Freunde werden Feinde

Diskutiere Freunde werden Feinde im Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Katzenfreunde; So jetzt 5 Wochen nach der kastration des Katers ist immer noch keine Besserung in Sicht. Die Katze hat panische Angst vorm Kater und traut sich...
  • Freunde werden Feinde Beitrag #21
So jetzt 5 Wochen nach der kastration des Katers ist immer noch keine Besserung in Sicht. Die Katze hat panische Angst vorm Kater und traut sich nicht mal in seine Nähe. Der Kater lauert auf sie ( auf der anderen Seite der Gittertür).
Wenn er könnte, würde er sich direkt wieder jagen.

Von der Attacke vor 5 Wochen, hat willow einen Abszess gehabt, der operiert werden musste.

Ich weiß echt nicht mehr weiter.
Habe mich mal über Katzenmobbing belesen, und ja der Kater hat die Katze tatsächlich gemobbt, bis es komplett ausgeartet ist 😓
 
  • Freunde werden Feinde Beitrag #22
Huhu,
bitte habe noch ein wenig Geduld.
Die Hormone können bei einem Kater auch noch 6 Wochen nach der Kastration aktiv sein, bzw. er ist in dieser Zeit auch noch zeugungsfähig.
Hast du mal versucht ihm Zylkene zu geben (falls ja bitte ich um Entschuldigung)?


Falls du dich dafür entscheidest würde ich es Beiden geben.
Ergänzung ()

Ansonsten würde ich gerne @Geek hinzuziehen.
Er hat Erfahrung bei problematischen Vergesellschaftungen.
 
  • Freunde werden Feinde Beitrag #23
Vielleicht kann @Geek Dir helfen....
🍀
 
  • Freunde werden Feinde Beitrag #24
Hi,
für mich hat das Verhalten wenig mit potent/kastriert und wird sich auch nicht von selbst mit der Zeit bessern.
Der Kater muss deutlich ausgebremst werden und der Katze dann später erzählt werden, dass sie keine Angste mehr haben muss.
Du musst also aktiv die Führung der beiden übernehmen, allein kommen die nicht mehr aus ihren Verhaltensmustern raus.

Praktischweise habe ich gerade heute eine Anleitung geschrieben, die zu 100% auf eure Situation passt. (y)

Hi,
das ist eine blöde Situation, die sich inzwischen ja heftig hochgeschaukelt hat.

Ich würde wie folgt vorgehen.

Beide Katzen für mindestens 1 Woche separieren, besser sehe ich so ca. 2-3 Wochen an.
Beide dürfen sich weder sehen noch hören noch riechen.
Dabei kein Raumwechsel oder "Wir versuchen das jetzt mal" egal wer auch immer lauthals protestiert.
Diese Separierung erzeugt natürlich eine Stresssituation, aber das ist gewollt.
Aktuell gibt es genau einen "Feind" und der ist die andere Katze.
Das muss aus den Köpfen raus indem du eine andere Situation schaffst, die lästig genug ist um die frischen Feind-Erinnerungen zu überdecken aber den Katzis nicht schadet.

Danach musst du mit einer Gittertür arbeiten, immer noch kein Raumwechsel, aber die Katzis dürfen sich am Gitter beschnuppern.
Wenn nicht gefaucht wird am Gitter, gibt es Leckerlies.
Wenn Stress am Gitter abgeht dann musst du die aggressive Katze bremsen.
Das geht mit der 3 Punkte Regel sehr gut. Die Methode funktioniert, wenn du nur konsequent bist und bereit den Katzen den richtigen Weg zu zeigen und die Führung übernimmst.


Wenn es am Gitter zu keinen Eskaltionen mehr kommt, dann fängst du an beide am Gitter, quasi Nase an Nase zu füttern und ziehts das so eine Woche durch.
Jetzt sollten die beiden sich am Gitter neutral oder schon freundlich miteinander verhalten und du kannst endlich wieder alle Türen öffnen.

Aber du wirst die 3 Punkte Regel dein Leben lang weiter anwenden müssen, Rückfälle passieren immer, aber die Methode wird dir so ins Blut übergehen, dass das sowieso automatisch passiert.

Das alles ist anfangs viel Arbeit aber die andere Alternative wäre die Abgabe einer der Katzen.
Wundermittel gibt es definitv keine, du musst wirklich Mühe und Zeit investieren.
 
  • Freunde werden Feinde Beitrag #25
Soll denn überhaupt eine der Katzen in einem unserer Räume sein ? Oder beide von uns Menschen getrennt ? So viele Räume haben wir da nämlich nicht zur Verfügung. Wenn eine draußen vor unserer Zimmertür sitzt, hört und riecht die andere im Raum sie ja zwangsläufig 🤔

Edit: soll die Katze oder der Kater mit in unseren hauptaufenthaltsraum ?
Der Kater hängt nämlich extrem an mir, vllt wäre es gut, ihn von mir zu trennen, damit er merkt, dass ich sein Verhalten nicht dulde ?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Freunde werden Feinde Beitrag #26
Separiere die Aggro-Katze in einem Extraraum, der nicht ständig göffnet werden muss, und der dann später auch mit der Gittertür versehen werden kann.
In eurem Fall also darf der Kater "Einzelhaft" geniessen, super wäre es wenn der Raum ein Arbeitsraum ist, so dass er auch menschliche Gesellschaft hat. Optimal wenn eine Art "Schleuse" vorhanden ist, denn der Kerl wird rauswollen.
Eure Katze darf den Rest der Wohnung zur Erholung nutzen und verliert durch euren Kontakt wieder etwas die Angst und wird selbstsicherer.

Und vergessen zu schreiben:
NICHT die Katze trösten oder verhätscheln, dass verstärkt nur die Angst. Alles ist normal, ihr seid auch normal, beide Katzis haben keine Grund zur Angst und wer stänkert, der wird sofort gestoppt.
 
  • Freunde werden Feinde Beitrag #27
Hi, wie läufts bei euch ? Hat sich die Lage entschärft?
 
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