Nun ist alles anders...

Diskutiere Nun ist alles anders... im Regenbogenbrücke Forum im Bereich Katzenfreunde; Danke schön Lisa, ich mache mir seit Tagen Vorwürfe , ob ich richtig entschieden habe. Er hat mir vertraut und ich komme mir vor , als hätte ich...
  • Nun ist alles anders... Beitrag #21
Danke schön Lisa, ich mache mir seit Tagen Vorwürfe , ob ich richtig entschieden habe.
Er hat mir vertraut und ich komme mir vor , als hätte ich ihn umgebracht, ich pack das einfach nicht
 
  • Nun ist alles anders... Beitrag #22
Das kann ich gut nachempfinden, aber von der Narkose aufwachen und noch mehr Leid mit ungewissem Ausgang wäre keine Alternative gewesen. Mein Trost war damals, dass er in Narkose keine Schmerzen hat und einfach einschläft. Das würde sich manch kranker Mensch wünschen
 
  • Nun ist alles anders... Beitrag #23
Das denke ich in lichten Momenten auch, dass es unfair gewesen wäre ihn aufwachen zu lassen, nur um sich zu verabschieden.
Meine Tierärztin hat mir erklärt , dass er in den nächsten Tagen nicht mehr von alleine hätte essen können. Wer weiß , ob er schon länger Schmerzen hatte.

Er hat mit uns geschmust und im Bett neben mir geschlafen, aber richtig gefressen hat er nicht mehr.
Das ist mir aber erst hinterher bewusst geworden.

Meine Tierärztin sagte zu mir, dass wir das Privileg haben unsere Tiere in Würde sterben zu lassen und sie nicht weiter leiden lassen müssen.
Wie du schreibst, würde sich das so mancher Mensch wünschen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Nun ist alles anders... Beitrag #24
Tiere verbergen Unwohlsein lange, ein Schutzmechanismus der Natur. Wer weiß, wie lange es ihm schon schlecht ging. Wach werden, um sich zu verabschieden hätte es euch beiden mit Sicherheit viel schwerer gemacht.

Versuche es so anzunehmen auch wenn es so schwer fällt
 
  • Nun ist alles anders... Beitrag #25
Nein, das war auch nie eine Option.
Es fällt nur so unsagbar schwer seinen Tod anzunehmen.
Ich warte auf das Tapsen seiner Pfötchen oder das Maunzen , wenn er sein Futter einfordert , das Anstupsen mit den Pfötchen oder Köpfchen, wenn er beschmust sein wollte.
Er fehlt mir so sehr.
 
  • Nun ist alles anders... Beitrag #26
Liebe Elle

Wie du ja gelesen hast, mussten wir vor drei Tagen einen ähnlichen Verlust hinnehmen, der einfach nur schmerzt. Ich kann deine Trauer mehr als nachvollziehen, und ich erlebe sie auch gerade. Auch mir kommen immer wieder die Tränen, wenn ich an unsere kleine denke. Ich wünsch dir viel Kraft für die nächste Zeit. Behalte dein Liebling im Herzen, für immer und ewig, irgendwann werden die Erinnerungen nicht mehr nur weh tun, sondern dir Kraft geben.

Ganze liebe Grüße und fühl dich gedrückt!
Asta
 
  • Nun ist alles anders... Beitrag #27
Nein, das war auch nie eine Option.
Es fällt nur so unsagbar schwer seinen Tod anzunehmen.
Ich warte auf das Tapsen seiner Pfötchen oder das Maunzen , wenn er sein Futter einfordert , das Anstupsen mit den Pfötchen oder Köpfchen, wenn er beschmust sein wollte.
Er fehlt mir so sehr.


das versteh ich sehr gut. Das tut sehr weh und dauert auch lange bis man darüber hinweg ist :sad:
 
  • Nun ist alles anders... Beitrag #28
Liebe Asta, liebe Lisa,
vielen Dank für die lieben Worte, das tut mir so gut.

Ich wünsche euch und allen anderen , die ihr geliebtes Tier gehen lassen mussten, viel Kraft .
 
  • Nun ist alles anders... Beitrag #29
Vor längerer Zeit habe ich mal eine Fernsehreportage über den Tod gesehen. Da war eine Mutter, dessen Familie durch einen Autounfall an einem Tag ausgelöscht wurde. Ihr Mann war sofort tot, ihr kleiner Sohn war hirntot und wurde durch Maschinen am Leben gehalten, die Mutter musste den Zeitpunkt bestimmten, wann diese Maschinen abgeschaltet wurden. Ihre Tochter lebte und war im Krankenhaus stationär aufgenommen. Sie selber arbeitete in genau diesem Krankenhaus als Unterhaltungsclown auf der Kinderkrebsstation. Nun erfuhr sie das Krankenhaus hautnah von einer anderen Sicht. Nachdem sie sich von ihrem Sohn verabschiedet hatte, er gewaschen wurde und sie bereit war, wurden die Maschinen abgeschaltet. Sie ging runter in den Krankenhausgarten und plötzlich überkam sie so eine Stimmung, in der sie das Lieblingslied ihrer Tochter laut gesungen hat. Als sie zurück ins Krankenhaus kam, sagte man ihr, dass ihre Tochter, die eigentlich keine nennenswerten Verletzungen hatte, an Kreislaufversagen gerade gestorben war. Sie erzählte, dass sie sich sicher war, dass genau in dem Moment, als sie das Lied gesungen hat, ihre Tochter gestorben war. Und sie fragte sich, wieso war ich in dem Moment so zuversichtlich und guter Stimmung? Sie erklärte es dann damit, dass sie sagte, wenn mein Kind starb, als ich innerlich so ein gutes Gefühl hatte, dann müssen wir vielleicht unsere Einstellung zum Tod überdenken.

