• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

Verdacht auf Tumor - Sollen wir eine zweite Meinung einholen?

Diskutiere Verdacht auf Tumor - Sollen wir eine zweite Meinung einholen? im Tumore und Geschwürerkrankungen Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Hallo liebe Foris, ich würde euch gerne von meinem Kater Poohbär (fast 8 Jahre) erzählen. Ich versuche es nicht zu lang werden zu lassen und...
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Wurzelgemuese

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Hallo liebe Foris,

ich würde euch gerne von meinem Kater Poohbär (fast 8 Jahre) erzählen. Ich versuche es nicht zu lang werden zu lassen und trotzdem alle wichtigen Infos unterzubringen. Vielleicht kennt jemand so eine ähnliche Krankengeschichte und kann mir einen Rat geben.

Es fing an im November 2016, Poohbär erbrach sich häufiger. Einen direkten Zusammenhang mit dem Futter konnten mein Mann und ich erst nicht feststellen, denn der Kater erbrach meist nachts, mehrere Stunden nach der letzten Mahlzeit. Ganz zu Beginn dachten wir an Haarballen, denn die waren auch sehr oft im Erbrochenen zu sehen. Nachdem es aber so schlimm wurde das er teilweise 6 Mal in der Nacht erbrach, brachten wir ihn zum Tierarzt. Er wurde gewogen (4,2kg) und die Tierarzt machte einen Bluttest auf Futtermittelunverträglichkeit. Dieser ergab eine Unverträglichkeit gegen Rind. Ein Medikament gegen Erbrechen bekam er bis heute nicht.

Wir stellten auf Monoprotein-Futter um und es dauerte eine Weile bis wir etwas fanden dass er mochte (bestimmte Sorten von Leonardo und Select Gold). Er nahm in der Umstellungs-Phase etwa 500g ab, seine Schwester nahm simultan 500g zu, weil sie seine Reste vertilgte. Jedenfalls besserte sich das Erbrechen, von mehrmals jede Nacht zu einmal pro Woche. So blieb sein Zustand bis etwa Mitte Februar.

Poohbär bekam gelegentlich Durchfall, dicke breiige Konsistenz und stark stinkend, wir stellten fest dass der Durchfall im Zusammenhang mit der Fütterung von Leonardo auftrat und ließen dieses Futter wieder weg. Das half aber nur kurz und bald darauf schien es würde das Futter hinten unverdaut wieder raus kommen. Zeitgleich entwickelte er einen enormen Appetit und verschlingt seitdem alles was man ihm hin stellt, er bettelt auch ohne Ende um Futter. Die Tierarzt nahm ihm darauf hin Blut ab, es wurden die Nierenwerte, Leberwerte, Entzündungswerte, Schilddrüse und Bauchspeicheldrüse gecheckt, alles negativ bzw. alles im grünen Bereich. Fieber hatte er zu keinem Zeitpunkt. Sie schlug daraufhin vor dass wir einen Termin zum röntgen machen sollen damit man mal in den Bauchraum schauen kann. Nach einigem Hin und Her, der Durchfall kam und ging immer wieder in der Zeit, haben wir vor vier Wochen den Kater röntgen lassen können.

Die Diagnose war niederschmetternd. Ödeme im Bauchraum und weiterer Gewichtsverlust (2,9kg). Die Tierarzt sagte dass da wohl irgendwo ein Tumor sitzt und der Kater, in einem sehr schlechten Zustand sei und maximal noch wenige Wochen zu Leben habe. Von weiteren Untersuchungen riet sie ab, zu viel Stress für das geschwächte Tier. Sie gab uns Prednisolon mit, um es dem Kater leichter zu machen. Der Durchfall stank erbärmlich und der Kater zeigte deutliche körperliche Schwäche, er war wackelig auf den Beinen und schaffte es nicht mehr irgendwo hoch zu springen und einige Male stürzte er, beim Versuch auf den Schrank zu gelangen, ab.

