3 Katzen und der Hund...brauche Rat/Hilfe

Diskutiere 3 Katzen und der Hund...brauche Rat/Hilfe im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Ich brauch einmal eure Hilfe. Hier ist doch bestimmt jemand,der neben Katzen auch noch einen Hund hat oder ? Vorsicht etwas lang :) Bei uns ist...
  • 3 Katzen und der Hund...brauche Rat/Hilfe Beitrag #1
Blackmoon

Blackmoon

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Ich brauch einmal eure Hilfe. Hier ist doch bestimmt jemand,der neben Katzen auch noch einen Hund hat oder ? Vorsicht etwas lang :)

Bei uns ist letzte Woche eine junge Hündin (6 Monate alt) aus dem Tierschutz eingezogen. Wir haben uns schon super lange mit dem Gedanken getragen,einen Hund aufzunehmen. Aber bisher ist es entweder an unseren Katzen gescheitert (unsere zwei verstorbenen Fellnasen wären definitiv nicht kompatibel gewesen) oder/und Wohnsituation. Nun wohnen wir im Eigentum,ländlich,mit großem Garten.

Die kleine Hundemaus ist wirklich goldig,katzenverträglich (wobei sie sich da wohl ihre Katzen aussucht wie ich jetzt sagen kann) kennt halt noch überhaupt keine Erziehung o.ä Aber in der kurzen Zeit hat sie schon sehr sehr gut gelernt und horcht schon gut. Also Grundkenntnisse hat sie intus :)
Das nur mal vorweg.

Nun zu unseren Katzen. Momentan bin ich einigermaßen verzweifelt und hab die letzten zwei Tage quasie durchgeheult. Am massivsten hat es unsere kleine Merle erwischt. Sie hat quasie eine 180 Grad Charakterwendung durch und lebt nur noch auf dem Wohnzimmerschrank.
Kommt gerad mal runter wenn sie auf Klo muss (dann aber auch nur wenn Hund nicht da ist ... sprich Garten oder Gassi) oder wenn´s Futter gibt. Für Thunfisch kommt sie sogar in die Küche (auch nur wenn der Hund gesichert ist,sprich an der Leine oder selbst frisst) aber sonst lieber Wohnzimmer fressen (für gewöhnlich frisst sie für ihr Leben gern auf meinem Bett) Sie hat´s spielen eingestellt .. bekomm sie maximal dazu ihren Lieblingsball vom Schrank zu werfen und hinterher zu gucken. Nichts mehr von der kleinen trolligen,tobenden,zickigen Katzendame.

Momo hatte 3 Tage ein offensichtliches,massives Problem. Es hat sich etwas gelegt bzw. ist etwas besser geworden. Er hatte das Fressen eingestellt,woraufhin ihm übel war und er spucken musste. Mit Geduld und spucke,viel Streicheleinheiten,Beruhigung,dabei sitzen hab ich ihn zum futtern bekommen und vorbei war der Spuk.
Am Samstag ist er dann mit dem Hund aneinander gerasselt,hat ihr eine gepfeffert,da sie zu aufdringlich wurde,trotz mehrfachem "nein" und zurück halten. Danach ging es dem Kater offenbar besser und er kam aus dem Wohnzimmer mehr und mehr in die Wohnung wieder zurück. Bevorzugt und für ihn am sichersten ist aber weiter der große Kratzbaum im Wohnzimmer. Ich helfe nach,halte sie zurück,wenn sie´s fauchen nicht versteht/verstehen möchte.
Momo kommt auch am Abend wie gewohnt zu mir schlafen wieder. Hund schläft bei meinem Freund im Zimmer. Nachts unbeobachtet würde ich sie nicht lassen. Sprich,sobald die Zimmertür zu ist,kommt Momo an und kringelt sich ein.

