Hallo, liebe Katzenbesitzer/innen,
heute habe ich mich bei euch angemeldet - und bin auch sehr froh darüber. Ich bin ziemlich verzweifelt, denn mein Kater Mogli (fast 20 Jahre alt) ist sehr krank und hat sich sehr verändert. Vorletzte Woche stellte mein Tierarzt eine Niereninsuffizienz fest, das ergab die Blutabnahme. Beim Röntgen stellte er dann fest, dass Mogli in den Knien Arthrose hat. Naja, dass er nicht mehr richtig aufs Sofa und aufs Bett kommt, das erleichtere ich ihm jeweils mit einem Fußschemel, da klappt das noch gut. Seit geraumer Zeit trinkt er sehr, sehr viel und macht entsprechend oft Pipi. Wie gesagt,Diagnose war Niereninsuffizienz. Medikamente bekommt er morgens 1 Metacam Suspension gegen Schmerzen und eine Tablette Fortekur Flavour 5 mg zur
Unterstützung der Nieren. Mogli läuft tagsüber und nachts wie ein Tiger durch die Wohnung und miaut laut und kläglich. Er hat Schmerzen, das merkt man. Über die vielen Jahre kenne ich mein Tier genau. Er ist ansonsten sehr verschmust und liebebedürftig, doch wenn er so durch die Wohnung tigert und schreit, dann
wird er aggressiv und möchte nicht berührt werden. So kenne ich ihn nicht !Wenn ich das Alter sehe und sein Leiden, dann tut mir das in der Seele weh. So habe ich heute in der Tierarztpraxis gefragt, ob es nicht -dem Tier gegenüber- zu vertreten wäre, ihn über die Regenbogenbrücke gehen zu lassen.
Das hätte ich besser bleiben lassen sollen. Die Angestellte hat mit dem Arzt Rücksprache gehalten und mir dann gesagt, wir wollen doch alle das Beste für Mogli. Die Behandlung hätte doch erst vor über einer Woche begonnen, da muß man schon 3 bis 5 Wochen warten, bis das anschlägt. Ich erwiderte, dass ich
nicht den Eindruck habe, dass er weniger Schmerzen hätte, im Gegenteil. Erbrechen, ca 3 bis 4 mal am Tag, wäre dazugekommen. Ja, ich könnte Mogli zu einer Infusionstherapie täglich vorbei bringen, dann könnte sich sein Zustand verbessern. Ich sehe nur die Qual des Tieres, seinen erbarmungswürdigen Zustand und die Augen, die durch mich durchblicken. Nein, das alles hat mein Mogli nach so vielen Jahren nicht verdient. Er darf ohne Schmerzen und ohne Leid von dieser Welt gehen. Sehe nur ich das so ??? Geht
es anderen Katzenbesitzern genau so ? Ich habe ein schlechtes Gewissen, das Tier so leiden zu lassen, ohne einen Ausweg zu sehen. Ein Austausch mit anderen Katzenbesitzern, die vielleicht ähnliches durchlitten haben würde ich mir sehr wünschen. Noch nie habe ich so etwas mitgemacht, es geht durch mein Herz direkt ins Mark.
Danke für eure Antworten sagt euch
Katzenmama70 -
die sehr verzweifelt ist !