Seit 2 Tagen ist die Behandlung von Loonas Auge mit Antibiotika zu Ende.
Gebessert hat es sich kaum.
Wir glauben, das der trübe Fleck auf ihrer Hornhaut ein kleines bisschen kleiner geworden ist, sicher sind wir uns nicht.
Wir sehen sie ja jeden Tag, da wird es sehr schwer zu sgen, ja der ist nen halben Millimeter kleiner geworden oder Nein, das ist gleich geblieben.
Das einzige, was sich da gebessert hat, ist die Trägheit ihrer Pupillen.
Die ersten 10 Tage bei uns mied Loona grelles Licht, da ihre Pupillen sich einfach nicht zusammenzogen.
Das muss ihr natürlich weh getan haben, ihre Augen tränten auhc von Zeit zu Zeit, das mit dem trüben Fleck mehr.
Nach mehreren Tagen mit dem Antibiotika besserte sich das.
Inzwischen "funktionieren" ihre Augen ganz normal, wenn sie ins Licht schaut, hat sie winzige Schlitzpupillen, wie es sich gehört.
Das Auge mit dem trüben Fleck tränt aber immer noch von Zeit zu Zeit.
Ich befürchte, das ihr das erhalten bleiben wird, trotz der ausgesprochen optimistischen Prognose des Tierarztes, der meinte, das wird mit 90% Sicherheit verschwinden.
Aber solange sie keine Schmerzen hat und gut damit Leben kann, ist das ja nicht so schlimm,hat sie eben einen kleinen Schönheitsfehler.
Dafür merkt man auf andere Weise, das die Behandlung vorbei ist:
Loona wird wieder zutraulicher.
Die ersten paar Tage verabreichten wir ihr ja zu zweit die Salbe, ich hielt sie fest, mein Freund gab ihr die Salbe ins Auge.
Dann machte ich es allein.
4x täglich Loona einfangen, festhalten, Salbe geben.
Die ersten 5 oder 6 Tage blieb sie dann auf meinem Schoß und ließ sich streicheln und trösten, aber die letzten 8 Tage wollte sie dann sofort nur noch weg und bohrte mir auch schon mal die Krallen ins Knie, um das deutlich zu machen.
Jedesmal wenn ich an ihr vorbeiging, rannte sie vor mir weg, geduckt und mit erschrecktem Blick.
Ich fand das ganz schön traurig, vor allem, weil sie meinem Freund dann zuletzt nicht mehr Nahe kommen wollte.
Jetzt muss ich sie ja nicht mehr einfangen und ich liess sie vorgestern den ganzen Tag über völlig in Ruhe.
Ich streckte ihr wohl die Hand hin, wenn sie in meiner Nähe saß,( z.B. wenn ich das Katzenklo saubermachte, da guckt sie immer gern zu) aber sonst nichts.
Gestern am späten Nachmittag lag ich lesend auf der Couch und ließ eine Hand über die Kante hängen.
Nach einer Stunde oder so kam Loona dann an und köpfelte gegen die Hand.
Sie sprang dann neben mir aufs Sofa, fing an zu schnurren, schmuste gab Köpfchen, legte sich auf mich drauf..
Richtig schön.
Selbst als Tizian dazukam, blieb sie.
Bis Tizian dann auf den Schreibtisch sprang um sich dort hinzulegen, da ging sie mit ihm mit.
Zu meinem Freund ging sie später auch noch, wickelte sich um seine Beine, sprang ihm auf den Schoß, dann auf die Tastatur und konnte gar nicht genug Köpfeln.
Ruhig stehen oder sitzen oder liegen kann sie allerdings nicht, wenn sie gestreichelt wird.
Sie wandert dann immer hin und her, drückt sich an einen und wieder ne Runde wandern.
Ich freu mich wahnsinnig, das sie ihr Vertrauen offensichtlich so schnell zrück gewinnt.
Tizian, das kleine Plüschmonster hat die Fenster für sich entdeckt.
Bisher war er an Fenstern völlig uninteressiert, jetzt sitzt er gern davor, tatzt ab und zu gegen die Scheibe, wenn sich draussen was bewegt und versteht anscheinend überhaupt nicht, warum er das kleine Spinnenetz, das draussen zwischen Jalousie ind Scheibe hängt und im Wind so interessant zittert, nicht erreichen kann, dabei gibt er sich doch solche Mühe.
