Naja, wenn man die Deklaration vom Tegut beim Wort nähme hätte das ca. 98 % Fleisch und Nebenerzeugnisse (100 % abzüglich Mineralstoffe. Und eigentlich natürlich noch abzüglich Wasser).
Also so 79-83% vom Ganzen Inhalt ist Wasser. Wobei je nach Marke und Qualität so ca. 68-72% Fleischliches sein sollte und der Rest ist (abzüglich eventuellem Gemüsekrams) dann Brühe bzw Produktionswasser. Ein Stück schieres Fleisch hat dagegen immer so zw 72 und 74% Wasser.
WASSER darf (muss?) aber laut Gesetzgeber nicht als Inhaltsstoff angegeben werden, auch wenn man hin und wieder Trinkwasser als Zutat findet. Die meisten geben Brühe an, viele lassen es einfach weg.
Die Dinge vom Tier können natürlich gehaltvolle Sachen sein, wie Muskelfleisch, wo viele Vitamine etc drin sind, oder irgendein Krams wie Knorpel, Sehnen, Lunge, Euter etc. wo nicht viel drin ist. Die Mischung machts, damit dann auch Knochen etc. Kalizum uns so liefern können.
Wer nix aufschreibt, hat normalerweise einen Grund dafür, da sind oft minderwertige Dinge drin, was man auch i.d.R. an der langen Liste der Zusatzstoffe erkennen kann: Wenn die den Mist nicht quasi per „Vitamintablette“ aufpeppen würden, könnteste damit kein Viech dauerhaft ernähren. Außerdem kommt in die nicht deklarierten Dosen oft eben gerade dies oder das rein, was man eben billig bekommt, also keine feststehende Rezeptur, was Mieze dann manchmal auch merkt und das selbe Futter plötzlich nicht mehr frisst.
Ob in einem Futter gute Sachen drin sind, kann man oft auch schon an der Fütterungsempfehlung erkennen: Bei gutem Futter liegt man bei Werten wie in der Food Print Dose angegeben. Bei miesem Futter ist es i.d.R. viel mehr, pro Tag und Katz – klar, in Sehnen und Knorpeln is ja auch nix drin …
Die deklaration der Food Print Dose dagegen schaut ganz anders aus: Da wird nicht nur deutlich gesagt, von welchem Tier was drin ist, sondern auch WAS genau und wieviel drin ist. UND das Ganze ist auch noch in Lebensmittelqualität, das bedeutet, es sind alles Dinge, die man auch für den menschlichen Verzehr verkaufen dürfte (was nicht gleichbedeutend damit ist, dass man auch nen Menschen fände, der es essen wollte, denn auch da könnte man Euter oder sowas verarbeiten). Also kein Schmonk, den man irgendwo zusammengekratzt hat. Auch darf der ganze Betrieb nix herstellen, was nicht lebensmittelgerecht ist, damit er sich so brüsten darf.
Vielleicht interessant dazu:
http://www.artgerecht-tier.de/kateg...finde-ich-gutes-fleisch-fuer-meine-tiere.html
http://www.the3cats.de/2014/03/jasp...&fb_source=other_multiline&action_object_map=
http://www.the3cats.de/2015/08/jasper-eine-insel-in-der-dose/