähnlich ist/war?
- Welche Erkrankungen kommen noch in Frage?
- An wen wendet man sich nun am Besten (Kardiologin ist in der TK, Neurologie wurde dort auch abgecheckt)?
- Macht es überhaupt Sinn, weiter nach der Ursache zu forschen oder sind schon alle "gängigen" Ursachen ausgeschlossen worden?

Ich beende jetzt erstmal meinen Beitrag und bedanke mich jetzt schon für Eure Antworten!

MfG Justinia
 
  • Zum dritten Mal Lungenödem ohne erkennbare Ursache Beitrag #2
Hallo Justina,

wende dich doch mal an diese Praxis:
(Kontaktformular Seite)

Diese haben sich auf Katzen spezialisiert, vielleicht finden sie dort eine Erklärung was mit eurem Kater ist!
Schick ihnen, mit Absprache, alle bisherigen Untersuchungsergebnisse.

Ich hoffe ihr bekommt endlich eine eindeutige Diagnose, die nicht allzu schlimm ausfällt und gut behandelt werden kann!

Alle Daumen sind gedrückt!
 
  • Zum dritten Mal Lungenödem ohne erkennbare Ursache Beitrag #3
Oh je, das löst ja schon beim lesen Panik aus, tut mir sehr leid, dass ihr diesen Stress mitmachen müsst...

Meine Meinung dazu: sieht nicht gut aus, ich würde dringend versuchen woanders Rat einzuholen (erstmal mit den bisherigen untersuchungsergebnissen). Eigentlich ist Klinik ja immer die Wahl wenn Tierärzte nicht mehr weiter wissen, aber bei dieser Klinik scheint man euch wohl nicht helfen zu können.

Ein Herzfehler ist sehr häufig Grund für Wasser in der lunge, vielleicht wurde der schweregrad falsch eingeschätzt?
Mit einer so hohen Dosis entwässerungstabletten auf längere Zeit ist in meinen Augen eher schlecht für die katz, guck dass viel Flüssigkeit ins Tier kommt sonst dehydriert er.

Wie schon geschrieben versuche jemanden zu finden der weiss was der ursächliche Fehler ist, nicht nur die Symptome behandelt! Und die Hoffnung nicht aufgeben, es kann immernoch was sein was gut behandelbar ist!

Hast du das Blutbild? Falls ja, schreib ruhig mal welche Werte über oder unter normal sind...

Soweit erstmal gute Besserung!

Edit: guck dir mal bei YouTube Videos an zu ,,rolling skin Syndrom,, bzw. ,,Hyperästesie katze,, das könnte vielleicht auf deine Beobachtungen passen? Ist eine Form der Epilepsie.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • Zum dritten Mal Lungenödem ohne erkennbare Ursache Beitrag #4
Hallo Justinia

Ich schließe mich den anderen an: Selbst wenn in der Tierklinik eine Herzspezialistin arbeitet, da sie offensichtlich nichts findet seid ihr bei einem anderen Kardiologen bestimmt besser aufgehoben. Das Herz ist doch angeblich stark vergrößert und arbeitet nicht richtig, das muß ja einen Grund haben...
Auch wenn der Untersuchungsstress bestimmt nicht gut für euren Kater ist, aber so ist das ja auch kein Zustand.

Diese wackeligen Hinterbeine und das Wegknicken kenne ich von meiner Katze bevor ihre Herzkrankheit diagnostiziert wurde. Das ist vergleichbar mit uns wenn wir mit niedrigem Blutdruck rasch aufstehen, da wird es uns nämlich auch schwindelig und nimmt uns die Beine weg. Gut eingestellt verschwindet der Schwindel und damit auch diese Schwächeanfälle.

Meine Tierärztin hat mir geraten, selbst die Amtemfrequenz meiner Katze zu überwachen, das hilft, schon ein beginnendes Ödem zu erkennen. Ich stelle dazu den Timer in meinem Handy auf eine Minute damit ich nicht auch noch eine Uhr im Blick behalten muß. Außerdem mache ich es nur wenn meine Katze richtig tief schläft weil da am wenigsten störende Einflüsse sind. Wie das geht ist hier erklärt:
 
  • Zum dritten Mal Lungenödem ohne erkennbare Ursache Beitrag #5
Hallo,

vielen Dank, dass sich jemand gemeldet hat!

