Ich wollte mich wieder mal melden.
War nochmal zur Kontrolle bei dem Tierarzt mit Onkologie-Zertifikat.
Ich fühlte mich dort etwas unter Druck gesetzt, z.B. durch: Jeder muss wissen, was ihm sein Tier wert ist.
Dadurch wurde ich ziemlich verunsichert. Ich habe dann mal gefragt, ob er ein Foto von einer Katze hat, die an der Nase operiert wurde. Hatte er nicht! Nur grauslige Tumor-Fotos.
Er operiert auch nicht selbst, sondern überweist die Patienten lediglich.
Ich habe dann gesagt, dass für mich eine OP nur Sinn macht, wenn man vorher ein MRT macht, damit man nicht "ins Blaue" schneidet. Er meinte, ein MRT (950 €) wäre nicht nötig, ein CT (kostet nur 300€) wäre besser, man könnte dort mehr sehen. Das widerspricht aber dem, was ich bisher lesen hatte.
Dann tippelte er an seinem PC , offensichtlich eine Überweisung an einen Onkologen in Berlin, Befunde von Lausi, Überweisung zum CT mit OP. Er wollte es schon abschicken aber das wollte ich nicht, das ging mir alles zu schnell.
Dann erhielt ich nach einigen Tagen von ihm eine Kopie einer E-Mail an meinen Haus-Tierarzt. Dem hat er für die Überweisung gedankt (Ich hatte aber keine, die Adresse von meinem Tierarzt hatte er ohne mein Wissen von dem Blutbefund, den ich mitgenommen hatte, abgeschrieben.).
Er wies auf die Befunde hin (mit Labor-Fotos etc.) und auf die Dringlichkeit eine Behandlung CT, OP oder Bestrahlung.
Ich fand nicht ok und dachte so bei mir, irgendwie geschäftstüchtig. Bekommt der Prozente?
Jedenfalls werde ich beim Metacam bleiben.
Dem Lausi geht es gut. Die Nase sieht aus, wie vorher, er hat allerdings Frust, dass er nicht mehr in den Garten darf. Das Außengehege reicht ihm nicht. ich muss Gas geben, damit er außer der Loggia noch zusätzlich auf einer vernetzten Terrasse Ausgang hat.
Sein Metacam schleckt er immer kurz nach seinem Frühstück von einem kleinen Tellerchen ab und bekommt als Belohnung leckere Vitaminpaste.
Bisher ist noch alles gut.