Neue Pfoten im Revier

Diskutiere Neue Pfoten im Revier im Neuankömmlinge Forum im Bereich Katzenfreunde; Vielen Dank für eure Antworten. Mir war klar, in ein Katzenliebhaber-Forum zu schreiben, dass wir HalbHalb füttere wird Disskussionsstoff geben :D...
  • Neue Pfoten im Revier Beitrag #21
Vielen Dank für eure Antworten. Mir war klar, in ein Katzenliebhaber-Forum zu schreiben, dass wir HalbHalb füttere wird Disskussionsstoff geben :D
Also Pitty wiegt 5,5 kg, bei Mira kann man es momentan unmöglich sagen, jedoch deutlich weniger. Also wenn ich das richtig verstanden habe kann Mira so viel fressen wie sie möchte, gilt das auch für Pitty? Möchte ja keine Kugel-Katzen haben :D

Wir haben inzwischen öfter beobachten können wie sich die beiden durchs Gitter "begrüßen". Sie waren auch schon ganz nah beieinander.
Das ganze lief bisher jedoch immer wie folgt ab:
Mira miaut ganz fein und rollt die ganze zeit auf dem Rücken herum und nährt sich so langsam dem Gitter, denke das ist eine Art unterwerfung oder? Pitty versucht den 1. Platz im Starrwettbewerb zu gewinnen und faucht ab und zu mal. Als Mira ein mal ganz nah am Gitter war (beide nur ca. 10 cm Abstand) hat sie sich gemütlich davorgelegt und Pitty angestarrt, da hat Pitty den Blickkontakt vermieden und ist ausgewichen. später hat er noch einmal geknurrt da ist Mira dann wieder auf Abstand.

Im Grunde scheint Mira jedoch sehr offen zu sein, räkelt sich auch bei größerem Abstand zum Gitter und bloßem Blickkontakt mit Pitty auf dem Boden und Miaut immer ganz fein als würde sie ihm sagen wollen sie sei ganz lieb und er bräuchte keine Angst zu haben.

Für uns stellt sich nun die Frage, wann sollten wir versuchen das Gitter mal zu öffnen?
Sollen die erst halb schmusend am Giter liegen (dann in ca. 3 Monaten :D) oder ruhig auch schon wenn noch fauchen und so da ist?

Danke für eure Tipps :)
 
  • Neue Pfoten im Revier Beitrag #22
Hi,
ihr interpretiert das ganz gut, nur ein auf den Rücken legen ist keine Unterwerfung, eher eine Kampfhaltung.

Das Verhalten mal etwas aufgebröselt:

Mira miaut ganz fein und rollt die ganze zeit auf dem Rücken herum und nährt sich so langsam dem Gitter,
"Komm lass uns spielen, ich komme mal näher"
Pitty versucht den 1. Platz im Starrwettbewerb zu gewinnen und faucht ab und zu mal.
"Bleib wo du bist, ich trau dir nicht"
Als Mira ein mal ganz nah am Gitter war hat sie sich gemütlich davorgelegt und Pitty angestarrt,
"Ich mach dir nichts, aber du schüchterst mich auch mich ein"
da hat Pitty den Blickkontakt vermieden und ist ausgewichen.
"Hilfe, die starrt ja zurück. Na da bin jetzt lieber ein wenig vorsichtig"
später hat er noch einmal geknurrt da ist Mira dann wieder auf Abstand.
"So, jetzt reichts, rück mal wieder ab" "Ok, Blödmann"

Ich würde das Gitter lassen, so lange Pitty bei einer Annäherung von Mira den Starrwettbewerb beginnt.
Das ist in dieser Situation ein passiv-aggressives Verhalten und würde ohne Gitter bei weiterer Annäherung sehr sicher zur Flucht oder Pfotenhieb führen.
Höflich ist ein kurzer Blickkontakt und dann ein bewußtes "Knapp-daneben-Schauen".
 
  • Neue Pfoten im Revier Beitrag #23
wenn ihr ausschliesslich nassfutter füttert, dürfen sie so viel fessen wie sie wollen. in der regel gewöhnen sich katzen da dran und fressen dann nur noch so viel wie sie brauchen. das kann bei eurem kater etwas dauern, gerade wenn er vorher lieber nassfutter gefressen hat und jetzt mit einem mal so viel bekommt wie er möchte . er wird aber irgendwann begreifen das das jetzt immer so ist und sein fressverhalten dann anpassen an den bedarf. trockenfutter ist auf dauer gesehen leider wirklich sehr ungesund auch wenn es für uns menschen das füttern deutlich vereinfachen könnte.
(und mein kater der meinung ist das Trockenfutter die einzig wirklich akzeptable nahrungsquelle ist)
und halb und halb fütterung ist es bei euch ja nicht. 68 gr nassfutter ist noch nicht mal ne vorspeise während 68gr Trockenfutter ne tagesration wäre.
 
  • Neue Pfoten im Revier Beitrag #24
Hallo,
kleines Update.
Mira taut langsam auf, sie spielt immer mehr mit kleineren Gegenständen die sie findet auch Leckerlis und kommt häufig ganz nah ans gitter und miaut. Selbst wenn Pitty in sicht is läuft sie geradewegs aufs Gitter zu und miauzt freudig. Auch das auf dem Rücken wälzen macht sie noch ab und zu wenn Pitty da ist.

Pitty hingegen wechselt zwischen seltenem Fauchen, gelassenen davorsitzen und geducktem auf Abstand bleiben. Habe das gefühl er kann sich nicht so recht entscheiden ob das nun ok ist oder eher nicht.

