Ich würde es auch mit der Strategie von claudiskatzis probieren.
Ansonsten fürchte ich, hilft nur, sich durch Nassfuttermarken durch zu probieren, bis man was findet, was sie gern fressen. Dass sie überhaupt schon mal Nassfutter fressen, ist aber schon mal positiv und etwas, womit man arbeiten kann.
Unsere beiden haben, bevor sie zu uns kamen, hauptsächlich (hochwertiges) Trockenfutter und Ergänzungsfutter bekommen. Auch nicht optimal, und sie lieben es heute noch. Und ja, es gab Momente, da habe ich aus lauter Frust überlegt, es einfach dabei zu belassen, immerhin ging es den Katzen die letzten 3 Jahre ja gut damit. Aber dann habe ich an die Zukunft gedacht ...
Mittlerweile (nach gefühlt 40 getesteten Marken

) habe ich aber einige "akzeptable" Alleinfuttermarken wie Cachet Select von Aldi Süd, Bozita und Miamor oder Animonda vom Feinsten gefunden, die gefressen werden, wenn auch nicht alle Sorten. (Ich pimpe sie noch mit etwas zusätzlichem Taurin).
Daneben ein paar wenige hochwertige Marken, z. B. mögen sie Catz Finefood Purrr Känguru gern, MjAMjAM Pur Känguru und Lamm gehen auch und ein paar Sorten von Tasty Cat oder Sandra's Schmankerl (gibt es bei "Sandras Tieroase").
Real Nature Wilderness ging hier z. B. auch gar nicht, bei anderen scheint es an der Tagesform zu liegen, (bestimmte Sorten) Leonardo oder Mac's z. B. werden mal verschlungen, dann wieder sind sie unfressbar.

Und es gibt ja noch zig Marken mehr ...
Im Großen und Ganzen bin ich mit dem Kompromiss, den wir gefunden haben, zufrieden. Ich achte halt darauf, dass kein Zucker und kein Getreide und nach Möglichkeit noch ein hoher Fleischanteil enthalten ist (aber ich hab auch keine Lust mehr, ständig was weg zu schmeißen).
Hin und wieder gibt es auch mal etwas rohes Rinderhack oder Geflügel mit Komplett-Supplement (Felini Complete). Vielleicht wär das bei deinen ja auch mal einen Versuch wert?
(Die Sucherei ist zugegeben etwas lästig, weil man viel wegschmeißen muss, aber ich weiß jetzt zumindest auch, dass sie Rind und Kalb eher nicht so gern mögen (außer als rohes Hack, s.o.), dafür aber Geflügel (besonders Ente), Kaninchen oder Lamm. Und eben Känguru. Fisch geht meistens auch. Und bitte nicht zu viele Fleischsorten vermischt. Und höchstens 200g-Dosen, in Ausnahmefällen 400g.

Klingt anstrengend, aber so kann ich immerhin gezielt einkaufen). Das ist jetzt alles auf unsere Katzen bezogen, deine können da natürlich ganz anders ticken.
Hochwertiges Trockenfutter (da mache ich dann tatsächlich weniger Zugeständnisse) gibt es nur noch im Fummelbrett oder als Leckerchen und in Ausnahmefällen (z. B. Urlaub). Und Ergänzungsfutter habe ich in der Hinterhand, wenn ich ihnen mal Medikamente oder so unterjubeln muss.
Die Fragestellung "
Was ist besser? Billiges Nassfutter oder hochwertiges Trockenfutter?" würde mich aber generell auch mal interessieren. Irgendwer hat mal gesagt "Selbst das schlechteste Nassfutter ist noch besser als Trockenfutter". Wie seht ihr das?