Ian hatte die wenigsten Probleme. So dachten wird. Er begrüßte den Hund als erstes,lockte sie aus der Box (sie war total verängstigt) war neugierig und fand´s erst einmal toll a la "oh wow noch jemand zum toben" Muss dazu sagen,er lässt sich auch am wenigsten von den dreien aus der Ruhe bringen und strotzt vor Selbstbewußtsein.
Putzte sie gleich mehrfach mit,hatte nix gegen wenn sie sich neben ihn kuschelte etc.pp
Nun ist aber auch er auf dem Rückzug und kommt nur noch aus dem Wohnzimmer,wenn Hund am Abend schlafen geht.
Spielen/toben ist auch gleich einmal null.
Jetzt gerade liegt er zum ersten Mal wieder eingekugelt in meinem Bett (hat er am Morgen sonst immer gemacht und noch ne Runde nach´m Frühstück dort geschlafen) seit Tagen. Aber auch nur weil ich die Hundemaus eben nach der Gassirunde zu meinem Freund wieder ins Zimmer gepackt hab.


Ich merke das die drei ein massives Problem mit dem Hund haben und mir bricht´s das Herz. Gerade unsere Kätzin so zu sehen.
Mir ist klar das ich/wir den Hund "unter Kontrolle" (blöder Ausdruck) haben müssen,sie darf nicht Katzen jagen,muss sie respektieren etc. Das wird dauern bis sie das wirklich tut. Dazu ist es Junghund und die haben viel Flausen im Kopf.
Ich kann den Hund jetzt nicht dauernd in der Wohnung anleinen. Seh zu das ich sie im Garten auspower. Gerade das fiel die ersten Tage schwer,da sie noch nicht gespielt hat draußen. Inzwischen tut sie´s. So das sie in der Wohnung so ruhig und "erledigt" wie möglich ist.
Wir hatten uns das -so glaubten wir- wirklich gut überlegt.Schließlich schafft man sich nicht "mal eben so" ein Tier an. Nur wir haben offenbar gerade Merle völlig falsch eingeschätzt. Das Momo ein Problem haben wird -zumindest für eine kurze Zeit- war uns klar. Aber mit etwas Zeit würde sich das geben. Er ist was Veränderungen angeht immer so,das er einfach eine Runde länger braucht. Egal worum es geht. Und das selbst Ian jetzt auch anfängt sich mehr als offensichtlich zu verändern .. -.-

Heute nimmt mein Freund den Hund erst einmal mit ins Büro um uns zumindest etwas Gedankenluft zu verschaffen und um zu gucken wie die Katzen darauf reagieren.
Ich hab halt keine Ahnung wie lange ich den Katzen das zumuten kann. Ansich bin ich niemand der schnell den Kopf in den Sand steckt. Zumal eine Woche halt keine Zeit ist. Nur mein Bauch sagt mir "das geht nicht gut"

Wäre dankbar wenn mir hier jemand vllt einen Rat geben könnte.
 
  • 3 Katzen und der Hund...brauche Rat/Hilfe Beitrag #2
Hi,
klingt leider für mich, als ob du die Situation durch dein Verhalten stetig verschlimmerst.
Bei jeder Zusammenführung ist die oberste Regel: "Cool bleiben, alles ist normal".

Wenn du die Katzis bemitleidest oder tröstest, dann bestärkst du sie nur in ihrer Angst vor dem Hund:
"Ja das ist ein Unhold, der dich fressen will, deshalb verhätschel ich dich jetzt ein letztes Mal"

Der Hund scheint ja sehr friedlich zu sein und wird die Katzis nicht zerfleischen, also ist doch gar kein Grund zur Panik vorhanden.
Deshalb kann ich nur raten, zur Normalität zu wechseln. Alle Tiere werden gleichbehandelt. Wer stänkert oder aggressiv ist, wird zurechtgewiesen. Wer sich friedlich verhält, der wird super-toll gelobt. Wer sich auf dem Schrank versteckt, der wird belächelt und großteils ignoriert, bekommt aber niemals eine Extrawurst.

Durch diese Normalität vermittelst du allen die notwendige Sicherheit, dass nicht Außergewöhnliches passiert.
Es gibt nichts, worüber man sich aufregen muss, es gibt nichts, wovor man Angst haben muss, alles ist normal.
 
