Wie gesagt, man kann es nicht über einen Kamm scheren, ob Chemotherapie und Huastiere vereinbar sind. Aber grundsätzlich lässt sich sagen: Wenn während einer Chemo dem Patienten ein Krankenhausaufenthalt nicht verpflichtend auferlegt wird, wird davon ausgegangen, dass der Immunabwehr des Patienten die alltäglichen Aufgaben im häuslichen Umfeld zugemutet werden, immer vorausgesetzt, die obligatorische Kontrolle der Blutwerte lässt das zu.
Haustiere (vorausgesetzt, sie sind gesund, fügen keine Verletzungen zu und die Hygieneregeln in der Versorgung werden eingehalten) erhöhen die Belastung dabei nicht dramatisch. Deshalb gibt es soviele Fallbeispiele von Chmeopatienten, deren Haustiere keine nachweisbaren Krankheiten während der Chemo verursacht haben.
Wenn aber von vornherein davon auszugehen ist, dass der Patient die alltägliche Immunbelastung zuhause während der Chemo nicht verträgt, erhält er die Chemotherapie auch von vornherein stationär.
Ich habe hier auf Antworten vom Threadersteller gewartet, auf ein Eingehen auf die hilfreichen/nachfragenden/kritischen Beiträge, evtl. mit weiteren, kurzen Infos zur Erkrankung. Es ist bisher nichts mehr gekommen. Ich möchte dich, "Neuling 17" jetzt ausdrücklich darum bitten.