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Blasentumor

Diskutiere Blasentumor im Erkrankungen von Nieren und Harnwegen Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Also ich hab ein wenig gebraucht um meine Situation zu schildern. Ich kann mich schwer damit abfinden, dass meine Katze so krank ist. Meine Mona...
  • Blasentumor Beitrag #1
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monalein88

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Also ich hab ein wenig gebraucht um meine Situation zu schildern. Ich kann mich schwer damit abfinden, dass meine Katze so krank ist.

Meine Mona ist 18 Jahre alt und war die letzen 10- 12 Jahre (weiß ich nicht mehr so genau:?) nie krank. Als sie ein paar Jahre alt war hatte sie ein paar Mal eine Blasenentzündung, sonst war nichts.

Nun hat es vor 3 Wochen angefangen, dass ich in der Katzentoilette Blut gesehen habe. Ich war am selben Tag beim Tierarzt mit ihr.
Es wurde ein Röntgen gemacht, da der Verdacht eines Blasensteines im Raum stand. Das war nicht der Fall, Fieber hatte sie auch nicht. Also bekam sie ein Antibiotikum und etwas entzündungshemmendes gespritzt. Es ging genau 8 Tage gut dann war wieder Blut im Kisterl Ich muß sagen, dass sie sich eigentlich ganz normal, wie immer benimmt. Sie frisst, sie ist interessiert.

Beim letzten Tierarztbesuch am Donnerstag letzte Woche wurde nun ein Ultraschall gemacht. Ich hatte schon Tränen in den Augen als ich das Gerät sah. Die Tierärztin meinte sie befürchtet Mona hat einen Tumor in der Blase der blutet und sich immer wieder entzündet.

Mona war so brav, ließ sich die Haare im Blasenbereich ohne Protetst abrasieren. Leider ergab der Ultraschall die Diagnose Tumor. Er ist schon ziemlich groß.

Nun wurde mir erklärt, dass sie ein entzündungshemmendes Medi gespritzt bekommt (wie schon 2x vorher). Sie hat es immer tadellos vertragen und das Blut war auch für einige Tage weg.

Jetzt bekam ich die Aufgabe ihr Loxicom zu geben (entzündungshemmend).
Das ist bei meiner Mona ein schwieriges Unterfangen und ich hatte Schweißausbrüche wenn ich daran dachte, wie ich das hinbekommen sollte. Ins Futter tun hat nicht geklappt.. hat sie nicht angerührt. Also hab ich es ihr am Samstag letzte Woche ins Maul gespritzt ( die Arme). Nach ca. 2 1/2 Stunden hat sie erbrochen, allerdings waren Fellknödel dabei. Sie hatte wohl gerade ihr 1x jährliches Fellknödel ausspeien.
Sonst ging es ihr gut, sie hat auch gefressen, ganz selten ein wenig Blut im Kisterl. Am Sonntag das Selbe.

Am Montag diese Woche gab ich es ihr wieder, sie hat nicht erbrochen. Bevor ich es ihr gegeben habe, habe ich allerdings in der Tierklinik angerufen und geschildert was die letzten 2 Tage war.
Ich habe gesagt, ich denke sie verträgt das Mittel nicht. Die Tierärztin meinte, dass dieses Mittel sehr gut vertragen wird. Nun habe ich es ihr also nach dem Gespräch gegeben, sie hat nicht erbrochen. Aber es ging ihr echt schlecht. Immer wenn ich ihr Futter angeboten habe hat es sie gewürgt. Sie war im Bauchbereich ganz eingefallen.

Sie hat 12 Stunden nichts gegessen und getrunken, ich dachte jetzt schafft sie es nicht mehr. Ich muß dazu sagen das meine subjektive Empfindung wohl anders ist als bei einem Außenstehenden. Aber ich kenne meine Fellnase nun schon 18 Jahre und weiß wann es ihr nicht gut geht. Die Tierärztin hat mich nicht ernst gemommen.

Mona hat dann also nach 12 Stunden wieder gegessen und getrunken und es ging ihr stetig besser. Das Mittel hab ich ihr nicht mehr gegeben.

Gestern, da sie wieder vermehrt aufs Kisterl geht und auch mehr Blut dabei hab ich wieder in der Tierklinik angerufen und gefragt was ich tun soll. Ich bin echt verzweifelt und wir sind so verblieben, dass ich, wenn es schlechter wird, dass Mona eine Injektion (entzündungshemmend ) bekommt.

Es gäbe noch die Variante von Tabletten auf nüchternen Magen. Das kommt also nicht in Frage.

Heute Nachmittag fahre ich mit Mona wieder in die Klinik und lass ihr die Injektion geben.

Meine Frage an Euch, hat jemand Erfahrung mit Blasentumor bei Katzen? Was kann ich sonst noch tun? Ich hab einfach Sorge zu wenig für meine Fellnase zu tun.