  • 3 Katzen und der Hund...brauche Rat/Hilfe Beitrag #3
ich kann Geek nur Recht geben. Als unser Hundeenkel mit Familie eine Woche zu Besuch kam, war mein Göga total aufgeregt und hat die Fellnasen nur verrückt gemacht. Als Göga sich beruhigt hatte , entspannten sich auch die Fellnasen und Hundi auch. Also ruhig bleiben und die Fellnasen egal ob Hund oder Katz machen lassen.
 
  • 3 Katzen und der Hund...brauche Rat/Hilfe Beitrag #4
Hmmm eigentlich haben wir uns völlig normal weiterhin verhalten bzw tun dies weiterhin. Lediglich beim fressen getrennt,da Hund sonst das Katzenfutter staubsaugt. Und um Momo wieder ans fressen zu bekommen mich beigesetzt. Er hat es an den Nieren und wenn Katz 3 Tage nicht frißt find ich das bedenklich. Katzen haben weiterhin ihre Futterstellen.
Weder Katz noch Hund irgendwie bevorzugt oder verhätschelt. Kenn ich ja nun von den Katzenzusammenführungen,das man kein Aufriss machen soll,sondern die Nasen das unter sich ausmachen lassen soll.

Nur jagen soll der Hund die Katzen nicht. Tut sie auch nur bei Momo und Merle,Ian lässt sie in Ruhe. Warum auch immer. Sobald sie es versucht,weisen wir sie zurecht.
Ich lass die Katzen auch im Wohnzimmer wie sie sind bzw auf dem Schrank. Biete ihnen die üblichen Spielrunden an,wer nicht will,der nicht.
Merle kommt runter vom Schrank,sobald der Hund aus dem Haus ist. Mein Freund hat die Hundenase ja vorhin mit ins Büro genommen,keine 5 Minuten später kam Katz auch an und verhält sich seither zwar noch skeptisch,fast wieder normal aber nicht mehr so panisch. Ebenso verhalten sich die beiden Kater wieder angstfrei.

Hatten im Vorfeld bezüglich Zusammenführungen einiges durchgelesen,aber letztendlich sind wir ja bewusst bei dem geblieben,wie wir es immer gemacht haben. Box auf,Neuankömmling raus und uns still,beobachtend erst einmal eine Runde bei gehockt.
 
  • 3 Katzen und der Hund...brauche Rat/Hilfe Beitrag #5
Also mein Freund hatte den Hund ja gestern mit in der Firma. Das lief soweit super. Hundenase fühlte sich zum Glück wohl,freundete sich auch im zweiten Anlauf mit dem anderen Bürohund an ;-)

Die Katzen waren wie ausgewechselt den Tag über und wieder ganz sie selbst. Auch Merle kam endlich von ihrem Schrank runter. War anfänglich noch vorsichtig und skeptisch,aber als sie merkte das quasie "sturmfrei" war,fing sie an zu toben und spielen. Auch die Kater waren sichtlich entspannter.
Das war dann wieder schwubs vorbei,als Mann und Hund wieder nach Hause kamen am Abend. Als hätte wer nen Schalter umgelegt. Just das sie den Hund hörten.

Ich bzw. wir werden das jetzt im Auge behalten wie sie sich drunter machen,das Hund unter der Woche mit in die Firma kommt und in der Nacht bei meinem Freund mit im Zimmer schläft. Dauerlösung ist das natürlich nicht.
 
  • 3 Katzen und der Hund...brauche Rat/Hilfe Beitrag #6
Guten morgen, wir haben hier in der ersten Zeit Hund mit Halsband und dünnem Seil gesichert. Sprich , sie lief dauerhaft so in der Wohnung rum. So konnte man mal eben mit dem Fuss auf das Seil treten wenn Hund durchstarten wollte. Kommentarlos.
In eurem Fall würde ich einen Saferaum einrichten. Sprich Kindergitter in die Wohnimmertür.
So haben die Katzen einen Raum in den sie flüchten können und wo der Hund nicht einfach so rein kann.
Mit euch zusammen ja, ab besten am anfang gesichert indem sich jemand das Ende vom Seil um den Bauch /an den Gürtel bindet und ihr sie so jederzeit unter Kontrolle habt.