Wir überlegten, nach dem wir den Schock einigermaßen überwunden hatten, wie wir es dem Kater angenehmer machen könnten. Wir begannen für ihn zu kochen, Schonkost, Hähnchen mit Möhren. Wir gaben ihm auch die Brühe. Die Tierarzt meinte zwar wir sollten keine Futter-Experimente machen, aber wir wollten ihm gern wenigstens symptomatisch Linderung verschaffen. Sein Durchfall besserte sich und als wir zusätzlich Kattovit Gastro gaben verschwand der Durchfall komplett. Zur Zeit bekommt er (er hat sehr großen Hunger) 2x 85g Kattovit Gastro und 200g-300g selbst gekochten Hähnchen-Möhre-Brei. Als Leckerlie bekommt er getrocknete Hühnermägen und Malzpaste. Im Vergleich zu unseren anderen Katzen trinkt er viel, sowohl Wasser als auch Brühe.

Vor vier Wochen dachte ich, dass der Kater jetzt nicht mehr lebt oder sich sein Zustand massiv verschlechterte hätte. Aber dem ist nicht so. Er hat wieder zugenommen (3,2kg), der Durchfall ist weg, Kot riecht normal (wie das klingt...), er bricht etwa einmal die Woche (letzte Woche wars zweimal), er spielt wieder, er schafft es wieder auf Kratzbäume und Schränke, er ist schmusig, er putzt sich und hat richtig schönes dickes seidiges Fell... Auffällig ist dass er sehr viel pinkelt, nicht oft, sondern große Mengen auf einmal. Das Erbrechen ist ähnlich auffällig, nur Nachts und wenn dann ist es sehr viel Flüssigkeit (die Lache hat dann einen Durchmesser von 30-40cm).

Wir sind jetzt ratlos was wir tuen sollen. Die Tierarzt war sich sehr sicher in ihrer Diagnose hat sich sogar mit einer Kollegin darüber beraten bevor sie uns das mitgeteilt hat. Der Kater ist nicht gesund. Aber irgendwie fällt es uns mit jedem Tag, wo es ihm gut geht, schwerer zu glauben dass man Poohbär nicht mehr helfen kann. Ich würde so gern die Diagnose akzeptieren... ich kann es nicht und meine Familie auch nicht. Die Tierarzt riet zwar von weiteren Tests ab, aber irgendwie kommen wir uns so vor als hätten wir nicht alles getan, vor allem weil nur Ultraschall oder CT zeigen können ob da wirklich ein Tumor ist und dann müsste eine Biopsie gemacht werden, um entscheiden zu können ob und wie man behandelt (denn Tumore sind durchaus behandelbar, vll nicht immer heilbar, aber die Lebensqualität des Tieres lässt sich durchaus bessern/erhalten). Es fühlt sich falsch an wie es läuft.. vielleicht hätte doch eine Kotuntersuchung gemacht werden müssen, oder ein Test auf Anämie, oder neue Nierenwerte etc.

Was würdet ihr tuen? Eine zweite Meinung einholen? Nochmal zur Haus-Tierarzt? Auf weitere Tests bestehen? Oder müssen wir einfach abwarten? Wie sind eure Erfahrungen mit Tumoren? Oder habt ihr vll eine Idee was es sonst noch für eine Erkrankung sein kann? Immerhin wurde ein Tumor nicht zweifelsfrei diagnostiziert (als gelernte BTA ist mir diese schwammige Diagnosefindung irgendwie nicht ausreichend).

Ich führe auch ein Tagebuch für Poohbär um einen Überblick zu haben ob sich sein Zustand verschlechtert.

Ich freue mich jedenfalls über eure Antworten, Erfahrungen, Ideen zum Thema und Meinungen.
Lg Wurzelgemuese
 
  • Verdacht auf Tumor - Sollen wir eine zweite Meinung einholen?

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  • Verdacht auf Tumor - Sollen wir eine zweite Meinung einholen? Beitrag #2
Hallo und willkommen bei uns.

Ich muss zugeben, dass mich dein Text genau ins Herz trifft. Da wird ein Tier aufgegeben von den Ärzten, ohne überhaupt eine richtige Diagnose zu stellen. Keine Urin- und Kotuntersuchung, wurde SDMA getestet? Wie sieht es aus mit einem Ultraschall, wurde der überhaupt angeboten? Sorry, aber das macht mich wirklich rasend. Nicht wegen dir, aber eben wegen der behandelnden Ärztin.

