Gefährte für 13-jährige Katze

Diskutiere Gefährte für 13-jährige Katze im Neuankömmlinge Forum im Bereich Katzenfreunde; Hallo, ich benötige Mal ein paar Tipps/Ratschläge zu folgendem Sachverhalt: Ich habe eine 13 Jahre alte Katze, die die letzten 8 Jahre mit einem...
  • Gefährte für 13-jährige Katze Beitrag #1
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Progeo91

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Hallo,
ich benötige Mal ein paar Tipps/Ratschläge zu folgendem Sachverhalt:
Ich habe eine 13 Jahre alte Katze, die die letzten 8 Jahre mit einem Hund zusammen gelebt hat.
Seit einem halben Jahr nun leider nicht mehr.
Ich hatte Anfangs oft das Gefühl, dass sie verstärkt mauzt und einfach ihren Freund sucht. (Sie haben oft und gerne miteinander gespielt) Ich möchte ihr gerne wieder einen Begleiter zur Seite stellen. Allerdings eine Katze und keinen Hund...
Meine Katze ist aber den Umgang mit anderen Katzen nicht gewohnt und eben schon etwas älter. Macht es da erstmal überhaupt Sinn zu versuchen eine zweite Katze mit einzubringen?
Ich hatte vor ca. 7 Jahren Mal einen Pflegekater, der ein Jahr geblieben ist. Das Fauchen und murren hörte damals nach einigen Tagen auf und beide tolerierten sich. Es war aber auch eine Jungkatze (nicht Mal ein Jahr alt) und ich habe gelesen, dass kleine Katzen von älteren schneller akzeptiert werden.
Stimmt das?
Denn wie der Zufall so will, bin ich heute auf eine Anzeige aufmerksam gemacht worden, in der ein 14-Jahre alter Kater ein neues zu Hause sucht.
so viel wie ich vom Charakter her bereits erfahren habe, ist er, Paule, meiner Püppi recht ähnlich. Beide eher ruhig und verschmust. Natürlich nur dann wenn er und sie es möchten.
Paule wurde ebenfalls ohne Kontakt zu anderen Katzen gehalten und der derzeitige Besitzer weiß nicht, wie er auf andere Katzen reagiert. (Kann man ja aber auch im Allgemeinen nicht unbedingt gut einschätzen, oder?)
Was tun?
Es einfach versuchen?
Und wenn's nicht klappt?

Wenn ich mich dafür entscheide...
Man sollte doch vor allem der neuen Katze erstmal einen Raum für sich geben, um sich an die neue Umgebung zu gewöhnen. Würde aber bedeuten, dass ich meiner Katze erstmal ein von zwei Zimmern wegnehmen muss und auch noch dass, in dem sie überwiegend schläft und sich zurück zieht, wenn sie ihre Ruhe möchte. Ja? Nein? Vielleicht? Eher ungünstig?
Wenn ich mich entscheiden sollte, Paulchen zu uns zu holen, sollte ich jetzt schonmal anfangen, dass Zimmer zeitweise zu verschließen, um ihr die Gelegenheit zu geben, sich daran zu gewöhnen nicht mehr dort rein zu gehen?

Ich habe momentan ne Menge Zweifel und Sorgen ... ^^

Schonmal vorab Danke für eure Worte.
 
  • Gefährte für 13-jährige Katze Beitrag #2
Hi,
Ich schick dir mal @Geek
Er kann dir bestimmt was dazu schreiben.
Herzlich willkommen :f040:
Du darfst auch gerne Fotos zeigen
 
  • Gefährte für 13-jährige Katze Beitrag #3
Hi,
erstmal würde ich auf jeden Fall einen Versuch starten.
Eine Katze die 8 Jahre in Gesellschaft gelebt hat, vermisst zu 100% den Kontakt zu einem anderen Vierbeiner.

Jetzt wird es aber etwas schwieriger passende Verstärkung zu finden.
Deine Katze hat garantiert etliche Verhaltensweisen von Hunden aufgenommen. Typisch ist das Schwanzwedeln; bei Hunden ein Signal für "Freund/Spiel" bei Katzen eher "Stress/Hilfe/Angriff". Sie spricht somit einen Dialekt, der zu Irritationen bei anderen Katzen führen kann.

Ich würde eigentlich zu einer Katze (w) im selben Alter raten, die auch Hundeerfahren ist und einen ähnlichen Charakter hat.
Das Alter hat sehr viel mit gleichen Interessen zu tun, kleine Kitten sind Energiebündel und deine Katze wäre sehr sicher komplett überfordert.
Kleine Katzen werden auch nicht schneller akzeptiert, das ist eigentlich immer eine Frage der Sympathie.

Konkret zu Paule kann dir niemand sagen, wie sich das entwickelt.
Da er sein Leben lang Einzelkater war, sehe ich da eher schwierigere Vorausetzungen.

