Ich beantworte die Frage mit einem eindeutigen ja........
Mein erster Kater war 17 Jahre und blühte innerhalb weniger Tage auf. Er bekam nicht nur sein Futter hingestellt, sondern Ansprache, Streichler und Animation. Leider verstarb er nach einer Zahn Op.
Mutzel war 13, als ich sie bekam. Sie passte sich meinem Leben an. Während ich arbeiten war, schlief sie und wenn ich da war, war sie wach oder saß mit mir gemeinsam auf dem Sofa. Sie war keine Schmusekatze, aber sie suchte die Nähe und wusste ihr sicheres Plätzchen zu schätzen. Im Tierheim musste sie zweimal in die Tierklinik eingewiesen werden, weil sie dort mit dem Alltag nicht zurecht kam....
Blue hatte bisher, die für mich schwierigste Krankheit, weil sie nach einer OP lange im Käfig sitzen musste. Ich war sogar froh arbeiten gehen zu können, damit ich nicht sah, wie die junge Katze heraus wollte......
Wenn eine OP ansteht versuche ich Urlaub zu nehmen. Ansonsten kann ich mir mal einen halben Tag frei nehmen, wenn ich dringend zum Tierarzt muss. Ich scheue es aber auch nicht , mir eine Klinik mit 24h Notdienst zu suchen oder den Tierarzt am Abend zu stören, sollte mal etwas sein, wenn ich abends nach hause komme.
Bei Medikamenten kann man mit den Tierärzten reden. Es gibt Antibiotika, die länger halten, als alle drei Stunden eine Tablette zu geben, viele Tierärzte nehmen auch stationär auf. Aber das sind die vielen wenn und aber, die man nicht vorhersehen kann.......
Und ob man eine alte oder junge Katze aufnimmt, das ist egal, krank werden können sie beide.....
Ich würde mir nicht soviele Gedanken machen, sondern den Kerl im Tierheim besuchen und schauen, ob es eine Herzenskatze werden kann......ihn kennenlernen und das er dich kennenlernt. Das hilft dann beim Umzug.......