Dazu würde ich nen Feliwaystecker einstecken. Hier hat das Wunder gewirkt. Unser Hasenherzkater war maximal entspannt mit einem mal.
Bei eurer Merle würde ich vermutlich zusäzlich noch mit Zylkene arbeiten.
Hund muss wissen das Katzen tabu sind, Katzen müssen wissen das sie sicher sind, dann klappt es , ich wünsche euch Ruhe und Duchhaltevermögen.
 
  • 3 Katzen und der Hund...brauche Rat/Hilfe Beitrag #7
Wenn du schreibst, dass du quasi die letzten zwei Tage durchgeheult hast, deutet das schon darauf hin, dass du dich anders verhältst als sonst.
Die Katzen merken das doch auch und denken, dass irgendetwas nicht stimmt, dazu dann noch dieses Ungeheuer in der Wohnung.
Du musst einfach überzeugt sein, dass es klappt.

Eine Woche ist doch nun auch noch nicht so lange, um schon die Flinte ins Korn zu werfen.
Ein Hund ist nun mal auch etwas anderes als ein neuer Artgenosse.
Kein Wunder, wenn sich die Katzen anders als normal verhalten.

Ich würde auch den gleichen Ratschlag wie Cathrin geben und den Katzen einen Raum einrichten, in dem sie auf jeden Fall sicher vor dem Hund sind. Aber es trotzdem Kontakt geben kann.
Feliway ist sicher auch hilfreich. Und auch Zylkene für die besonders ängstlichen.

Wie man aber am besten mit dem Hund umgeht und ihm beibringt, wie er mit den Katzen umzugehen hat, da bin ich raus. ;-)
 
  • 3 Katzen und der Hund...brauche Rat/Hilfe Beitrag #8
Guten Morgen Paule :)

Das mit dem in der Wohnung gesicherten Hund,ist mein Freund leider gegen -.- Ich hatte der Hundenase ihr Geschirr angelassen und eben eine dünne Leine dran gelassen. Einfach um sie unter Kontrolle zu haben und um sie mal für 2 Minuten "festbinden" zu können,um auf die Toilette gehen zu können. Sobald sie einem nicht mehr sieht,hat sie nämlich Weltuntergang,sprich sie kann NULL alleine bleiben.

Ich hab sie auf ihre Decke geschickt,"platz" machen lassen,"bleib" und kurz in ihre richtige Leine eingehakt,hab den Raum verlassen und bin z.B auf Klo. War sie artig,hat kein Theater gemacht,gab´s riesen Lob. Und natürlich hab ich sie sofort wieder losgemacht.
Mein Freund ist leider der Meinung,das der Hund so aggressiv wird und das man´s so nicht machen kann -.-
Auch darf ich sie nicht einen Ton schärfer zurechtweisen,sprich mal ein etwas deutlicheres "NEIN" loswerden,wenn sie nach X Mal gebetsmühlenartigem "nein" immer noch auf Momo oder Merle los will oder sie gar anknurrt. Wir hatten da Dienstag ne riesen Diskussion drum -.-
Sie soll ruhig hinter den Katzen her jagen,wenn sie dann einen auf die Nase bekommt,lernt sie es wenigstens ... so seine Meinung. Und ich meine,das es die Panik,gerad bei Merle,noch schlimmer macht. Sie würde ihr zwar einen auf die Nase geben (Zicke genug ist sie) aber sie ist momentan zu panisch dazu.

