Also ich hab keine Scheu, Katzen auch mal etwas forscher zu behandeln,
nur kenn ich mich mit solchen "wilden" echt nicht aus und die faucht auch gelegentlich sehr
beeindruckend, wenn ihr wer zu nahe kommt. Wie meine Hauskatzen kämpfen und ich sie dann anfassen muss, weiss ich ja, aber bei der bin ich doch vorsichtig. Also da hab ich echt Respekt vor, ich möchte nicht sagen, ich fürchte mich vor ihr, aber wenn so eine Wilde mal kämpft, dann weiss ich nicht worauf ich mich einlasse...Der Tipp mit dem "sanften Druck" finde ich gut. und auch mit dem gezielten Anbieten von Leckerli's...also nicht einfach nur so zum Anlocken, wie bisher, sondern wenn sie was erwünschtes macht,
sich anfassen lässt...dafür kommt dann ja auch die 2. Hand hinzu, mit dem Leckerli...Ich hoffe das funktioniert
dass sie sich fürchten könnte, wenn sie allein ist, ist ein guter Ansatz.
Daran hab ich noch nicht gedacht.
Ich hab ihr ja das Leben gerettet, als sie nicht fressen konnte.
Und ich wohne ja nicht mit/bei ihr, sondern komme meist nur am Wochenende.
Ich habe selbst eine Schildpatt, dreifarbig auf schwarz, und daher ist das auch "Konkurrenz",
wenn ich nach dieser Katze rieche.
Bisher haben wir die beiden immer auf 2 Etagen gelassen, meine oben und die Wilde unten, ging gut.
Gelegentlich kommt meine runter und plustert sich vor der anderen auf, da wird dann schon mal geknurrt,
bis ich dazwischen gehe und sie raus bringe.
Aber meist bleibt die Wilde dann den ganzen Abend im Versteck.
Ich habe auch schon lange den Eindruck, die Wilde möchte Kontakt zu uns,
traut sich aber nicht. Und weil sie immer mehr als Armlänge Abstand hält, sofort verschwindet,
wenn wir uns irgendwie bewegen, ganz besonders, wenn's in ihre Richtung geht,
weiß ich echt nicht, was ich machen kann.
Wir erreichen sie ja nicht...
Tierarzt wäre nach der langen Zeit auch mal gut,
nur dann haben wir ja ihre Befürchtungen bestätigt, wir gefährlichen Menschen...
Katze gepackt, eingesperrt und aus ihrem Zufluchtsort geholt und dann noch zum Tierarzt...