Hallo zusammen,
wir sind inzwischen etwas verzweifelt über das Verhalten unserer Katze Lilly, 11 Jahre alt. Nach einem Kreuzbandriss hinten rechts wurde uns empfohlen, sie auf engem Raum (Gehege) zu halten und sie auf jeden Fall am Springen etc. zu hindern - 4-6 Wochen lang. Allerdings ist Lilly seit 10 Jahren eine "Draußen-Katze", die nur stundenweise in der Wohnung ist. Sie ist generell eher scheu und schreckhaft, lässt sich aber auch mal beschmusen, ohne es je einzufordern. Jedenfalls haben wir ihr dann ein schönes Gehege gebaut, ca. 2,5 qm, indem sie sich auch einigermaßen eingerichtet hat. Katzenklo klappte von Anfang an erstaunlich gut (obwohl das neu war!), sie frisst halbwegs gut, könnte aber unserer Meinung nach mehr fressen. Das Problem: Sobald wir sie aus dem Gehege lassen (weil sie maunzt, weil wir ihr etwas mehr Freiheit gönnen wollen, weil jemand im Raum ist, der sich um sie kümmern kann...) verschwindet sie schnurstracks unterm Sofa. Anfangs konnten wir sie da noch rausholen und uns mit ihr hinsetzen, sie streicheln, mit ihr reden etc., was sie auch sehr genossen hat, und was immer mit lautem Schnurren quittiert wurde. Inzwischen bleibt sie aber den ganzen Tag da, und faucht und schlägt nach jedem, der sie da rausziehen will. Da sie über Nacht auf jeden Fall ins Gehege soll (befindet sich alles in unserem großen, offenen Wohnbereich), sind wir am Überlegen, ob wir das mit dem Sofa nicht generell unterbinden sollten (sofern wir sie da je wieder rauskriegen ;-). Was meint ihr? Kriegt sie da Depressionen (besonders bequem und gut fürs Gelenk kann es eigentlich auch nicht sein) oder sollen wir sie einfach in Ruhe lassen? Freue mich auf eure Meinung!