Ich entschuldige mich schon mal im Voraus für den langen Text und ich hoffe, ich habe nicht allzu unverständlich und durcheinander geschrieben.

War ziemlich schwer für mich alles niederzuschreiben.

Danke im Voraus
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Blasentumor Beitrag #2
Hallo monalein,
Ich hab leider gar keinen Schimmer was du tun kannst.
Wenn sie schlecht frisst kann ich dir Reconvales empfehlen. Du könntest auch nachfragen ob du das Mittel eventuell selber spritzen darfst, falls der Tierarzt Besuch Zuviel Stress für die kleine ist und die Ärzte einverstanden sind.
Wenn ich das richtig verstanden habe, ist die Medikation nur zur Linderung aber eine Chance auf eine Therapie besteht nicht? Ich würde auch wegen eines Schmerzmittels mal nachfragen sofern es nicht schon in der Spritze ist.
 
  • Blasentumor Beitrag #3
Hallo Claudiskatzis

Danke für deine Antwort.

Sie frisst normal. Selber spritzen werde ich nicht schaffen.

Therapie wäre eine OP aber das mute ich ihr nicht mehr zu. Auch in der Klinik haben sie mir gesagt, dass sie das in diesem Alter nicht mehr machen. Es wäre schon ein großer Eingriff mit sehr großem Risiko.

Also sie bekommt ein Schmerzmittel dazu. Das hilft ihr auch super, aber eben nur wenige Tage. Sie braucht das entzündungshemmende Mittel jeden Tag.

Ich fahre um 9.00 in die Klinik. Der Streßfaktor beim Autofahren ( es ist Gott sei Dank nicht so weit) ist schon groß. Bei der Untersuchung ist sie eigentlich entspannt. Aber sie war seit heute Nacht gefühlte 1000x am Kisterl und sie kommt nicht wirklich zur Ruhe. Deshalb fahre ich heute mit ihr zum Tierarzt weil ich weiß, dass es ihr dann wieder besser geht.

Kopf zerbrechen macht mir nur wie das weitergehen soll. 1x wö zur Injektion ist für mich nicht die Lösung. Aber ich werde die Ärztin heute noch mal löchern. Es war auch die Rede ihr vor dem Loxicom 2 Tropfen von einem Medikamt gegen Übelkeit zu geben.

Ich kann ja hier schreiben was mir der Tierarzt rät.

Danke dir nochmals für deine Antwort.
 
  • Blasentumor Beitrag #4
Übelkeit und schmerzbehandlung ist extrem wichtig.
Überdenk nochmal mit der TÄ ob das selber spritzen überhaupt eine Option ist. Vielleicht könnte der Tierarzt auch zu dir nach Hause kommen. Der Stress begünstigt die schlechte Situation nur und das möchte man ja auch nicht. Versuch die euch zu verbleibende Zeit so angenehm wie möglich zu machen...
 
  • Blasentumor Beitrag #5
Huhu,
Was hat’s beim Tierarzt gegeben?
 
  • Blasentumor Beitrag #6
Hallo claudiskatzis,

Also, Mona hat eine Spritze bekommen (Loxicom), die Injektion verträgt sie ohne Symptome. Das gleiche als Suspension nicht. Nach der Spritze hört das Kisterllaufen sofort auf. So blöd, dass sie die Suspension nicht verträgt.

Nun, ich habe jetzt Tabletten bekommen - Onsior 6mg. Tgl 1 Stück. Ich bin so im Zweifel und habe Angst, dass es ihr wieder so schlecht geht.

Jedenfalls hab ich jetzt 3 Tbl. als Probe mitbekommen und wenn das nicht klappt, wäre Kortison, auch in Tbl.Form eine Option. Davon bin ich aber nicht begeistert.

Sollte es mit den Tbl. nicht funktionieren, werde ich 1x die Woche zur Injektion fahren.

Heute war mein Schnucki nicht so nervös beim Fahren und das trotz der eingeschaltenen Scheibenwischer:cool:. Ich glaub schön langsam gewöhnt sie sich ans Auto fahren. Jedenfalls war sie heute nicht gestresst.

Sie ist danach in der Wohnung herum spaziert, war auf der Terasse. Getrunken hat sie auch und jetzt schläft sie die versäumten Stunden der letzten Nacht nach:mrgreen:. Ich halte mich mich Kaffee aufrecht

Ich bin schon seit 3.30 Uhr wach so wie auch meine Fellnase. Jetzt bin ich einfach mal froh, dass es ihr besser geht.

Ach ja, die Ärztin hat gemeint das Mona keine Schmerzen hat sondern daß das Kisterlaufen durch Druck in der Blase entsteht.

Ich danke dir herzlich fürs Nachfragen.

liebe Grüße
 
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  • Blasentumor Beitrag #7
Das wär doch schön wenn’s mit den Tabletten klappt.
????
Dann ruht euch erstmal aus....
 
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