Puh...

gruselige Geschichten...
Unsere schlimmste war die fatale Fehldiagnose damals bei Ilvy. Bei ihrer Kastra ( 6 Monate) muss sie beim " alten"
Tierarzt so viel Narkose abbekommen haben, dass sie in der Praxis gar nicht aufwachte .
Sie wurde dort als "ausgesprochen wilde, unkooperative Katze "

geführt und er bewaffnete sich stets mit dicken Lederhandschuhen. Gehasst hat sie ihn allerdings, kluge Katze.
Ansonsten ist sie beim Arzt ein Lämmchen...
Nun zurück: Daraufhin erstellten sie in eigener Regie ein Röntgenbild, auf dem uns der
Tierarzt beim Abholen ( meine kleine Tochter und ich waren da )irgendwas Unverständliches zeigte und mit Grabesstimme sagte : " Ihre Katze hat eine schwere angeborene Herzerkrankung,
HCM, und lebt ggf. nur noch ein Jahr.". Zack..
Auf meine Frage, wie gesichert das sei, sagte er, 100%, nur die Schwere müsse noch festgelegt werden und dafür käme dann in einer Woche eine Kardiologin in die Praxis...
Wie bekamen die noch völlig benommene, fertige Mieze im Korb in die Hand gedrückt.
Die Nacht verbrachten wir weinend mit einer zitternden, völlig desorientierten Katze auf dem Schoß um sie zu wärmen..
Die Woche war die Hölle, wie ihr euch denken könnt.
Am Tag des Herzechos begrüßten alle in der Praxis mich mit Leidensmiene, als ob Ilvy schon tot sei.
Die Kardiologin war total nett- der
Tierarzt ließ sich gar nicht blicken- und siehe da: Völlige Fehlinterpretation des Röntgenbildes- wie die Kardiologin total gut erklären konnte.
Außer ganz diskreter
Asthma- Veranlagung topfit, unsere Süße.!!!
Der
Tierarzt hat nicht ein Wort dazu gesagt... Und hat uns nie wiedergesehen.

Nun sind wir in einer großartigen Praxis und überglücklich, dort so ein kompetentes herzliches Team zu haben..