Immer noch nicht viel Zeit, aber doch etwas ausführlicher.
Letzte Woche beim Tierarzt wurde das Mäulchen nochmals kontrolliert.
Es sieht wirklich tadellos aus, keine Wunde, keine Rötung, nichts.
Dennoch fand auch die TÄ, Kater würde sich anders verhalten. Er brach ja nach der Zylexis-Gabe ein.
Wirklich erklären kann das niemand.
Sein Kollege hier hat eine identische OP im Frühjahr hinter sich gebracht, bekam allerdings länger ein AB.
Unter AB-Gabe fraß mein Sorgenkater erheblich zuverlässiger, also gab es auch für ihn Nachschlag, obwohl keine offene Wunde mehr ersichtlich war.
Gewicht wurde kontrolliert, zwischen den einzelnen Besuchen hat er 120g abgenommen.
Sein Verhalten allgemein ist inzwischen deutlich näher an der Normalität...außer sein Freßverhalten.
Er kommt (schwankend) auf eine Tagesmenge von ca 120g. Kann davon eine Katze dauerhaft überleben? :?:
Er geht an den Napf, versucht, zu fressen. Ist dabei sehr vorsichtig. Durch die fehlenden Zähne fällt ihm natürlich etwas Futter aus dem Maul. Dies passiert einige Male, dann wendet er sich frustriert ab und geht.
Er kaut häufig ins Leere, würgt öfter und putzt mit der Pfote übers Maul. So, als wenn etwas im Hals stecken würde. Output ist übrigens völlig normal und es ist auch ausgeschlossen, dass er "fremd" frißt.
Ich übe mich mittlerweile in Ooohmmm und versuche, dem nicht übergrosse Bedeutung zu geben. Der Kerl hat so feine Antennen, seufz. Stehe ich ständig daneben und schaue, ist fressen etwas besonderes.
Es soll aber Normalität sein.
Das Blutbild habe ich übrigens nicht vergessen. Ich frage mich nur, ob ständige Tierarzt-Schlepperei bezüglich des Stresses nicht auch kontrproduktiv ist.
Es ist einfach alles schwierig.
Nicht böse sein, wenn meine Antworten länger dauern. Bin diesen Monat zeitlich wirklich eingespannt, Land in Sicht erst in ca. 4 Wochen. Dennoch lese ich hier alles.