Hallo,
ich habe eine Frage für meine Freundin. Mal sehen, ob ich das noch zusammenbekomme, was sie mir erzählt hat.
Sie wollte eine Rassekatze und hat auch zwei Wurfgeschwister gefunden. Sie freute sich über den Preis und machte eine Anzahlung.
Heute erzählte sie mir Freudestrahlend, dass sie nächste Woche die Kätzchen abholen kann und erzählte, wie süß sie sind, wie günstig sie waren usw.
Bei günstig wurde ich stutzig und fragte, ob es wirklich Rassekatzen sind. Sie meinte, ja, es stand so in der Anzeige, dass es reinrassige Katzen sind. Ich fragte nach dem Stammbaum. Sie wurde blass und meinte, davon stand nichts darin, sie hätte sich auf die Aussage verlassen, dass sie reinrassig sind.
Ich meinte, dass wären dann keine Rassekatzen und sie wurde betrogen. Nun wollte sie die Anzahlung zurück, weil sie sich betrogen fühlt. Die "Züchterin" meinte aber, nein, dass wäre nicht möglich. Sie solle die Katzen nehmen oder auf die Rückzahlung verzichten.
Kann sie auf die Rückzahlung bestehen, weil es eben keine Rassekatzen sind, wie da stand? Das ist doch Betrug oder hat sie Pech gehabt?
Danke euch für eure Antworten.
Habe ich vergessen. Es gab keinen Kaufvertrag, sie hat die Anzahlung geleistet und unter Betreff die Katzen angegeben. Wie ist das dann?
Kein Kaufvertrag, keine Rassekatzen, aber als solche ausgegeben.
Wenn sie nur früher davon erzählt hätte, die 14 Tage Widerrufsfrist sind vorbei, hat sie noch eine Chance?