Hallo, unser Kater ( 1 Jahr alt) wurde vor einer Woche von einem Auto erfasst und überfahren, es geschah in der Nacht, wir sind sehr traurig. Am traurigsten ist unser 8-jähriger Sohn.
Wir möchten gerne nach einer Trauerphase wieder einen Kater, und wir wollen es besser machen.
Es gibt eine Reihe von Schutzvorschlägen:
1) Katzenschutznetz im Zaun rund um den Garten: wir müssten dazu den Zaun an einigen Stellen jedoch erhöhen, mit zusätzlichen Pfeilern, die Katze könnte auch hinaus, wenn das Gartentor kurz offensteht.
2) Petsafe - Cat Fence Unsichtbarer Katzenzaun (PCF-1000) mit Petsafe-Halsband: man legt einen "Weidezaun" rund um den Garten, wenn die Katze drübergehen will, ertönt ein abschreckender Ton an ihrem Halsband. Das Halsband hat 5 Abschreckungsstufen, Stromschläge möchte ich nicht verwenden.
3) Leuchthalsband: Es geht bei Zug von alleine auf, besitzt also einen Sicherheitsverschluss. besitzt. Damit steigt zwar die Gefahr, dass es verloren geht, aber dafür kann Ihre Katze damit nicht hängen bleiben. Denn dabei könnte Sie sich schwer verletzen. Schutz ja, aber kein absoluter Schutz.
4) Katze nachts reinholen: Nachts ist der Freigang für Katzen natürlich am schönsten und aufregendsten. Wir könnten sie auch daran gewöhnen, dass sie sich nachts drinnen aufhält. Im Keller kann sie nachts schlafen, sie könnte aber ständig miauen, weil sie raus will. Eine Katzenklappe kann man mit einer Zeitsteuerung kombinieren (nachts geschlossen).
5) Schockmethode 1 ?: (von
www.gutefrage.net) "Es gibt gewisse Möglichkeiten aber die sind nur bei jungen Tieren hilfreich. Und selbst wenn diese fruchten, kann die Katze immer noch in gewissen Situationen, aus Panik, auf die Straße laufen. Du musst der Katze Angst vor Autos machen und ihr zeigen, dass es nur am Haus sicher ist. In einem namhaften Katzenmagazin wurde empfohlen, die Katze in einem Transportkorb an die Strasse zutragen. Wenn sie dann Panik bekommt, zum Haus zurück gehen (so das die Katze den Weg sieht und sich diesen merken kann-also rückwärts laufen!). Wenn man mit der Katze im Korb dann im sicheren Bereich ist, beruhigend auf sie einsprechen und alles noch mal von vorne. Aber bitte nicht zu oft hintereinander um den Stress in Grenzen zuhalten. Je näher man zur Strasse kommt desto unruhiger wird das Tier aber erst beruhigen wenn man wieder näher am Haus ist- das verstärkt den Lerneffekt! Zusätzlich kann man den Korb dann später an die Straße stellen und Bekannte mit ihrem Auto vorbei fahren lassen, die mit einer Wasserpistole auf das Tier schiessen. Dann wieder die Katze mit dem Korb (Öffnung richtung Straße) zum Haus zurücktragen und dann wider beruhigend auf sie einsprechen. Das ist eine knallharte Prozedur für das Tier und sollte von einem Experten überwacht werden, der das Verhalten des Tieres deuten kann und weiß wann es zuviel für das Tier wird!"
6) Schockmethode 2 ?: (von
www.mietzmietz.de) "Ich habe mit meinen Katzen immer eine Art Straßenverkehrstraining gemacht. Hatte eine Leine, die man automatisch stoppen kann und immer wenn sie über die Straße wollten, habe ich sie gestoppt und wenn ein Auto kam, etwas vehementer. Habe festgestellt, dass nach zwei Tagen, die Katzen schon bezüglich der Straße sensibilisiert waren. Habe es insgesamt so eine Woche gemacht. Die Leute starrten zwar seltsam und es hat mich sogar eine vermeintlich Tierschützerin gestoppt, aber die Katzen sind nicht überfahren worden."
Meine Einschätzung ist, am einfachsten wäre ein Zaun/ Netz. Durchführbar wäre auch ein Halsband mit Warnton, das man der Katze anlegt, wenn sie hinausgeht. Die Frage ist, wie lange muss man der Katze das Halsband anlegen? Eine Woche lang, ein Monat lang, ein Jahr lang, bis sie die Grundstücksgrenze meidet, auch ohne Halsband? Hat da jemand Erfahrung?
LG