An deiner Stelle würde ich eine Sammelkotprobe von 3 bis 5 Tagen auf restlos alles testen lassen, notfalls auch in einer Klinik, mindestens aber bei einem Arzt der keine Angst vor Diagnostik hat (und zu dem ich dauerhfat wechseln würde). Wenn das ergebnislos ist, einen Ultraschall und eine Biopsie des Bauchraumes, ggf eine Magendarmspiegelung und/oder eine Ausschlussdiät.

Schonkost ist richtig, ich würde aber die Möhren weglassen. Katzen sind nunmal Fleischfresser. Wie viel Gramm Möhren gibst du denn pro kg Huhn?
 
  • Verdacht auf Tumor - Sollen wir eine zweite Meinung einholen? Beitrag #3
Hallo und vielen Dank erstmal für die Antwort.

Zu Anfang war der Anteil an Möhren ca. 400g pro Kilo Hähnchenbrust (war ein Rezept das meine Schwiegermutter im Internet gefunden hatte). Ich bin aber, weil der Kater orange Haufen gemacht hat, auf 200g pro Kilo runter gegangen. Wir hatten auch schon darüber nachgedacht, vll einwenig Reis (wird ja auch oft empfohlen) statt Möhre dazu zu geben oder statt Hähnchenbrust zB ein ganzes Huhn zu kochen...

Es wurde nur getestet was ich bereits schrieb, also Futtermittelunverträglichkeit, Nieren, Leber, Bauchspeicheldrüse, Schilddrüse und Entzündugswerte. Sonst nix. SDMA hat sie nicht getestet, bzw ich weiß es nicht, sie hat einen "Nierenwert" getestet der wohl "super" war.
 
  • Verdacht auf Tumor - Sollen wir eine zweite Meinung einholen? Beitrag #4
Hi,
ich würde auf jeden Fall einen anderen Tierarzt, bzw eine Tierklinik aufsuchen und ein großes Kotprofil machen lassen. Das ist eigentlich eine Ausgangsdiagnose bei Verdaunungsproblemen.

Die Blut-Allergietests sind nicht aussagekräftig, darauf kann man nicht geben.
Momentan machts du ja schon fast eine Ausschlussdiät und das scheint zu wirken.
Allerdings ist dein "Rezept" kontraproduktiv , lass alles Gemüse und Getreide weg und supplementiere vernünftig.
Am einfachsten ist anfangs "Fellini Complete", das ist ein Pulver zum drüberstreuen und enthält alles notwendige für eine Rohfleischfütterung.
 
  • Verdacht auf Tumor - Sollen wir eine zweite Meinung einholen? Beitrag #5
5% Möhren, also 50 Gramm, wäre schon recht viel. Ich würde es wirklich ganz ohne versuchen. Wenn sich dann Verstopfung einstellt, kann man immer noch Ballaststoffe geben.
 
  • Verdacht auf Tumor - Sollen wir eine zweite Meinung einholen? Beitrag #6
Ich bin bestimmt nicht dafür, ein Tier unnötig mit Untersuchungen zu quälen.

Aber nein, ich habe auch nicht das Gefühl, dass hier alles gemacht wurde.

Ich würde mir definitiv einen anderen Tierarzt oder Klinik suchen, die sich mit Magen-Darm-Sachen auskennen (was leider die wenigsten tun). Großes Kotprofil wäre das mindeste. Ultraschall vom Bauchraum ist in aller Regel ja auch keine allzu große Belastung für das Tier (so er kein Kampfkater ist und sediert werden muss).

Ich schaff es irgendwie meist auch trotz aller anderslautender Ratschläge nicht, Reis oder Karotten wegzulassen. Aber wenn dann wirklich maximal 5 % bzw. wie Stulle schrieb mal ganz ohne versuchen.
 
  • Verdacht auf Tumor - Sollen wir eine zweite Meinung einholen? Beitrag #7
Und wenn es unbedingt Reis sein muss (der Wasser entzieht), dann vorhekocht. Roh in die Brühe gegeben wird es bedeutend mehr als 5%.