Ich kann die noch zwei Links hierlassen zur Vergesellschaftung und zu den unterschiedlichen Spielarten von Katzen und Katern.
Lies die mal durch, dann wirst du vielleicht leichter eine Entscheidung treffen können.

 
  • Gefährte für 13-jährige Katze Beitrag #4
Nabend!

Ich würde auch sagen es ist eine sehr gute Idee, wieder für Gesellschaft bei deiner Seniorin zu sorgen. Aber ich hätte ebenfalls Bedenken ein Tier zu nehmen, dass seinerseits Einzeltyrann gewesen ist. Da prallen zwei Welten aufeinander!

Ich habe jetzt schon oft gelesen, dass Katzen aus sogenannten Horrorhäusern sehr sozial und vor allem anpassungsfähig sind. Wenn man bedenkt, dass sie mit zog verschiedenen Tieren auf engstem Raum auskommen müssen klingt das sehr logisch. Wir haben mit unserem Kater aus dem Horrorhaus jedenfalls genau diese Erfahrungen gemacht. Er ist absolut sozial, passt sich seinem Gegenüber an und gibt jedem Kater hier genau das, was dieser braucht. Ich könnte mir vorstellen, dass so ein Tier auch für dich eine gute Wahl wäre. Und es würde ganz sicher den Himmel auf Erden bei dir erleben nach einem Leben eingepfercht mit 20 oder 30 anderen Tieren als Zweitkatze verwöhnt zu werden. Nur so als Idee...
 
  • Gefährte für 13-jährige Katze Beitrag #5
Guten Morgen, erstmal Danke für die Antworten.
Also zweite Katze auf jeden Fall, aber Lesestoff rät ab von Katern. Meine Katze spielt auch lieber Fangen, als alles andere.
Genau, das mit den Merkmalen von Hunden habe ich auch schon gelesen. Wäre also tatsächlich eine etwas kritischer Sache 1. Einen Kater zu holen, der andere Katzen nicht kennt und 2. Noch zu einer Katze kommt, die erstmal Hündisch spricht...
Ich werd's mit einer gleichaltrigen zweiten Katze definitiv versuchen, aber eben Katze und nicht Kater und vielleicht finde ich ja sogar eine, die auch mit Hundedialekt spricht.

Hilft mir sehr gut weiter... :D

Hier mal ein Bild meiner Püppi:
IMG_20180915_081400.jpg
 
  • Gefährte für 13-jährige Katze Beitrag #6
Huhu ,
ich habe letztes Jahr im November auch eine Vergesellschaftung von 2 Einzelprinzen gemacht.
Mit viel Geduld und Nerven ist es gelungen.

Man sollte doch vor allem der neuen Katze erstmal einen Raum für sich geben, um sich an die neue Umgebung zu gewöhnen. Würde aber bedeuten, dass ich meiner Katze erstmal ein von zwei Zimmern wegnehmen muss und auch noch dass, in dem sie überwiegend schläft und sich zurück zieht, wenn sie ihre Ruhe möchte. Ja? Nein? Vielleicht? Eher ungünstig?

Auf Empfehlung des Tierschutzes habe ich beide Kater direkt zusammen gelassen. Was sich aber, im Nachhinein, als großer Fehler heraus stellte.
Wir haben dann eine Gittertür eingebaut und die Zwei stundenweise zusammen gelassen. Dabei musste Sherlock nun mal auch auf das Zimmer verzichten, in dem er sich überwiegend aufgehalten hat.

Falls dich die Geschichte interessiert:
 
  • Gefährte für 13-jährige Katze Beitrag #7
Hallo,
meine Freundin hatte auch eine alte Dame die einige Jahre allein bei ihr gelebt hat, allerdings früher zumindest im Tierheim Katzen kannte.
Sie hat dann eine alte Katzendame aufgenommen, deren Besitzerin verstorben ist.
Nach ein paar Tagen mit Gittertür haben die beiden sich akzeptiert, inzwischen sind sie gute Freundinnen.
 
  • Gefährte für 13-jährige Katze Beitrag #8
Einen Monat später... Also erstmal ein nachträgliches Danke für die Antworten, die mich auch dazu bewegt haben, mich erstens gegen einen Kater zu entscheiden und zweitens definitiv den Versuch einer Vergesellschaftung zu wagen.
Seit Freitag wohnt jetzt auch Cleo bei uns. Ein echt liebe und verschmuste 12-Jährige Dame.
 
  • Gefährte für 13-jährige Katze Beitrag #9
Hi,
klingt doch gut!.
Haben sich die beiden Damen denn schon beschnuppert?
 
  • Gefährte für 13-jährige Katze Beitrag #10
👍 Prima!!!!
Alles Gute für die VG🍀🍀🍀🍀🍀
..... und mehr Fotos bitte 👍
 
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