Mit Feliway und Zylkene lass ich mir definitiv durch den Kopf gehen. Hatte jetzt auch erst einmal Bachblüten probiert bzw. schon im Vorfeld bevor Hund einzog damit angefangen. Da ich eigentlich mit denen seit Jahren gute Erfahrungen gemacht hatte. Aber die haben´s jetzt auch nicht mehr getan :)

Momentan sind die Schränke halt Safespots. Da gehen sie sonst auch schon immer gerne drauf bzw. "Katzenautobahn" zum toben und spielen. Hab jetzt da auch noch zusätzlich erst einmal alles freigeräumt das bei einem panischen Sprung freie Bahn ist.
Und ich such mal etwas um das Wohnzimmer zum Sperrgebiet zu machen. Irgendwas liegt bestimmt auf dem Hof hier rum was ich nehmen kann.
Unbegleitet geht sie so oder so nicht ins Wohnzimmer.Nur wenn ich bei bin ... ansonsten ist es tabu. Nur wenn man sie ne Sekunde aus den Augen lässt,ist das natürlich schnell vergessen.
 
  • 3 Katzen und der Hund...brauche Rat/Hilfe Beitrag #9
Hmmmm.... ich bin da eher auf deiner Seite. Der Hund ist der Neuzugang und sie ist noch ein Welpe, da braucht es Erziehung.
Schau doch auch mal in den Hundeforen, was da empfohlen wird.
 
  • 3 Katzen und der Hund...brauche Rat/Hilfe Beitrag #10
Ja gut,was das angeht,da hab ich mich dann anders verhalten als sonst. Heulen verkneifen ging aber nicht mehr,da es mir einfach wehtat wie verschüchtert Merle auf dem Schrank hockte und quasi starr war.
Im Umgang mit den Katzen und dem Hund hat sich aber nichts geändert. Ihnen gegenüber hab ich mich völlig normal verhalten. Gut,ich hab warscheinlich nicht die besten "Vibes" in dem Moment von mir gegeben,das ist klar,wenn es einem nicht ganz so toll geht. Aber was sollt ich machen.

Kleiner Fortschritt eben,Merle kam runter,obwohl Hund noch da war,mehr oder minder frei lief. Hab sie am Fuß gehalten und mit Leckerchen gespaßt,das sie sich erst gar nicht auf die Katz fixieren konnte. Etwas Hundekino für sie im Flur gemacht,sprich Hund gekrault, sich hinlegen lassen,das sie sieht "ok sie ist gar nicht soooo schlimm" Fauchen ging mit einem Schlag dann auch wieder,was sie die letzten Tage gar nicht über die Schnute gebracht hat. Merle dahingehend unterstützt,das ich den Hund dann weiter auf Abstand gebracht hab und gelobt als sie "sitz" gemacht hat,statt los zu stürmen.

Nein eben,eine Woche ist nichts. Und ich bin auch keiner der schnell die Flinte ins Korn wirft. Im Gegenteil. Als Ian eingezogen ist vor 4 Jahren,haben wir ein halbes Jahr gebraucht bis Momo den kleinen Wutz nicht mehr dafür angefaucht hat,das er atmet und einfach nur da ist.
Heute putzen sie sich gegenseitig quasi den Hintern ^^

Hundenase kennt halt wirklich nix an Erziehung. Sie ist ursprünglich aus Bulgarien,einmal in Deutschland vermittelt als sie noch ganz winzig war und hockte jetzt 8 Wochen auf einer Pflegestelle,da sie wohl ein Kind in der Familie in der sie war,im Spiel mit den Zähnen erwischt hatte (absichtlich beißen war das nicht)
Aber sie ist super lernwillig und begreift schnell. Was sie jetzt in der Woche an Grundkomandos intus hat .. hätte nicht gedacht das es so schnell geht.
Aber sie ist gleichzeitig auch Junghund und entsprechend "pupertär" und hat hier und da die Ohren auf Durchzug,ist wild und bellt zudem auch noch hier und da.
Das wirkt dann richtig spooky und ungeheuerlich auf die Katzen.