Wieso Schaffst du das nicht Sylvia? Einfach weglassen ;-)
 
  • Verdacht auf Tumor - Sollen wir eine zweite Meinung einholen? Beitrag #8
Ich weiß, ich hab einfach das Gefühl dass meine Räuber ohne Ballast nicht gut klarkommen :oops:
 
  • Verdacht auf Tumor - Sollen wir eine zweite Meinung einholen? Beitrag #9
Danke nochmal :)

Ich habe zwar Hähnchen und Möhren vorgekocht und eingefroren, aber noch nicht püriert, ich kann also die Möhren einfach rausnehmen. Da bei uns sowieso eine größere Futterbestellung ansteht, werden wir das Felini complete mitbestellen und damit erstmal supplementieren.

Verzeiht meine Unwissenheit, aber kann ich die Kotproben einfach in einem Gefrierbeutel sammeln?

Ich würde dem Katertier auch nichts unnötiges an Untersuchungen antun wollen, wenn deutlich wäre dass es sinnlos ist. Ein Ultraschall wurde im übrigen nur in einem Nebensatz erwähnt und dann direkt davon abgeraten. Ob er wirklich sediert werden müsste weiß ich nicht, Blutabnehmen war sehr schwierig, aber ein Ultraschall tut ja auch nicht wirklich weh. Ich kann nicht sagen ob seine Geduld dafür reicht, röntgen ging jedenfalls ohne Sedation.
 
  • Verdacht auf Tumor - Sollen wir eine zweite Meinung einholen? Beitrag #10
Verzeiht meine Unwissenheit, aber kann ich die Kotproben einfach in einem Gefrierbeutel sammeln?

Ich habe ein Glas genommen, welches sich fest verschrauben lässt (ein Marmeladenglas oder ähnliches). Du musst es ja im Kühlschrank lagern und der Gefrierbeutel ist nicht geruchsdicht.

Ansonsten würde ich mir auch eine zweite Meinung holen.

Liebe Grüße und alles Gute für Deinen Schatz!
Melanie
 
  • Verdacht auf Tumor - Sollen wir eine zweite Meinung einholen? Beitrag #11
Besser wäre ein ausgekochtes Gläschen oder irgendein kleines Plastikdöschen mit Deckel.

Wenn Blut und Röntgen ohne Sedierung gingen sollte Ultraschall allemal gehen. Das schlimmste (für meine) ist das Rasieren. Und dann müssen sie in unschöner Rückenlage ausharren. Wenn die Praxis was taugt geht das aber.
Ich würde wirklich dringend den Tierarzt wechseln. Bei dieser hier ist wohl leider nichts mehr zu erwarten, wenn sie ihn aufgegeben hat.
 
  • Verdacht auf Tumor - Sollen wir eine zweite Meinung einholen? Beitrag #12
Sylvia, warum rasieren??

Roger wird nie rasiert.
Das Fell wird nass gemacht und dann macht meine Ärztin Ultraschall und Blasenpunktion, ohne Narkose.
 
  • Verdacht auf Tumor - Sollen wir eine zweite Meinung einholen? Beitrag #13
Meine rasiert für US immer.
Ich hab sogar schon wichtigen us verweigert weil es Winter war.
 
  • Verdacht auf Tumor - Sollen wir eine zweite Meinung einholen? Beitrag #14
  • Verdacht auf Tumor - Sollen wir eine zweite Meinung einholen? Beitrag #15
Je nach Dichte des Bauchpelzes wird bei uns auch rasiert. Wichtig aber, eine kleine Maschine nehmen. Damit muss man vllt öfter drüber aber sie faucht und rasselt nicht so laut wie zB eine Aesculap.

Felini complete ist erst mal OK. Achte aber drauf, ob es vertragen wird.

Wieso pürieren? Meine Zahnlosen fressen auch zähes Rind in Stücken.
 
  • Verdacht auf Tumor - Sollen wir eine zweite Meinung einholen? Beitrag #16
Bei dem Felini complete bleibt uns ja nix anderes übrig als es auszuprobieren... entweder er verträgt es oder eben nicht.

Wir pürieren das Hühnchen weil es dann zuverlässig "drin" bleibt, sonst hat es keinen besonderen Grund. Vor vier Wochen behielt er, zusätzlich den bereits genannten Symptomen, fast nichts bei sich was irgendwie eine Struktur hatte (zB Trockenfutter, Nassfutter das aus gepressten Häppchen besteht und eben Hähnchenfleischstücke) und was doch drin blieb kam als Durchfall fast unverdaut raus. Das pürierte blieb drin und kam irgendwann deutlich verdaut in "Wurstform" wieder raus. Deshalb sind wir beim pürieren geblieben.

