Unser inzwischen knapp 17 Jahre alter Kater hat seit länger Zeit einem etwas komplizierten Krankheitsbild zu kämpfen.
Rückblickend gesehen fing wohl alles mal vor einem guten Jahr an. Da ist uns aufgefallen, dass unser Tiger häufiger "niesen" oder "schnäuzen" muss, wenn er lange schnurrt. Da es sich um einen alten Kater handelt, haben wir das mit einem vielleicht erhöhten Speichelfluss abgetan. Schleichend hat das aber zugenommen. Im letzten Jahr hat unser Tiger dann sehr viel Geschlafen. Auch sein Bruder (ebenfalls knapp 17) ist nicht mehr sehr aktiv. So dass wir das dann eben auch mal dem Alter zugeschoben haben. Doch dann ist uns eines Tages aufgefallen, dass unser Kater so gut wie Taub ist.
Daraufhin haben wir ihn vom Tierarzt gründlich untersuchen lassen. Es wurde in Hals und Ohren gesehen, Blut abgenommen. Alles ohne Befund, so dass auch der Tierarzt den Gehörverlust auf das Alter geschoben hat. Da sein Schniefen in dieser Zeit aber auch sehr extrem war und er auch manchmal verschleimt klang, hat er von unserem Tierarzt Cortison und ein Antibiotikum bekommen. Das Erstaunliche war, er konnte nach einer Woche wieder hören und auch die anderen Symptome waren weg. Es gab absolut keine Auffälligkeiten im Blut. Keine Entzündungwerte. Nichts außer der Norm.
Leider kamen die Symptome und auch der Gehörverlust nach 5-6 Wochen wieder. Diesmal wurde ihm nur Cortison gegeben. Dies brachte leider nur eine leichte Verbesserung, so dass ihm jetzt einige Male eine Dosis Cortison und Antibiotikum gegeben wurde. Das letzte mal haben wir versucht den Zeitraum nach der Doppelgabe zu verringern und danach nur Cortison zu geben. Aber auch in dieser Kombination kommen wir nach 8-9 Wochen nicht um ein Antibiotikum herum.
Unser Tierarzt geht entweder von einer subklinischen Infektion aus, die eben nicht im Blut nachweisbar ist, oder aber von einer Verengung in der Belüftung zwischen Nase und Ohr. Ob durch Fremdkörper oder durch andere Ursachen. Leider ließe sich dies nur in einer Klinik unter einer für das Tier belastenden Untersuchung feststellen. Und würde man dort ein Problem feststellen, so wäre die Lösung eigentlich nur eine Operation, was wir unserer Katze in dem Alter nicht zumuten wollen.
Wir suchen momentan nach einer Idee, wie wir die Gabe von Antibiotika vermeiden oder zumindest hinauszögern können. Eine Möglichkeit z.B. mit anderen Mitteln das Immunsystem eben soweit zu stärken, dass es besser gegen die Krankheit ankämpfen kann.
Hat hier irgendjemand vielleicht schon Erfahrung mit ähnlichen Krankheitssituationen und hat dort gute Erfahrungen mit einer Alternative zum Antibiotikum gemacht?