Wir erobern das Haus.

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Spaddel

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Lady Shary Stoischknutschkugel und Lady Joy Divapüppi
Wir erobern das Haus.
Geboren sind wir irgendwo in einer Scheune, obwohl das nicht so geplant war.
Unsere Mutter hatte sich hier schon einen Platz für uns ausgesucht, leider war an dem Tag furchtbarer Lärm. Die hatten echt die Frechheit, an diesem Tag ihren Carport umzubauen.
Na egal, ging ja auch so, Improvisation ist alles, sagt Mutter.

Mit 3 Wochen waren wir bereit für den Umzug, also mal eben ab über die Straße und schon waren wir da. Zuerst haben wir versteckt im Blumenbeet gewohnt, da wir Mädchen und somit laut und neugierig sind, blieben wir nicht lange unentdeckt.

Wir hörten nur ein: „ Ach du Sch....e, wir haben 2 neue Pelzpflanzen im Beet.“
Da sind wir aber schnell zurück ins Beet und haben uns versteckt. Da Mutter aber keine Angst hatte und sich lässig mitten auf den Weg setzte, sind wir auch mal raus, zum Nachsehen.
Blöde Idee, wir wurden gleich mal geschnappt, hochgehoben, begutachtet und gekrault.
Danach hat sie uns, ganz sanft, zurück ins Beet gesetzt, hmm das Kraulen war schön, scheint nett zu sein. Abends kam der Mann nach Hause und dann hörten wir die 2 reden.
Die Frau: „ Wir haben 2 Pelzpflanzen im Beet, da haben wir dann bald 3 Katzen.“
Der Mann: „ Das sehen wir noch, die können ja auch draußen wohnen.“
Die Frau. „ Micky bleibt nicht alleine!“
Der Mann: „ Ist er ja auch nicht, die wohnen halt im Carport und können sich draußen treffen."
Die Frau: „ Erst mal abwarten, dann sehen wir weiter.“

Mutter war der Meinung sie hätten wir schon in der Tasche und Männer könnte man vernachlässigen. Wir sollten uns jetzt Mühe geben und uns einschmeicheln, dann hätten wir ein warmes Zuhause sicher. Gute Idee,haben wir auch gleich gemacht, lief prima, die fanden uns beide voll süß.
Nach einer Woche sind wir dann auf die Terrasse umgezogen, Mutter hatte keine Lust immer zu den Futternäpfen zu laufen. Zusätzlich sollten wir ja auch schon mal festes Futter probieren.

Gemütlich war es da erst nicht, die Frau fand das auch und hat uns erst mal ein Nest unter einem Tisch gebaut. Dann hat sie noch Kisten mit Sand hingestellt, zum rein machen, auch ganz nett.
Richtig gut war das kleine Häuschen, unten war eine Kiste und oben ein Liegeplatz mit Decke und Dach drüber.
Richtig witzig fanden wir auch den kleinen schwarzen Kater, der hing ganz oft innen an der Scheibe.
Armer Kerl, durfte nicht raus, warum auch immer. Wir waren draußen voll zufrieden.
Eines Tages waren alle weg, Mann, Frau, Kater, die Verpflegung war auch plötzlich weniger, nur noch 2 Mal am Tag.
Sonst brauchten wir nur an der Fliegengittertür hängen und klappern, kurz danach bekamen wir Futter. Wo waren die nur?

Nach 2 Wochen waren sie wieder da und 2 Tage später ging die Tür auf und wir lernten Micky kennen. Ich fand ihn ganz toll, ich rauf ganz gerne, er auch, Joy ist da eher eine Mimose.
Joy:“ Bin ich gar nicht, er ist einfach viel größer und schwerer."
Shary:“ Klar ist er größer ist ja auch älter und ich bin auch kleiner, doch Mimose.“
Joy: „PFFF, ich hab eben eigene Vorstellungen, ich muss nicht alles gleich gut finden.“
Shary leise: " Doch eher eine Diva."
Na, ist auch egal, wir hatten jede Menge Spaß, haben uns gejagt und gehauen, der Micky hat am Tag immer mit uns im Carport geschlafen. Da hatte die Frau auch ein ganz tolles warmes Nest gebaut, wurde inzwischen voll kalt abends. Bevor es dunkel wurde musste Micky aber rein und wir sind zu Mutter ins Nest. Da Micky immer gerne reingegangen ist, sind wir auch mitgegangen. Da war es wirklich schön warm und das Futter war auch noch besser. Eines Abends wollten wir raus zu Mutter, die Frau öffnete die Tür, wir raus und oh Schreck, voll Regen, kalt, windig, einfach grässlich. Also sind wir sofort an die Fliegentür und haben um Einlass gebeten.
Die Frau: „ Schau mal raus, da möchten 2 kleine Damen rein, ist Schietwetter.“
Der Mann: „ Na, gut lass sie rein, sind ja wohl irgendwie unsere.“
Die Tür ging auf und wir hatten ein Zuhause.
Unsere Mutter ist auch immer noch hier, der gefällt es im Carport so gut, dass sie nicht mehr zurück will. Ich glaub sie würde es im Haus auch gut finden, aber der Mann ist in dem Fall stur, ist vielleicht auch besser, dann hätte sie hier das Sagen und wir müssten kuschen. Die anderen Katzen auf der Terrasse tun das jedenfalls.
Dosimama ( Micky nennt sie Mama) ist auch gaaanz leicht um den Finger zu wickeln. Einige Sachen dürfen wir nicht, können wir uns aber merken, machen wir aber wenn sie nicht da ist.
 
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