Tja ... da ist die Frage, wie definiert man schlimm ...
Züchterisch spielt es eben - weil er kastriert ist - keine Rolle. Andernfalls hättest du natürlich ein massives Problem, wenn du ihn - mal angenommen - mit einer Katze in solid (also z.B. auch choco) verpaaren würdest und hättest dann Kitten mit bico-Zeichnung. Wenn du da jetzt Stammbäume beantragen würdest, sollte ein aufmerksamer Verein sofort aufmerken und dir diese verweigen, weil es eben unmöglich ist, dass aus zwei Solids ein Bico fällt.
Hättest du ihn als Zuchtkater gekauft (was schon mal gar nicht für diene Kompetenz in Sachen Zucht sprechen würde ;-) , dann könnte man ihn - nach Bewertung auf einer Ausstellung - umschreiben lassen. Aber wie gesagt: das ist nur Theorie.
Für ein Liebhabertier spielt es jetzt vom Prinzip her mal nicht so eine Rolle, was in diesem Stammbaum steht und hat auch nicht wirklich direkte Konsequenzen für dich. Natürlich kann man es auch anders sehen: er wird diese Füße bereits als Baby gehabt haben - den Stammbaum dann auf Choco auszustellen, bedeutet, dass der Züchter eben nicht wirklich Ahnung hat.
Und wenn ein Züchter von so einer banalen Sache wie Farbbestimmung schon keine Ahnung hat .... von was denn dann. Und die Tatsache, dass man so einen Züchter erwischt hat, kann natürlich indirekt Konseqenzen haben ... (also: wenn er auch keine Ahnung Stammbaumen und Linien hat, kann es sein, dass da was nicht kompatibel ist, wenn er keine Ahnung von Genetik im Hinblick auf Erbkrankheiten hat, kann es sein, dass hier bei den Untersuchungen "geschlabbert" wurde .... usw.). Ist natürlich alles nur ein "kann" - kein "muss".
Grüße,
Nic