Die Katzen jetzt auf die Schnelle bei Tasso zu registrieren, ist keinesfalls der Schlüssel zu den Eigentumsverhältnissen, sondern kann im Falle eines Rechtsstreits zum juristischen Bumerang werden. Die Gegenseite könnte das nämlich als als durchsichtiges Manöver werten, sich nach drei Jahren ! noch schnell das Eigentum an den Tieren zu sichern.
Womit sich die TE die Frage gefallen lassen muss, warum sie die Registrierung nicht sofort nach Ablauf der vereinbarten 2-monatigen Rückgabefrist vorgenommen hat. Ein gewiefter Anwalt wird ihr daraus einen Strick drehen.
An Stelle der TE würde ich erst mal alles auf stumm schalten: keine Telefonate, keine e-mails, keine Gespräche an der Haustür, aber jeden Kontaktversuch genau dokumentieren. Alle bisherigen mails und sämtliche Tierarzt-Rechnungen ausdrucken. Abwarten, womit die Gegenseite daher kommt und dann einen Anwalt hinzu ziehen, bzw. sich jetzt schon beraten lassen.
Bei einer derart fiesen Geschichte wäre es sträflicher Leichtsinn, auf eine persönliche Einigung zu hoffen und ohne Rechtsbeistand von sich aus zu agieren. Meine Strategie wäre in diesem Fall, mit kompletter Kontaktverweigerung die Gegenseite zum Agieren zu zwingen, denn die kann ihre (vermeintlichen) Ansprüche ohne Rechtsmittel nicht durchsetzen. Heißt, die Dame muss erst mal Geld in die Hand nehmen, einen Anwalt beauftragen und sich darüber belehren lassen, dass sie im Falle eines Unterliegens vor Gericht sämtliche Kosten - auch die der TE - zu tragen hat. Oft genügt die Aussicht auf einen heftigen Geldverlust, um zur Einsicht zu gelangen.