Andere Patienten, die reanimiert und zurück geholt wurden, wurden in der Reportage befragt und sagten alle einstimmig, dass sie so ein angenehmes Gefühl hatten, erfüllt von Liebe und Helligkeit uns dass sie eigentlich in dem Moment nicht zurück wollten.

Was ich glaube ist, dass der Tod für die Hinterbliebenen sehr schmerzhaft ist, aber für den, der gegangen ist möglicherweise etwas positives ist. Ob es ein danach gibt, wissen wir nicht, aber das gehen an sicherstellen wir uns wahrscheinlich viel schlimmer vor, als es für die Sterbenden ist. Ich bin sicher, dass es deinem Schatz dort wo er jetzt ist gut geht.
 
  • Nun ist alles anders... Beitrag #30
Wir alle wissen leider oder auch zum Glück nicht, was nach dem Tod geschieht. Aber deine Geschichte empfinde ich als schrecklich und tröstlich zugleich!
Danke.


Gesendet von iPhone mit Tapatalk
 
  • Nun ist alles anders... Beitrag #31
Hallo Lisa, ich empfinde so wie Eni. Einerseits finde ich die Härte , mit dem das Schicksal zugeschlagen hat so furchtbar, das es mich fast erdrückt , wenn ich drarüber nachdenke, was diese Mutter aushalten musste.
Auf der anderen Seite finde ich ihre Haltung dem Tod gegenüber so stark und es zeigt uns, dass wir unsere Einstellung ändern müssen.

Liebe Lisa, ich habe in den letzten Tagen viel gelesen mich mit vielen unterhalten , die das was ich und wir alle hier durchmachen, durchgemacht haben oder noch müssen. Und eines sagten mir alle, es geht ihm sicher gut, da wo er jetzt ist und ich denke auch ..jetzt..dass wir richtig entschieden haben.
Ich weiss nicht, ob er schön länger Schmerzen hatte, wenn ich mich an die letzten wochen vor seinem Tod erinnere , wird mir bewusst, dass er sich öfters zurück gezogen hat.

Noch diese Woche bekomme ich ihn zurück und ich freue mich darauf, vielleicht kann ich dann endlich seine Sachen wegpacken ( sie liegen noch in seinem Zimmer) .

LG Elle
 
  • Nun ist alles anders... Beitrag #32
Liebe Elle, ich habe 2015 das erste Mal eine Katze gehen lassen müssen, es war die Hölle und letztes Jahr meinen Herzenskater Musch. Heute in einem Monat ist es genau 1 Jahr her:sad:. Im Nachhinein erinnere ich einige Situationen, in den sie etwas mehr geschlafen, etwas weniger gespielt etc. haben. Natürlich verbindet man das nicht gleich mit einem todkranken Gesundheitszustand. Mich hat es sehr getröstet, als ich Kater Muschs Urne abholen konnte und ihm und mir einen "Trauerplatz" einrichten konnte.
 
  • Nun ist alles anders... Beitrag #33
Noch diese Woche bekomme ich ihn zurück und ich freue mich darauf, vielleicht kann ich dann endlich seine Sachen wegpacken ( sie liegen noch in seinem Zimmer) .

LG Elle


Ich wünsche Dir das Allerbeste
 
  • Nun ist alles anders... Beitrag #34
Einen herzlichen Drücker für dich und alle die einen Pelzfreund gehen lassen mussten.
Dass es so schnell ging, war sicherlich ein ganz besonderer Schock. Ich kann das völlig verstehen.

Mein Katzenopi Anton musste auch vor einem Jahr eingeschläfert werden... Er hatte ein Problem mit dem
Herzen und ein Blutgerinnsel... die Ärzte in der Klinik konnten nicht mehr viel machen... Es kam alles so
plötzlich. Am Tag zuvor war alles noch normal und dann plötzlich das. Ich trauere ihm immer noch nach manchmal und bin von euren Erlebnissen auch zutiefst gerührt. Heule schon wieder :')

Aber ich kann dir sagen, irgendwann kann man sich über die wunderbare Zeit freuen, die man gemeinsam hatte und der Schmerz rückt in den Hintergrund. Man freut sich einfach über die Erlebnisse, die dieses wunderbare Wesen dir geschenkt hat! Das wird nie verblassen :)

Mir hat es geholfen sehr viel mit Mitmenschen über ihn zu reden und Fotos aufzuhängen. Mittlerweile ist auch wieder ein Katz eingezogen (zweite kommt auch noch dazu <3).
 
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