Wie Lilliyfee habe ich es auch gemacht.
Unser ganz besonderer Kater Findus ist im Oktober 2018 ganz plötzlich mit 14 Jahren gestorben. Für uns ist für eine lange, lange Zeit die Welt einfach stehengeblieben.
Nach einigen Monaten voller schrecklichster Trauer bin ich ein- bis zweimal die Woche ins Tierheim gegangen und habe mich dort ehrenamtlich etwas um die Katzen gekümmert. "Katzenstreichlerin" nennen sie das.

Ab und zu gab es dort besondere Sorgenfellchen, da kam ich dann irgendwann schon mal ins Wanken...
Im November letzten Jahres zog dann Omi Meemaw auf ihren drei Beinen und mit chronischem Schnupfen sowie
Spondylose und
FIV bei uns ein. Sie konnten niemanden für sie finden, aber sie hat mich sofort um den Finger gewickelt.
Sie ist nicht Findus und wird es auch nie sein. Ich werde sie nie so sehr lieben wie ihn, aber das muss ich ja auch nicht.
Sie ist nicht besonders verschmust aber zuckersüß und eine reizende Omi auf ihre Art; ich liebe sie auch und mache mir um sie viele Sorgen, aber ich brauchte die Zeit, um wieder bereit für eine Katze zu sein.
Ob ich irgendwann wieder "gesucht" hätte? Ich weiss es nicht. Aber wenn ich jemals wieder aktiv suchen würde, dann nach zwei Katzen. Meemaw ist ein kleiner Sonderfall, aber generell würde auch ich dir zu zwei Katzen raten.
Aber lass dir die Zeit die du brauchst.
Alle hier wissen, wie schwer es gerade für dich ist.