Das Katertier würde auch ein ganzes Suppenhuhn zerkauen wenn wir ihn lassen würden :mrgreen:
 
  • Verdacht auf Tumor - Sollen wir eine zweite Meinung einholen? Beitrag #17
Liebes Wurzelgemüse,
bitte such noch einen anderen Tierarzt auf! Bei einem unserer Kater hieß es auch immer Blutwerte ok. Die Durchfallgeschichte haben wir hier haargenau wie ihr gehabt. Letztendlich brachte der Ultraschall einen Nierentumor ans Licht. Dieser Tumor drückte mit seinen knapp 500Gramm auf den Verdauungtrackt.
Heute, 6 Monate nach der OP, gehts dem Katerchen wieder bestens...

LG
Dortmunderin
 
  • Verdacht auf Tumor - Sollen wir eine zweite Meinung einholen? Beitrag #18
Hallo, auch gute Wünsche von mir und die Bitte, unbedingt eine 2. kompetente Meinung einzuholen. Ich habe das letztes Jahr bei der Katze meiner Freundin erlebt; die Mieze war totgeglaubt/ totgeredet und wir haben bereits zusammen geweint- und siehe da, fataler Irrtum des alten Tierarzt, der zum baldigen Einschläfern geraten hatte. Nun ist sie putzmunter mit der richtigen Medikation und wird glaub ich, steinalt..;-)
Kotprobe würde ich in einem ausgekochten Glas mit festem Schraubdeckel sammeln.LG
 
  • Verdacht auf Tumor - Sollen wir eine zweite Meinung einholen? Beitrag #19
Hallo und danke nochmal für Antworten.

Ich habe ein Gläschen mit Deckel besorgt und eine erste Probe gesammelt. Allerdings mache ich mir jetzt direkt wieder mehr Sorgen.

Poohbär hat seit gestern wieder weichen fast breiigen Kot, gestern knallig orange und heute eher gelblich. Und stinken tut es auch ganz schön. Möhren habe ich, wie empfohlen, nicht mehr gegeben.

Mir kam gleich wieder der Gedanke: "Und wenn es doch Parasiten sind? Giardien zum Beispiel?" Ich weiß nicht wie er sich damit hätte infizieren können, können ja nur wir Menschen irgendwie eingeschleppt haben, aber dann müsste doch auch unser ganzes Rudel was haben und nicht nur der Kater. Oder nicht? Nach der langen Zeit die das jetzt schon geht?

Ich bin immer noch irritiert dass das Thema Parasiten NIE zur Sprache gekommen ist bei der Tierarzt. Wir haben uns wochenlang eingeredet dass sie auf so etwas offensichtliches schon gekommen wäre, aber ihr Verdacht halt wo anders lag. Deshalb haben wir das Thema ruhen lassen, aber als meine Schwiegermutter unsere Fellnasen 10 Tage gehütet hat (sie hat dafür unsere Wohnung bezogen, während wir im Urlaub waren), bekam sie schlimme Magen-Darm-Probleme und der Verdacht auf eine Zoonose war wieder da. Ja, ich weiß, alles mögliche kann Magen-Darm-Erkrankungen auslösen, es muss keine Infektion mit einem Parasiten gewesen sein, trotzdem war es auffällig. Das war kurz bevor der Kater geröntgt wurde...

Unser Nachbar hat uns jedenfalls eine Tierarztpraxis im benachbarten Stadtteil empfohlen. Die haben seinen Hund wohl wieder hinbekommen ob wohl da laut anderer Stelle nix mehr zu machen war. Und bei mir ums Eck ist eine relative junge moderne Praxis, die zumindest im Internet ganz gut bewertet wurde (was auch nicht immer viel heißt...). Mal sehen welche es wird.
 
  • Verdacht auf Tumor - Sollen wir eine zweite Meinung einholen? Beitrag #20
Wie lange hast du die Möhren gekocht? Also zeitlich meine ich
 
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