@ Pyriel: Danke für den Link. Habe zwischenzeitlich auch hier bei uns in der Nähe einen Tierarzt gefunden, der auf Katzen spezialisiert ist. Dort werde ich mich auf jeden Fall hinwenden. Selbst, wenn die mir nicht helfen können, wissen die vielleicht, an wen ich mich hier alternativ noch wenden kann.

@ abvz: Habe mir die Videos angeschaut. Vince ist zwar auch sehr reinlich (v. a., wenn ich ihn angefasst habe - beim Herrchen ist das anders... :D), aber solche Putzattacken und dann Rennanfälle usw. hat er nicht. Ich will es aber nicht ausschließen, weil ich einfach keine Fachfrau bin. Sofern er das aber auch haben sollte, müssten doch die Tabletten, die gegen die Epilepsie gegeben werden, anschlagen, oder?

@ Sini: Das Herz ist nicht stark vergrößert (das hatte die TÄ, wohl im Schreck, gesagt. Wurde in der TK dann aber nach insgesamt 3 Ultraschalls nicht bestätigt. Festgestellt wurde, dass die Wand innen leicht zu dünn ist. Dadurch schließt sich das Herz nicht komplett, sodass nicht das ganze Blut rausgepresst wird. Das ist lt. TK eine leichte Beeinträchtigung, die manche Katze hat, bei vielen aber nie erkannt wird, weil sie so gering ausfällt. Nichtsdestotrotz bekommt er zur Unterstützung jeden Morgen eine Tablette Vasotop.

Die Atemfrequenz beobachten wir auch regelmäßig. Unser Problem ist nur mittlerweile, dass uns bzw. der TK langsam die Optionen ausgehen. Grundsätzlich könnten wir, beim jetzigen Wissenstand, natürlich jedes Mal, wenn er wieder so schwer atmet, in die TK oder zu einem anderen Tierarzt fahren, ihm eine Entwässerungsspritze geben lassen und ihn ggf. zur Beobachtung da lassen. Nur, das ist irgendwie kein Zustand. Wenn es weiter so läuft wie momentan, können wir das dann jede Woche einmal durchführen und stehen ständig unter der Angst, dass bzw. ob es heute wieder los geht. Das ist für uns Stress und ich will gar nicht dran denken, welchen Stress Vince hat, wenn er dann vielleicht stundenlang (tagsüber sind wir ja arbeiten) unter Atemnot leidet und innerlich quasi kurz vorm Ertrinken ist.

Ich will die Hoffnung nicht aufgeben, aber wenn selbst eine TK, die kardiologisch einen sehr guten Ruf hat, nicht mehr weiter weiß, fällt es schwer, an ein Happy-End zu glauben. Es werden hier immer mehr Tränen vergossen und die Gedanken drehen sich immer häufiger um die Regenbogenbrücke... :(

Ich weiß aktuell einfach nicht mehr weiter, danke Euch aber trotzdem für Eure Antworten!
 
  • Zum dritten Mal Lungenödem ohne erkennbare Ursache Beitrag #6
Hallo,

ehrlich gesagt würde ich einen Herz Ultraschall bei einem zertifizierten Tierarzt machen lassen. Ich denke durchaus das es was mit dem Herz zu tun haben könnte. Auch wenn die Klinik sagt das es nicht ausreicht um ein Lungenödem zu verursachen, denke ich das es sich ein zertifizierter Kardiologe mal anschauen sollte.

Mit der neurologie kenne ich mich gar nicht aus, ich weiß nicht ob es möglich ist das es ein Lungenödem verursachen kann.

Lg Juli
 
  • Zum dritten Mal Lungenödem ohne erkennbare Ursache Beitrag #7
Wie weit ihr gehen wollt und vorallem könnt, müsst ihr selbst entscheiden, das kann euch leider keiner abnehmen.
Ich kann dir aus Erfahrung aber sagen, dass es im Nachhinein immer schwerer ist, wenn man sich selbstvorwürfe macht, seien diese noch so unbegründet, sie sind da.

Leider kann ich euch aber nicht wirklich helfen und drücke daher einfach ganz doll die daumen und wünsche euch Kraft für die nächste zeit, wo auch immer die Reise hingehen wird!
 
