Hallo zusammen!
Soooo ich möchte euch heute mal meine drei Mitbewohner vorstellen.
Meine schwarz-weiße Mietz Flöööppy, meinen Grauschwarz- weißen Kater T.J und meinen kleinen Hund Djuii der sich mittlerweile wohl selber schon als Katze ansieht.
T.j habe ich nun schon seit 5 Jahren, er war 11 Wochen alt als er zu mir kam, lebte bis zu dem Zeitpunkt auf einem Bauernhof mit seinen Geschwistern und lebte sich dann schnell bei uns ein.
Mit ca. 1Jahr lies ich ihn kastrieren was jedoch an seinem Charakter nur wenig veränderte.
Die erste Zeit, d.h 3 Jahre lebte er als reine Wohnungskatze und fand dies auch sichtlich angenehm. Er sonnte sich gerne auf dem Balkon, hatte recht wenig Unfug im Kopf und zog mit uns 3 mal um.
Man sagt ja oft das Katzen Umzüge nicht leiden können, sie erst einige Zeit brauchen um sich einzugewöhnen, doch bei T.j ist das anders. Er liebt es regelrecht, streunert zwischen den Kartons rum, sitzt selbst noch daneben wenn mein Freund mit der kreischenden Kreissäge die Fußleisten zurechtschneidet und guckt sich alles interessiert mit an. Er will überall dabeisein und so wie es manchmal aussah am besten noch mithelfen *
gg*.
Als T.j ca. 2 Jahre alt war bekam ich einen kleinen Hund, einen Jack Russel - Mops Mischling. Er hatte vorher noch nie eine Katze gesehen, war schon immer sehr aufgedreht und ich hatte so meine bedenken ob das überhaupt alles klappen würde.
T.j dagegen kannte Hunde und liebte sie da wir oft einen großen RottweilerMischling bei uns in Pflege hatten.
Als ich also mit dem kleinen Welpen nach hause kam, kam auch mein Kater sofort angelaufen, beschnüffelte den hundi eifrig doch dieser verkroch sich vor Angst gleich wieder hinter meinen Beinen.
Es war schon echt lustig mitanzusehen wie T.j den kleinen Djuii regelrecht zum spielen animierte und der sich lieber ängstlich verzog sobald er den Kater sah. Doch die Schocktherapie die mein Kater anwand bewirkte wunder!
Djuii schlief sehr viel als er klein war und t.j nutze diese Gelegenheit aus sich einfach dreist neben ihn auf die Decke zu legen, kuschelte sich an ihn herran und als der hundi aufwachte und den Tiger nebensich liegen sah war die Angst vorbei.
Seit diesem Tag sah man die beiden nur zusammen, wo der Kater war, war auch der Hund, sie tobten zusammen, kämpfen spielerisch und der Welpe gewöhnte sich mehr und mehr komische Dinge an. Er putze sich nach einigen wochen wie eine Katze, sprang auf den ersten Etagen des Kratzbaumes mit rum, sie fraßen aus einem Napf, kuschelten zusammen in meinem Bett , saßen zusammen auf der Fensterbank und schauten raus und waren wirklich ein Herz und eine Seele.
Als wir das 4te und letztemal umzogen (wir kauften ein haus ) veränderte sich das leben meines Katers etwas. Er bekam eine Katzenklappe doch nutzte diese nicht wirklich. Stattdessen begleitete er mich auf jedem Hundespatziergang den ich machte, machte artig seine geschäfte draussen und kam auch wieder mit uns zusammen rein. Erst nach einigen Monaten wagte er sich auch alleine in die weite Welt und begann seinen Jagdtrieb auszuleben. Ich hatte am Tag ca. 5-7 Mäuse vor der Fußmatte liegen, mal auf dem Sofa, mal im Bett, mal ein Vogel samt tausend federn in der Küche, doch er lernte schnell das er solche netten "geschenke" vor der Tür lassen sollte.
Noch immer begrüßen sich die beiden mit einem kurzen Nasenstüber sobald T.j nach Hause kommt, sie spielen und kuscheln zusammen und dennoch geht mein Kater oft seine eigenen Wege in letzter Zeit.
So weit so gut.. doch bei zwei bewohnern sollte es anscheinend nicht bleiben.
Mein Nachbar und Kumpel wurde als erstes auf das klägliche gemaunze eines Kittens aufmerksam.
Es war tiefster Winter, der Schnee lag hoch und es war eisig kalt doch mein locken blieb vergeblich, keiner hatte das Kitten zu gesicht bekommen nur hören konnte man es immer wieder.
Es dauerte drei Tage bis sich die kleine zum Haus vortraute, mit einem gewaltigen Satz und einem lauten maunzen sprang sie zu meinem Freund ins Auto der grade dabei war einkäufe auszuräumen. Erst erschrak er sich natürlich doch auch für ihn war klar das dass kleine hilfe brauchte und regelrecht nach hilfe suchte . Er brachte es zu mir in den Hausflur und ich gab der kleinen (habe natürlich gleich nachgeguckt *
gg*) etwas zu fressen.
