Nebenwirkungen
Häufig auftretende Nebenwirkungen sind vor allem Erbrechen, Durchfall, verminderter Appetit, Verschlechterung des äußeren Erscheinungsbildes, Antriebslosigkeit, Tachykardie, Polydipsie, Dehydration und Polyurie.
Dermatologische Symptome (Juckreiz, nässende Dermatitis, Rötung, Haarausfall) wurden ebenfalls berichtet.
Diese klinischen Symptome sind in der Regel mild, durch symptomatische Therapie hinreichend beherrschbar und stellen keinen Grund für einen Behandlungsabbruch dar.
Selten wurde auch von Gewichtsverlust, Atembeschwerden, aggressivem Verhalten, Orientierungslosigkeit, Ataxie oder Fieber berichtet.
Die Behandlung der Hyperthyreose kann zu einer Verringerung der glomerulären Filtrationsrate führen.
In schweren Fällen, in denen sich eine Azotämie entwickelt, kann eine vorübergehende oder endgültige Einstellung der Behandlung erforderlich sein.
Die Behandlung kann zu einem Anstieg der Leberenzyme führen.
Schwere Fälle können eine vorübergehende oder endgültige Einstellung der Behandlung erfordern.
Der Anstieg ist in der Regel nach Behandlungsabbruch reversibel, eine symptomatische Therapie (Nährstoff- und Flüssigkeitszufuhr) kann jedoch erforderlich sein.
In einigen Fällen können Anzeichen gastro-intestinaler Blutungen wie blutiges Erbrechen, orale Blutungen oder dunkler Kot beobachtet werden.
Diese Anzeichen sollten ernst genommen werden und erfordern ein sofortiges Handeln (Dosisreduktion oder Behandlungsabbruch).
Bei schweren Nebenwirkungen können möglicherweise durch das Tierarzneimittel verursachte Todesfälle auftreten, wenn die Behandlung nicht abgebrochen wird.
Anämie, Anstieg oder Abfall der Zahl der weißen Blutkörperchen, Neutrophilie, Thrombozytopenie, Eosinophilie oder Lymphopenie können ebenfalls auftreten, insbesondere während der ersten 4 bis 6 Behandlungswochen.
Eine Einstellung der Behandlung kann bei anhaltenden oder schweren Störungen erforderlich sein.
In den meisten Fällen klingen diese Veränderungen spontan innerhalb von einem Monat nach Abbruch der Behandlung ab.
Von positiven antinukleären Antikörpertitern im Serum wurde ebenfalls berichtet.
Falls Sie Nebenwirkungen insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, teilen Sie diese Ihrem Tierarzt oder Apotheker mit.