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Biopsie bei PPD sinnvoll?

Diskutiere Biopsie bei PPD sinnvoll? im Immunerkrankungen und Infektionen Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Hallo zusammen, unser kleiner Stubenkater Idefix (eur. Kurzhaar, 1,5 Jahre alt) leidet an Plasmazellulärer Pododermatitis, vor allem an seiner...
  • Biopsie bei PPD sinnvoll? Beitrag #1
E

Euklid

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Hallo zusammen,

unser kleiner Stubenkater Idefix (eur. Kurzhaar, 1,5 Jahre alt) leidet an Plasmazellulärer Pododermatitis, vor allem an seiner vorderen rechten und hinteren linken Pfote. Schmerzen scheint er keine zu haben.
Wir können nicht genau sagen, ab wann das aufgetreten ist, aufgefallen ist uns das vor ca. vier Wochen und sind sofort mit ihm zum Tierarzt gefahren. Dieser hat Cortison (in Form von Tabletten) verschrieben und wir sollten in vier Wochen zu einem Dermatologen, damit dieser die Cortison-Dosierung überprüfen kann.

Das Cortison hat gar nichts gebracht und die Spezialistin meinte, dass sie auch eher eine Doxycyklin-Behandlung empfehlen würde.
Jetzt hat sie als nächsten Schritt eine Biopsie vorgeschlagen, welche allerdings 300-350€ kosten soll.
Natürlich möchte man an seinen Lieben nicht sparen, allerdings frage ich mich durchaus, ob das wirklich sinnvoll ist?
Auch wenn ich der Ärztin nicht unterstellen möchte, dass sie nur ans "Geldverdienen" denkt, muss ich das als Student, der nicht viel Geld hat, vernünftigerweise dennoch in Frage stellen.

Sie meinte, dass die Biopsie notwendig sei, um eine geeignete Dosierung des Doxycyclins vorschlagen zu können und um etwaige andere Krankheiten festzustellen und eventuelle weitere Behandlungsmethoden/Medikamente ausloten zu können.

Das hört sich natürlich alles sinnvoll an, allerdings frage ich mich, ob wir nicht gleich mit der Doxycyclin-Behandlung starten können, oder spielen dabei schlimme Nebenwirkungen eine Rolle?

Was würdet ihr uns raten? Habt ihr vielleicht selbst so etwas durchgemacht?

Gerne möchten wir unserem Idefix helfen, schnellstmöglich gesund zu werden, nur das Geld ist irgendwann aus und wir möchten uns natürlich nur auf die relevantesten Ausgaben beschränken. Denn das Geld wird spätestens dann gebraucht werden, wenn es chronisch ist oder ein chirurgischer Eingriff notwendig wird,
 
  • Biopsie bei PPD sinnvoll? Beitrag #2
Hallo,

Herzlich Willkommen im Forum, schön dass Du Dich angemeldet hast.

Leider habe ich bei PPD überhaupt keine Ahnung. Tut mir unendlich leid.
Ich kann nur die Daumen drücken, dass Deinem Idefix schnell geholfen wird.

Vielleicht kennen sich andere Foris damit aus?

LG
 
  • Biopsie bei PPD sinnvoll? Beitrag #3
Hallo und willkommen,

mit PPD habe ich keine Erfahrung, aber mit Doxycyclin. Das ist ein wirklich starkes Antibiotikum, das durchaus schwere Nebenwirkungen hat. Durchfall, Erbrechen und Apathie sind da zB sehr häufig. Eine zerschossene Darmflora (die Monate braucht um sich zu erholen) ist da obligat. Es kann zu Krampfanfällen führen.

Wenn nciht sicher ist, dass es so ein Chemiehammer sein muss, würd ich tunlichst die Finger davon lassen. Zumal es meist bei Infektionen der Atemwege eingesetzt wird, da sind die Füßchen doch weit entfernt.
 
  • Biopsie bei PPD sinnvoll? Beitrag #4
Vielen Dank für eure Antworten!

@Stulle: Also wäre das Geld für die Biopsie durchaus gut angelegt, damit bei so einem starken Medikament auch die Dosierung stimmt...

So viel Geld tut zwar weh, aber einfach darauf los behandeln mit einer dem Idefix nicht angepassten Dosierung halte ich dann auch für schlecht.
 
  • Biopsie bei PPD sinnvoll? Beitrag #5
Hallo, zur Erkrankung kann ich dir nichts sagen, aber zum Doxycyclin. Mein Rocky bekommt seit dem 23.1. dieses Antibiotikum wegen einer schweren Bronchitis. 2× tgl. 25 mg. Er verträgt es bisher gut. Ich weiß nicht ob da noch was kommt, aber ich unterstütze die Verdauung mit Bactisel.
Aber jede Katze reagiert wahrscheinlich anders drauf. Ich wusste bis jetzt nicht das es so ein Hammer Antibiotikum ist. In deiner Situation würde ich die Biopsie auf jeden Fall machen lassen.

LG Nadine
 
  • Biopsie bei PPD sinnvoll? Beitrag #6
Es geht da weniger um die Dosierung, als um das passende Antibiotikum. Es bringt nämlich rein gar ncihts, wenn es das falsche AB ist. Deshalb: ja, eine Erregerbestimmung, in diesem Fall wohl via Biopsie, macht durchaus Sinn.

Übrigens weiß ich nur zu gut, wie das ist mit den Kosten. Ich habe deshalb vor einigen Jahren eine Versicherung abgeschlossen, die sich allemal bezahlt machte. Vielleicht eine Überlegung für euch wert.
 
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