Sie fraß gierig und dann.. als wenn sie schon immer hier her gehört ging sie durch die Katzenklappe hinein und bekam den ersten Schock. Djuii kam überschwenglich in den Flur gerast und schnüffelte das kleine etwas von oben bis unten ab, sie fauchte nur doch blieb wie angewurzelt stehen, auch mein Kater kam an und roch kurz an ihr doch er störte sich wenig daran, im gegenteil sogar er ging seelenruhig aufs Klo und legte sich dann wieder auf den Küchenstuhl.
Niemand vermisste die kleine, keiner suchte sie, keiner meldete sich und mittlerweile hatte sie sich auch super eingelebt, sie spielte mit dem Hund, trietzte auf den Kater der sich wenig davon beeindrucken lies und kuschelte pausenlos auf meinem Schoß.
Ich gab ihr den Namen Flip Flöööppy´s lil Angel rockz da house.. kurz Flöppy, denn die kleine brachte wirklich leben ins Haus und das nicht zu wenig.
Seit dem sind sie also zu dritt.
Einige Monate vergingen bevor sie überhaupt das erstemal wieder raus ging, zusammen mit T.j dem sie nicht von der Seite wich. Er jagte im Teamwork mit ihr, zusammen saßen sie Nachts auf der mauer vorm haus und kuschelten, kamen morgens zusammen nach Hause.
Wie ein großer Bruder der auf seine kleine Schwester aufpasst.
Es kam der Tag da versperrte ich die Katzenklappe, t.j ging alleine auf Streifzug und der Tierarzt wartete auf die Ankunft von uns beiden Mädels da ich sie kastrieren lassen wollte.
ich weiß nicht ob sie es ahnte oder wusste doch als ich Nachts den Kater reinlies raste sie aus der haustür und kam sage und schreibe 3 Wochen später erst nach Hause.
Ich dachte schon sie kommt garnicht mehr, suchen war vergeblich oft hab ich geweint und als sie endlich wieder vor meiner haustür stand weinte ich Tränen vor Freude.
Ich machte einen neuen Termin doch hatte eine böse vorahnung weshalb ich sie vor der Op schallen lies und meine böse vorahnung bestätigte sich auf anhieb.
Sie war tragend und da ich die Babys nicht töten wollte nahm ich Flöööppy also wieder mit nach hause.
Mittlerweile ist sie in der 7 oder 8 Woche und der Freigang bleibt weiterhin meinem Kater vorbehalten was sie natürlich lautstark bemeckert, doch da muss sie leider durch und auch nach der Geburt wird sie einige Wochen drin bleiben, soolange bis sie kastriert ist denn nochmal soll dies auf keinen Fall passieren.
Einerseits hab ich Angst das irgentwas schief geht, das sie es nicht schafft oder die Jungen verstößt, das bei der Geburt etwas schiefgeht, doch meine Tierärztin hilft mir wo sie nur kann wenn ich fragen und bedenken habe.
Flöööppy schläft den ganzen Tag, frisst sehr viel, putzt sich ihre Wampe fast schon stündlich und hat sich sogar fast damit abgefunden das sie erstmal nur mit der Wohnung vorlieb nehmen muss. Naja wir haben 115m² hier unten und so wird sie das das sicherlich noch einige Zeit aushalten.
Ich bin mittlerweile richtig gespannt wann es soweit ist, wie die kleinen wohl aussehen, und auch wenn meine Nerven manchmal jetzt schon blank liegen freue ich mich auf die Lütten.
Ein Katzenzimmer hab ich eingerichtet, ich suche schon eifrig nach namen doch die richtigen fallen mir irgentwie nicht ein *g*
Ich hoffe das alles gut geht und ich meine Ängste bald los bin, Das meine Flöööppy gesund und munter bleibt wie sie ist und ihr die kleinen nicht zu sehr auf der nase herrumtanzen.
Hier noch ein bild von der "Big Mama" wie wir sie alle hier seit ein paar Tagen nur noch nennen, ihr lieblingsplatz ist leider mitten in der Küche *
gg*.. jeder muss über sie rübersteigen und ein Nest sucht sie sich auch keins mhhm, hoffentlich "verliert" sie die Lütten nicht auch einfach mitten in der Küche.
Doch eins weiß ich.. Ihre Babys werden mit sicherheit genauso hübsch wie Flöööppy selbst.
Ein Baby werde ich behalten, zwei sind sogar jetzt schon, obwohl sie nichtmal mehr auf der Welt sind vermittelt, wir sind also gespannt wie viele Pelzgurken das Licht der Welt erblicken werden.
Ich liebe euch mehr als mein eigenes leben, ihr drei , oder sollte ich sagen 5 oder 7 oder mhhhm *
gg* , ihr seit das wichtigste für mich und ohne euch wäre mein Leben nicht mehr so wie es jetzt ist.
Falls es euch interessiert werde ich schön fleißig weiter Tagebuch führen und alle neuigkeiten berichten . :wink: