04.09.2019 Einschläfern: Warum machen wir das? Beitrag #21 goya Beiträge 16.480 Reaktionspunkte 9.577 Ich bin einfach nur froh das wir die Möglichkeit haben unseren Vierbeinern Qualen zu ersparen. Viele Menschen würden sich das wünschen . Wir haben jedoch mit dieser Möglichkeit auch eine große Verantwortung und dessen müssen wir uns bewusst sein.
Ich bin einfach nur froh das wir die Möglichkeit haben unseren Vierbeinern Qualen zu ersparen. Viele Menschen würden sich das wünschen . Wir haben jedoch mit dieser Möglichkeit auch eine große Verantwortung und dessen müssen wir uns bewusst sein.
03.09.2019 Einschläfern: Warum machen wir das? Anzeige Schau mal hier:Einschläfern: Warum machen wir das? .
05.09.2019 Einschläfern: Warum machen wir das? Beitrag #22 IsiBerlin Beiträge 1.247 Reaktionspunkte 147 Janine- schrieb: ITrotzdem wollte ich es nicht wahrhaben als es "soweit" war. Ich hätte alles gemacht, aber es hieß ich könnte ihm nicht mehr helfen. Zum Vergrößern anklicken.... Ja ja, das war für mich ein wesentlicher Schritt (und damit sind wir wieder bei Monteroras "loslassen"), nämlich zu akzeptieren, dass ich sie nicht ewig am Leben halten kann. Man kann sich 1000 Tricks ausdenken, damit die Katz besser frisst, und wie man sonst noch helfen kann. Alles schön, hilft aber nur eine Weile, und dann kommt es, wie es eben kommt. Man kann den Tod nicht ewig aufhalten. Und wenn er dann kommt, heißt das nicht, dass man etwas falsch gemacht oder versäumt hat. Wenn man sich das verinnerlicht hat, kann man schon ein bisschen entspannen. Ich denke auch, dass Sterbebegleitung kaum möglich ist, wenn nicht der Partner bzw. die Familie dahintersteht. Sonst hat man an zu vielen Fronten zu kämpfen.
Janine- schrieb: ITrotzdem wollte ich es nicht wahrhaben als es "soweit" war. Ich hätte alles gemacht, aber es hieß ich könnte ihm nicht mehr helfen. Zum Vergrößern anklicken.... Ja ja, das war für mich ein wesentlicher Schritt (und damit sind wir wieder bei Monteroras "loslassen"), nämlich zu akzeptieren, dass ich sie nicht ewig am Leben halten kann. Man kann sich 1000 Tricks ausdenken, damit die Katz besser frisst, und wie man sonst noch helfen kann. Alles schön, hilft aber nur eine Weile, und dann kommt es, wie es eben kommt. Man kann den Tod nicht ewig aufhalten. Und wenn er dann kommt, heißt das nicht, dass man etwas falsch gemacht oder versäumt hat. Wenn man sich das verinnerlicht hat, kann man schon ein bisschen entspannen. Ich denke auch, dass Sterbebegleitung kaum möglich ist, wenn nicht der Partner bzw. die Familie dahintersteht. Sonst hat man an zu vielen Fronten zu kämpfen.
05.09.2019 Einschläfern: Warum machen wir das? Beitrag #23 yodetta Moderator Beiträge 57.015 Reaktionspunkte 29.311 Liebe Isi, erstmal möchte ich Dir ganz viel Kraft wünschen, für den schweren Weg der palliativen Begleitung. Unsere Katzen sind eben Familienmitglieder und ich kann Deine Gedanken sehr gut nachvollziehen. IsiBerlin schrieb: Wie denkt Ihr darüber? Zum Vergrößern anklicken.... Ich würde, wenn eben möglich immer wieder diesen Weg wählen. Für mich persönlich kommt das Einschläfern nur noch in Frage, wenn es wirklich nicht anders geht, wie zum Beispiel bei einem wuchernden Tumor im Maul, der das Fressen unmöglich machen würde und am Ende wahrscheinlich auch zum Erstickungstod führen könnte. Ich habe meine Herzkatze Mona lange (über Monate) begleitet und mich damit sehr viel besser gefühlt, als mit dem letzten Schritt des Einschläferns. Bis heute frage ich mich, ob ich sie nicht einfach hätte weiter begleiten sollen. Ich schicke Dir eine Umarmung! Liebe Grüße Melli
Liebe Isi, erstmal möchte ich Dir ganz viel Kraft wünschen, für den schweren Weg der palliativen Begleitung. Unsere Katzen sind eben Familienmitglieder und ich kann Deine Gedanken sehr gut nachvollziehen. IsiBerlin schrieb: Wie denkt Ihr darüber? Zum Vergrößern anklicken.... Ich würde, wenn eben möglich immer wieder diesen Weg wählen. Für mich persönlich kommt das Einschläfern nur noch in Frage, wenn es wirklich nicht anders geht, wie zum Beispiel bei einem wuchernden Tumor im Maul, der das Fressen unmöglich machen würde und am Ende wahrscheinlich auch zum Erstickungstod führen könnte. Ich habe meine Herzkatze Mona lange (über Monate) begleitet und mich damit sehr viel besser gefühlt, als mit dem letzten Schritt des Einschläferns. Bis heute frage ich mich, ob ich sie nicht einfach hätte weiter begleiten sollen. Ich schicke Dir eine Umarmung! Liebe Grüße Melli
06.09.2019 Einschläfern: Warum machen wir das? Beitrag #24 G Gast26303 Gast Ja, das ist so ein Thema... Ich persönlich habe andererseits Menschen kennengelernt, die für eine "Einschläferung" unendlich dankbar gewesen wären. Palliativmedizin kann am Lebensende keine Wunder bewirken, auch wenn es immer so dargestellt wird.
Ja, das ist so ein Thema... Ich persönlich habe andererseits Menschen kennengelernt, die für eine "Einschläferung" unendlich dankbar gewesen wären. Palliativmedizin kann am Lebensende keine Wunder bewirken, auch wenn es immer so dargestellt wird.
06.09.2019 Einschläfern: Warum machen wir das? Beitrag #25 yodetta Moderator Beiträge 57.015 Reaktionspunkte 29.311 Gast26303 schrieb: Palliativmedizin kann am Lebensende keine Wunder bewirken, auch wenn es immer so dargestellt wird. Zum Vergrößern anklicken.... Ich habe jetzt überlegt ob ich darauf antworte. Jeder hat ja andere Erfahrungen gemacht. Da Du das hier aber ganz allgemein als Fakt darstellst, muss ich darauf reagieren. Ich erlebe seit Jahren, dass Palliativmediziner eben doch "Wunder" bewirken können. Sie setzen zu gegebener Zeit die richtigen Medikamente ein, sind 24 Stunden erreichbar, es gibt für Altenheime Palliativ-Boxen, in der Morphium, Neuroleptika, Mittel gegen Angstzustände und gegen Übelkeit enthalten sind. Die Fachkraft hat also jeder Zeit die Möglichkeit blitzschnell zu reagieren in Absprache mit dem Arzt. Ich habe schon mit vielen Palliativmedizinern gearbeitet im Laufe der Jahre bzw Jahrzehnte und wirklich Jeder konnte dem sterbenden Menschen helfen. Das Palliativnetz ist das Beste, was uns passieren konnte und ich ertrage kaum, dass es negativ dargestellt wird.
Gast26303 schrieb: Palliativmedizin kann am Lebensende keine Wunder bewirken, auch wenn es immer so dargestellt wird. Zum Vergrößern anklicken.... Ich habe jetzt überlegt ob ich darauf antworte. Jeder hat ja andere Erfahrungen gemacht. Da Du das hier aber ganz allgemein als Fakt darstellst, muss ich darauf reagieren. Ich erlebe seit Jahren, dass Palliativmediziner eben doch "Wunder" bewirken können. Sie setzen zu gegebener Zeit die richtigen Medikamente ein, sind 24 Stunden erreichbar, es gibt für Altenheime Palliativ-Boxen, in der Morphium, Neuroleptika, Mittel gegen Angstzustände und gegen Übelkeit enthalten sind. Die Fachkraft hat also jeder Zeit die Möglichkeit blitzschnell zu reagieren in Absprache mit dem Arzt. Ich habe schon mit vielen Palliativmedizinern gearbeitet im Laufe der Jahre bzw Jahrzehnte und wirklich Jeder konnte dem sterbenden Menschen helfen. Das Palliativnetz ist das Beste, was uns passieren konnte und ich ertrage kaum, dass es negativ dargestellt wird.
06.09.2019 Einschläfern: Warum machen wir das? Beitrag #26 G Gast26303 Gast Ich möchte es weder negativ darstellen, noch pauschalisieren. Um Gottes Willen auch nicht schlechtreden. Zwei Beispiele: Meine Mutter mit Bauchspeicheldrüsenkrebs war bestens versorgt bis zum letzten Atemzug. Der Vater einer Bekannten ist trotz Palliativmedizin an seinem Lungenkrebs erstickt und hatte schon davor eine unbändige Angst, die kein Medikament lindern konnte. Palliativmedizin kann viel, aber eben keine Wunder vollbringen.
Ich möchte es weder negativ darstellen, noch pauschalisieren. Um Gottes Willen auch nicht schlechtreden. Zwei Beispiele: Meine Mutter mit Bauchspeicheldrüsenkrebs war bestens versorgt bis zum letzten Atemzug. Der Vater einer Bekannten ist trotz Palliativmedizin an seinem Lungenkrebs erstickt und hatte schon davor eine unbändige Angst, die kein Medikament lindern konnte. Palliativmedizin kann viel, aber eben keine Wunder vollbringen.
06.09.2019 Einschläfern: Warum machen wir das? Beitrag #27 yodetta Moderator Beiträge 57.015 Reaktionspunkte 29.311 Gast26303 schrieb: Ich möchte es weder negativ darstellen, noch pauschalisieren. Um Gottes Willen auch nicht schlechtreden. Zum Vergrößern anklicken.... Dann ist das bei mir falsch angekommen. Nein Wunder kann wohl niemand vollbringen, aber in den meisten Fällen, können Palliativmediziner lindern und für viele sterbende Menschen ist das schon ein "Wunder ".
Gast26303 schrieb: Ich möchte es weder negativ darstellen, noch pauschalisieren. Um Gottes Willen auch nicht schlechtreden. Zum Vergrößern anklicken.... Dann ist das bei mir falsch angekommen. Nein Wunder kann wohl niemand vollbringen, aber in den meisten Fällen, können Palliativmediziner lindern und für viele sterbende Menschen ist das schon ein "Wunder ".
06.09.2019 Einschläfern: Warum machen wir das? Beitrag #28 Schaefchen2310 Beiträge 7.885 Reaktionspunkte 261 Ich wollte gerade schreiben, dass es dabei wohl auf die Definition von "Wunder" ankommt Ich bin zu dem Thema zwiegespalten und denke, dass muss von Fall zu Fall abgewogen werden.
Ich wollte gerade schreiben, dass es dabei wohl auf die Definition von "Wunder" ankommt Ich bin zu dem Thema zwiegespalten und denke, dass muss von Fall zu Fall abgewogen werden.