In einem Hundeforum hatte ich mich im Vorfeld schon angemeldet. Allein schon deshalb da ich nach 17 Jahre Hundepause auch mal noch mein Wissen auffrischen musste :) Spreche inzwischen eben mehr kätzisch als hundisch *g*
Allgemeiner Rat dort im Umgang mit den Katzen war,sofort unterbinden wenn sie diese jagen will,ansonsten laufen lassen und ansonsten keinen riesen Aufriss machen.
Ian lässt sie ja auch in Ruhe. Vllt wegen seiner Art wie er auf sie zugegangen ist. Er war halt kein bisschen ängstlich oder skeptisch,sondern eben,rein in ihre Box und geguckt wer da drin ist. Wärend Momo und Merle beide eher vorsichtig waren und einen Schritt auf Abstand gingen.
 
  • 3 Katzen und der Hund...brauche Rat/Hilfe Beitrag #11
Ich finde, der Ratschlag aus dem Hundeforum klingt gut.
Klomobbing würdest du unter Katzen ja auch sofort unterbinden. Es gibt eben Dinge, die gehen nicht. Egal, ob Hund oder Katz.
Jagen geht nicht.
Wenn Hundi später etwas macht, was Katz nicht mag und sich eine einfängt... so what.
Aber die Grundregeln müssen geklärt sein. Und da bist du doch beim Hund der Chef und nicht die Katzen.
Das müsste dein Freund doch einsehen.
 
  • 3 Katzen und der Hund...brauche Rat/Hilfe Beitrag #12
Seh ich nicht anders. Hab das auch versucht meinem Freund klar zu machen. Das Hundenase eben mal so überhaupt nicht zu jagen hat. Katzen=Rudel und Rudel wird nicht gescheucht. Und das ich da dann auch mal einen strengeren/bestimmteren Ton anschlage. Ich tu dem Hund damit ja nix. Zumal sie zusätzlich uns beide als "Chefs" akzeptieren muss. Das ist auch nicht mit einem Fingerschnipp getan.


Ja,ich solle mir keine Panik machen. Super,die hab ich auch nicht. Sondern hab mir einfach nur Sorgen um Merle gemacht. Und wenn Hundenase dauerhaft nicht akzeptiert das Katzen nicht gejagt werden (was bei Inkonsequenz definitiv passieren wird) das das dann nicht funktioniert. Dann kam der Spruch auf den ich gewartet hatte "du wolltest doch den Hund" *grrrr* Da hätte ich galant mal .... :evil: :mrgreen:

Es soll allen gut gehen,keine Frage. Aber an erster Stelle stehen für mich die Katzen momentan,das die lernen mit der Situation gut klar zu kommen und sich am Ende auch wieder wohlfühlen. Und ich denke das ist nicht verwerflich.


Klomobbing hatten wir sogar,fällt mir gerad ein (erfolgreich verdrängt) Da hat Merle Momo auf dem Klo gestalked und sogar die Tür blockiert das er nicht mehr raus konnte. Da bin ich natürlich zwischen und mit etwas Spucke und Geduld hatte es Madame auch gerafft das dies ein NoGo ist. Nur davon hatte mein Freund leider nix mitbekommen. Er ist der Meinung Katzen lassen sich nicht erziehen und er kommt mit Verhalten ignorieren besser weiter (was ja nur bedingt stimmt ... manches besser ignorieren als eingreifen) Und ich fürchte das mit dem ignorieren überträgt er zum größten Teil auf den Hund. Was ich nicht so ganz verstehe,denn Schwiegervater hat Hunde ausgebildet und über Jahre halt selbst Hunde gehabt. Die müssen ja auch irgendwie erzogen worden sein ^^
 
  • 3 Katzen und der Hund...brauche Rat/Hilfe Beitrag #13
Wahrscheinlich hat er von der Hundeerziehung nicht soooo viel mitbekommen. Das war ja nicht sein Part. Er war ja nur Teil des Rudels. ;-)

Also noch mal in Ruhe mit ihm auseinandersetzen.
Wenn sogar mir das mit gesundem Menschenverstand als Nicht-Hunde-Besitzer klar ist, sollte er das doch auch wissen. :mrgreen:
 
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