Danke erstmal an alle für Eure Kommentare,Gedanken,Anregungen.
mein Kater ist 9 Jahre alt und meine Katze 14 Jahre. Beide sind seit 2 Jahren Freigänger, mussten auch einiges einstecken, deswegen wundert mich ja das Verhalten hier (Dominanz). Die zur Vereinfachung alteingesessenen (Alten) sind zwischen 7 und 9 Jahren.
Mein Kater ist der Wegelagerer und lässt die Alten nicht aufs Grundstück. Was die Blumenspritze angeht, habe ich einen Gartenschlauch benutzt, wenn ich es mitbekomme, dieser hat anfangs auch gewirkt. Allerdings, wenn ich diesen jetzt in die Hand nehme dann kommt er um Wasser aus dem Schlauch zu trinken. Das ist lieb und lustig und er ist entsprechend abgelenkt, leider nur für einen Augenblick.
Kaum das er den Alten Kater ohne Schwanz sieht, jagt er ihn wieder vom Hof. Durch das Katzengeschrei wird meine Katze aktiv und schaut erstmal was da los ist. Sie greift dann auch unterstützend ein, in beide Richtungen. Kann es vielleicht auch an der sichtbaren körperlichen Behinderung des Alten liegen?(Kein Schwanz) sowie der Katze (nachziehender Hinterlauf).
Dann gibt es aber auch Tage wo alle ausgeglichen ihre Wege gehen können, nicht oft aber es kommt vor.
Derzeit reagieren wir mit Rufen und anderer Ablenkung (Erde oder Zweige schmeissen). Also ich will damit sagen das ich auch schon meinen Teil zur Vergesellschaftung beitrage.
Zum Grundstück: Wir beide haben getrennt nebeneinander liegende Eingänge(5m). Da es sich früher um ein Mehrgenerationenhaus handelte ist alles gemeinsam zu nutzen (Wege). Im Mietvertrag ist das gesamte Grundstück nebst Nebengebäuden auf mich umgeschrieben worden, da die Nachbarin nicht an dem Garten und der Gartenpflege interessiert ist. D.h. im Klartext könnte ich hier Bambule machen bis der Richter kommt. Das möchte ich aber überhaupt nicht!
Meine Nachbarin hat auch keine Angst vor unseren Katzen, sondern um Ihre Katzen.
Ich nehme die gesamte Situation durchaus ernst, sonst würde ich mir nicht all die Mühe machen hier zu schreiben und mit Fachkräften sprechen um Rat einzuholen.
Ich bin berufstätig genau wie meine Nachbarin und zwangsläufig längere Zeiten nicht zuhause. Mein Vorschlag war die überdachte 30 qm Außenterrasse mit Fliegengitter zu bespannen zur Hälfte zu teilen damit die Katzen sich draußen beschnuppern können, Rückzugsmöglichkeiten sind genug gegeben. Damit habe ich bei der Zusammenführung von meinem Kater und Katze sehr gute Erfahrung gemacht. Leider wollte die Nachbarin das nicht. Dann haben wir überlegt, Sachen auszutauschen um Gerüche zu verteilen, haben das aber verworfen. Damit die Katzen ihren eigenen Hafen der Sicherheit (Wohnung) behalten können.
Wir haben besprochen das wir Zeiten vereinbaren. Sprich morgens die einen Katzen rauslassen ein zwei Stunden später die anderen. Abends ebenfalls. Allerdings spielen die "Alten" da nicht so mit. Was dazu führte das dieser Versuch nach einer Woche durch die Nachbarin abgebrochen wurde. Dann haben wir gemeinsam überlegt das sie Ihre Katzen runterträgt um sie raus zubringen. Auch das hat sie in kürzester Zeit unterlassen, weil sie ihre Katzen zu nix zwingen möchte, was sie nicht wollen.
Dann wollte sie sich, was ich schon getan habe, mit Tierarzt oder Tierpsychologe in Verbindung setzen, das ist von Ihrer Seite leider bis heute nicht passiert. Als wir uns zusammensetzten, ich sie danach fragte wurde Sie persönlich, laut und vorwurfsvoll. Laut Ihrer Aussage ist sie es leid mehr Geduld aufzubringen und will nur noch die alten Zustände für Ihre Katzen wiederherstellen. Auf die Antwort meiner Frage:" wie wir das anstellen wollen?" warte ich noch heute.
Deshalb mein Aufruf hier.