  • Zum dritten Mal Lungenödem ohne erkennbare Ursache Beitrag #8
Mit traenen in den augen habe ich deinen beitrag gelesen.. mein 9 monate junger kater hatte leider auch einen lungenödem... bei uns war aber der fall das er wirklich uberhaupt nicht gefressen und getrunken hat.. die letzen 2-3 tage ging es wieder bergauf und er fing wieder an etwas zu sich zu nehmen.. erst haben wir auch uber das einschlafern nachgedacht aber wir wollten alles tun damit wir ihn retten konnen..
Da wir in der turkei wohnen haben wir leider nicht viel moglichkeiten gehabt und unseren kleinen agg mit den medikamenten vom Tierarzt behandelt. Als wir gedacht haben das es ihm jetzt wieder alles beim alten ist, war er auf einmal weg... und ist niewieder zuruck gekommen:( mein mann hat dann erfahren das unser kleiner schon über die regenbogenbrücke gegangen ist..
Ich möchte wirklich nichts schlimmes hervor rufen,
Aber macht wirklich alles was geht.. auch wenn es ihm besser geht, kontrolle ist immer besser :(
Ich drucke euch ganz fest die daumen..
Ich wunsche euch das ihr ganz ganz schnell wieder gesund werdet.. habt ein langes gluckliches leben miteinander
 
  • Zum dritten Mal Lungenödem ohne erkennbare Ursache Beitrag #9
Gibt es schon was neues Justinia?
Wie geht es deinem Kater?
 
  • Zum dritten Mal Lungenödem ohne erkennbare Ursache Beitrag #10
Hallo,

ich hätte es schon früher geschrieben, konnte bisher aber nicht. Unser kleiner Vinci-Pinci ist am 27.12.16 über die Regenbogenbrücke gegangen. Seine Lunge hatte sich erneut mit Wasser gefüllt und der Herzultraschall, der am 27.12. nochmal durchgeführt wurde, hat einen extrem vergrößerten Herzvorhof (oder so) gezeigt.
Wir sind sehr unglücklich und trauern zutiefst um unseren kleinen Prinzen. Wir hoffen, dass er dort, wo er jetzt ist, die ganze Zeit spielen kann und dass er dort atmen kann. Er fehlt uns zutiefst und es vergeht kein Tag, an dem wir nicht um ihn weinen...

Wir haben so einen Kalender, den man täglich umblättern kann mit Katzenbildern und Sprüchen dazu. Tragischerweise oder vielleicht hoffnungsvollerweise - für sein Leben hinter der Regenbogenbrücke - stand genau am 27.12.16 folgender Spruch drin:

Den Puls des eigenen Herzens fühlen.
Ruhe im Innern, Ruhe im Äußern.
Wieder Atem holen lernen, das ist es.

Das ist das, was er in seinem letzten Lebensmonat wohl so gut wie gar nicht mehr hatte und ich wünsche ihm, dass es ihm nun gelingt.

Ich danke nochmal allen, die mir geantwortet haben.

Justinia
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Zum dritten Mal Lungenödem ohne erkennbare Ursache Beitrag #11
Oh, mein Beileid!
Fühl/t dich/euch gedrückt!
 
  • Zum dritten Mal Lungenödem ohne erkennbare Ursache Beitrag #12
Es tut mir so leid für euch :(
 
  • Zum dritten Mal Lungenödem ohne erkennbare Ursache Beitrag #13
Hallo,

ich hätte es schon früher geschrieben, konnte bisher aber nicht. Unser kleiner Vinci-Pinci ist am 27.12.16 über die Regenbogenbrücke gegangen. Seine Lunge hatte sich erneut mit Wasser gefüllt und der Herzultraschall, der am 27.12. nochmal durchgeführt wurde, hat einen extrem vergrößerten Herzvorhof (oder so) gezeigt.

Du meinst vermutlich den linken Vorhof.

Es tut mir unheimlich leid.

Juli
 
  • Zum dritten Mal Lungenödem ohne erkennbare Ursache Beitrag #14
Es tut mir so leid :-(

Run free kleiner Vince und hab viel Spaß auf der anderen Seite.
 
Thema:

Zum dritten Mal Lungenödem ohne erkennbare Ursache

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