Die beiden sind jetzt schon eine Woche getrennt, die Vermittlungshilfe sagte uns so 2-3 Tage, sollen wir uns trotzdem noch in Geduld üben oder es mal versuchen das Gitter zu öffnen?

Mira traut sich zwar schon näher an uns ran aber sobald wir sie anschauen oder ein wenig auf sie zu kommen ist sie wieder weg. sollen wir erst warten bis das VErtrauen zu uns da ist oder kommt die vergesellschaftung zuerst?

Vielen Dank euch für all euren Rat.
Liebe Grüße
 
  • Neue Pfoten im Revier Beitrag #25
Macht das Gitter morgen weg und lasst die beiden mal machen.
Ich vermute, dass Mira durch den Katzenkontakt (den sucht sie ja aktiv) rascher auch zu euch auftauen wird.
Pity scheint ja auch keine Panik mehr zu haben und ist nicht mehr im Vollstress.

und dann nicht mehr trennen, egal was passiert. (Außer die prügeln sich richtig brutal, aber das sehe ich als extremst unwahrscheinlich an)
Wahrscheinlich wird Mira ständig den Kontakt zu Pitty suchen und der Kerl wird sie ab und zu wegfauchen und/oder flüchten.
 
  • Neue Pfoten im Revier Beitrag #26
Alles klar, vielen Dank.
Werden es dann mal morgen Nachmittag wegmachen. Zum einen weil wir dann dabei sind und zum anderen da sie abends aktiver werden und somit auch neugieriger.
Habe zwar noch ein paar Sorgen bezüglich Pitty aber ich hoffe früher oder später wird er sich damit abfinden, dass da ein schwarzes Fellknäul ist was nicht mehr weggeht :p
Ergänzung ()

Ok, wollte mich woeben Bettfertig machen und habe nur vergessen das Gitter an der einen Seite richtig einzuhängen, da hat mira das Gitter aufgedrückt und schwups war sie im Wohnzimmer. Sie dort einzufangen ist schlicht unmöglich und als ich ins Wohnzimmer kam ist sie auch direkt unters Sofa.
Pitty der hinter dem Sofa schlief/ruhte war etwas überrumpelt, schaute dann auch die ganze Zeit unter das Sofa was sie da wohl macht.
Nachher als ich nochmal das Wohnzimmer betrat kam Mira unterm Esstisch hervor sehr nah an Pitty und sauste wieder unters Sofa. An sich haben sie sich aber nicht bezankt.

Mira ist inzwischen zwar wieder ins Büro zurück, aber deinem Rat folgend lasse ich das Gitter jetzt weg. Pitty erforscht auch schon ganz interessiert das Büro in das er seit einer Woche nicht reindurfte.

GErade auf Mira getroffen, sie haben sicham Näschen beschnuppert dann war für Pitty den Raum erkunden wieder wichtiger. Mira macht so ein gurgelndes Miauen, nicht dieses knurrern aber auch kein klares miauen. Vorallem Miras Kartzenklo ist wohl sehr interessant für Pitty. Irgendwann wurde es Mira dann zuviel und sie ging in ihre Kratzbaumhöhle und fauchte Pitty an...er war unbeeindruckt und hat sich noch was von Miras Futter gegönnt :ROFLMAO:

EDIT: Pitty hat sich erstmal in Miras Katzenklo gesetzt. sie gurgelte immernoch wie ne Taube und es sah so aus als würde sie ihn gerne davon abhalten aber sich nicht trauen. Dann hat Pitty als sie zu nah kam mit der Pfote nach ihr geschlagen und sie angefaucht. und ist raus. Seitdem jagen sie sich immer hin und her. und schlagen nacheinander. Die Schwänze sind jedoch nicht dick, keine buckel und keine angelegte ohren, eher nach vorne gerichtet. Sollen wir dazwischen gehen wenn sie sich käbbeln oder gehört das dazu?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Neue Pfoten im Revier Beitrag #27
Beim Käbbeln hat Pitty aufeinmal gebuckelt und hatte einen dicken Schwanz den er zwischen den Beinen hatte.
Mira jagt ihn gern flüchtet dann aber bei gegenreaktionen....
Sollten wir sie wieder trennen?
 
  • Neue Pfoten im Revier Beitrag #28
Für mich klingt das ein wenig nach unbeholfenen Fangen spiel versuchen. Hier sah das vor einigen Jahren ähnlich aus, Verfolgung auf Schritt und Tritt, was mag der neue wohl anstellen. Und nach zwei Tagen hörte ich dann immer kleine hoppler, und Buckel Kater mit Puschelschwanz die Quergestellt durchs Zimmer hoppelten und selber nicht wussten, ob sie wirklich mit dem gegenüber schon spielen wollen, oder doch lieber Abstand zu ihm besser wäre.

Trennen würde ich sie nur, wenn sie sich wie ein Knäuel auf dem Boden Kugeln, Blut fliest und Kampfgeheule ertönt.
 
  • Neue Pfoten im Revier Beitrag #29
Ich würde auch sagen. lasst sie machen, nicht einmischen, nicht ständig hinterher und gucken was die da wohl machen. Ist schwer, ich weiß aber hilft das die beiden das alleine hin bekommen ohne das sie immer das Gefühl haben das Dosi besorgt ist über irgendetwas....
 
  • Neue Pfoten im Revier Beitrag #30
Ging ja doch etwas schneller als gedacht.
Einfach machen lassen, bei beiden eine Mischung aus Neugier und Angst, also ganz normal.

Wenn etwas ungewöhnliches passiert und ihr nicht wisst, was ihr machen sollt: Nichts.
Cool bleiben und amüsiert zuschauen hilft jetzt den beiden am meisten.
Das ist jetzt eine Teenie Komödie mit tolpatschigen Annäherungsversuchen.:)
 
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