Zuerst das Frauchen: Tetanus durchgeimpft? :mrgreen:
Dann die Katze: Eine unserer Katzen hatte auch solche Anfälle.
Das liebste Miezekätzchen der Welt, ging und geht mir kaum von der Pelle. (Das nervt schon manchmal)
Irgendwann, als sie erwachsen war, hat sie mitten beim Streicheln oder beim Kopf stoßen, angefangen
sich vierpfotig anzukrallen und festzubeißen. Meist abends beim Schlafengehen.
Ich habe dann die Nackenrolle gegriffen und sie der Katze um die Ohren gehauen.
Hört sich schlimm an, aber hey, es ist nur eine weiche Nackenrolle, die Erschrecken verbreitet.
Und ich musste das Biest ja irgendwie wieder aus meinem Arm bekommen, ohne zuviel Eigenfell zu verlieren.
Gesund war sie zu dem Zeitpunkt als sie mit dem Mist anfing.
Also tippte ich auf Dominanzverhalten, Verwöhnung und zuviel ungenutzte Kraft.
Ein Versuch ergab: zuviel ungenutzte Beißkraft.
Seitdem bekommt sie jeden Abend einen gekochten Hühnerunterschenkel, von dem wir mehr als die
Hälfte des Fleisches abmachen. Manchmal gibt es auch nur einen Hühnerflügel.
Die Katze schiebt mit dem Teil auf ihre Fußmatte und nagt zufrieden die Fleischreste runter.
Und dann nachts geht es los mit Enden abkauen (also diese Knorpelenden)
Übrig bleibt ein kurzes, vorn und hinten abgenagtes Stückchen Knochen, das sie uns als Geschenk
auch schon mal vors Bett legt und wir -natürlich- mit nackten Füßen im dunklen drauftreten :roll:
Seitdem hat sie aber nie wieder so einen Anfall von Katze-hängt-in-Mensch gehabt.
Muss nicht helfen, aber einen Versuch ist es vielleicht wert.