Wird ihm im Wohnzimmer zu langweilig, läuft er in die Küche und schaut da aus dem Fenster, ab und zu gesellt Loona sich dann auch dazu.
Und wenns da zu unbequem wird, gehen sie ins Schlafzimmer, legen sich auf ihre Spielmatratze und gucken da raus.
Seit er das tut, träumt er auch viel lebhafter.
Er zuckt im Schlaf zusammen, rudet mit den Pfoten als würde er laufen oder etwas fangen schleckt in der Luft und wackelt mit dem Kopf.
Richtig witzig ihm dabei zuzuschauen.
Was ich sehr interessant finde, ist, das wenn er träumt und irgendwas ihn weckt, er dann ganz kleine Pupillen hat, als hätte er in die Sonne geschaut, auch wenn es ihm Zimmer dann grad dunkel ist.
Allerdings bekommt er ästhetische Abzüge, wenn er mit offenen Augen schläft, was er oft tut.
Das sieht zeitweise richtig gruselig aus, wenn er zuckend auf den Schreibtisch liegt und die Augen komplett weiß sind, weil erstens verdreht und zweitens die Nickhaut ganz oder teilweise drüber.
Aber im Wachzustand ist von den Nickhäuten nichts zu sehen, deswegen mach ich mir da auch keine Sorgen.
Momentan dürfte eine verfrühte Frühjahrsmüdigkeit uns alle erwischt haben.
Ich schlafe oft sehr früh ein, penn dann 8 Stunden, steh auf und wenn ich dei Sonnenstrahlen abbekommen hab, könnt ich schon wieder weiterschlafen.
Mein Freund schläft auch mehr als sonst.
Die Katzen spielen frühmorgens sehr viel ud auch sehr wild, danach aalen sie sich eine Zeitlang in der Sonne und dann wird geratzt.
Ab und zu gehen sie zu meinem Freund, ist dann richtig niedlich, die dei Schlafmützen auf einen Haufen zu sehen.
Tizian kommt öfter zu mir und legt sich auf den Schreibtisch, Loona ist am allerliebsten bei meinem Freund im Bett.
Leider werden sie beide sofort wach, wenn ich ein Foto mache.
In den letzten Tagen hat Tiz´zweimal erbrochen, beide Male waren keine Haare dabei, sondern nur Futterreste.
Es geht ihm aber anscheinend gut.
Ich hab trotzdem Katzengras gezogen und es ihnen hingestellt.
Tja, unsere anderen Grünpflanzen waren immer sehr interessant, das Katzengras interessiert sie überhaupt nicht, sieht man davon ab, das Tizian mal versucht hat, sich da reinzulegen.
Deswegen bin ich ganz froh, das das Sanabelle Futter mit HairBall Controll Effekt sein soll und ich tatsächlich im KaKlo "Würstchen" find, die durch Haare miteinander verbunden sind.
Bürsten lassen die beiden sich nämlich nicht.
Ich hab probiert, sie zu bürsten, wenn sie müde sind oder auch wenn Tizian zum getreichelt werden kommt.
Ein paar Striche mit dem Bürstenhandschuh oder der Zupfbürste lässt er sich gefallen, dann trollt er sich.
Loona fängt an in die Bürste oder den Handschuh zu beissen, zu krallen und dabei zu knurren.
Gestern hab ich Tizan einfach mal unter den Vorderpfoten hochgenommen, das er auf den Hinterpfoten stand und ihn mit dem Bürstenhandschuh bearbeitet, es ging auch massenhaft raus, bevor er dann die Krallen ausfuhr.
Bei Loona trau ich mich das nicht, sie wäre dann gleich wieder verschreckt.
Tizian ist ja nicht so leicht zu erschüttern und auch nicht nachtragend, da darf ich mir das schonmal erlauben.
Ich glaube allerdings, das ihn beim Bürsten mit der Zupfbürste nicht das Gefühl stört.
Wenn ich vorsichtig bürste lässt er sichs ja 2 Minuten lang gefallen, allerdings machts ein ganz leises Geräusch, wenn die Bürste durch das dichtere Fell an den Oberschenkeln oder den Seiten rutscht und das irritiert ihn offensichtlich, da mag er dann nicht mehr.
Grad da sitzt aber am meisten loses Fell.
Mal sehen, wie das noch wird.