Hallo! Gerade eben habe ich mich in diesem Forum angemeldet, um mich gemeinsam mit Anderen mit dem Thema "Allergiekatze" auseinander setzen zu können.
Dazu möchte ich meine Bande mal eben vorstellen.
Ich habe drei Kätzinnen, im Alter von unbekannt bis 7 Jahren.
Minimops, die Kleinste, hat eine nachgewiesene Futtermittelallergie gegen: Rindfleisch, Weizen, Reis, Mais und Kartoffeln.
Mit von der Partie ist noch ein ca 6 Jahre alter Kater.
Im weitesten Sinne wird es um Madame Minimops gehen.
Sie hat schon lange mit Durchfall und Erbrechen zu tun gehabt. Behandelt wurde sie mit Nux Vomica und anderen Mitteln gegen Durchfall und Erbrechen.
Weihnachten wurde sie plötzlich so schwer krank, dass der Tierarzt vermutete, sie einschläfern zu müssen. Sie erbrach mehrmals am Tag, fraß gar nicht mehr, hatte stark blutigen Durchfalll und war entsetzlich schwach und krank.
Alle Medis halfen nur vorübergehend und der Verlauf der Krankheit verschlimmerte sich zusehends und dramatisch.
Die Katze wurde auf ansteckende und tödlich verlaufende Infektionskrankheiten getestet und dann zum guten Schluss auch auf Allergien.
Siehe da - das wars.
Sie bekam mehrere Infusionen um den Flüssigkeitshaushalt aufzubauen,ein Antibiotikum um die Entzündungen des Darms zu reduzieren, Cortison um den Allergieschub zu unterbrechen und ein Mittel gegen Übelkeit und Erbrechen, das fünf Tage lang wirksam ist.
Außerdem bekam sie strikten Hausarrest um ihr Fressverhalten besser überblicken zu können.
Zu Fressen bekam sie gekochtes Hühnerfleisch mit Hühnerbrühe in kleinen Portionen über den Tag verteilt.
In der ersten Woche halfen ihr die Injektionen sehr gut, um überhaupt wieder Nahrung zu sich zu nehmen.
dann stürzte sie wieder ab und benötigte eine weitere Behandlungseinheit.
Insgesamt war es sehr schwer, sie wieder auf den Damm zu bekommen. Aber inzwischen hat sich alles eingependelt und sie wird mit frischem Fleisch und entsprechenden Supplementen gebarft.
Das alles funktioniert bisher ganz gut und ich bin versucht, auch die anderen Katzen langsam aber sicher ans Barfen um zu gewöhnen, um das Risiko zu minimieren, dass Minmops versehentlich offen herum stehendes, herkömmliches Futter zu sich nimmt, was wieder zu neuen Schüben führen würde.