diddl war heute früh beim tierarzt. das röntgenergebnis war sehr gut. keine neuen wassereinlagerungen zu sehen. die medis schlagen endlich richtig an. zu hause ist sie direkt zum fressnapf gespurtet und hat eine riesen portion verschlungen.
dennoch beäuge ich sie misstrauisch. ich will nicht den zeitpunkt verpassen, an dem es nicht mehr geht und sie sich quält. ich sehe überall weiße mäuse. wenn sie mal wieder zu schnell atmet, weil sie meint, sie wäre noch eine junge katze und durch die wohnung tollt, bekomme ich einen herzstecker.
der Tierarzt meinte, dass ich mich selbst zu verrückt mache. es ist zwar gut, dass ich wie ein glucke über sie wache, aber man kann auch zuviel schauen, meinte er. ich würde sie mit meiner angst einschränken. vielleicht hat er recht. ich kann aber nicht aus meiner haut. diddl ist mein baby. ich hab sie teilweise mit der flasche großgezogen. die bindung zu ihr ist viel intensiver, als zu allen vorherigen katzen.
ich wollte, ich könnte katzisch. dann müsste ich nicht ständig raten, wie es ihr geht ...