Nachdem im in Januar 2008 Baby, und dann im Juni 2008 auch Snowpuff gehen lassen mußte, hatte ich mit dem Thema "hänge Dein Herz an eine Katze" abgeschlossen. 14 Jahre mit den beiden, unersetzbar, nicht wiederholbar.
Ein Leben ohne Katzenhaare, erst unvorstellbar, dann nicht mehr weg zu denken. Aber es fehlte was, klar, nicht nur die Tiere an sich, Wärme, Zuneigung etc. Nein, auch der Zwang zur Disziplin (jeden Tag das Klo reinigen, etc.) und die Unmöglichkeit, sich hängen zu lassen.
Drei Jahre habe ich Gedanken daran und darüber ausgeschaltet, ich mochte mich nicht auseinandersetzen. Punkt.
In der Zwischenzeit in ein Haus mit großem Garten gezogen, genieße ich so dann und wann den Besuch von Nachbars Mietzen. Reicht auch. Manchmal.
Bis heute. Jetzt reicht's mit reichen. Genug ist nicht mehr genug.
Freitag vergangene Woche hat mein Ziehsohn ein Kitten mitgeschleppt. Rot, klein, süß. Und nach gefühlten drei Millisekunden haben mein Männe und ich schon kund getan, das kleine Etwas könne einziehen, wenn es denn niemand wolle.
Es wollte jemand, der Kelch der entgültigen Entscheidung ging an uns vorüber.
Aber die Idee war da, der Wunsch geweckt, zu lange wurde er ruhig gehalten.
Samstag waren wir bereits als Besucher im Tierheim.
Montag, also gestern, erfolgte die Vorabkontrolle und am Wochenende werden zwei Kater, jung, ca. 8 Monate, bei uns einziehen.
Gestern noch schnell in den Tierfachmarkt unseres Vertrauens, bepackt mit Kratzbaum, Futter, Klo usw. nach hause.
So geht das, the boys are back in town. Und ich freue mich wie Bolle.
Morgen werde ich mit den Menschen vom Tierheim noch die Terminschiene abstimmen. Der nächste Eintrag folgt.