Hallo, ich möchte heute über meinen Rudi schreiben, den ich schweren Herzens am 8.9.2020 Mit 14 Jahren gehen lassen musste. Er hatte die heimtückische Krankheit „ Akromegalie“, die mit einer Insulinresistenz einhergeht.Heißt morgens und abends Hohe Dosen Insulin spritzen, in der Hoffnung, dass irgendwas ankommt. Was mich freut ist, dass ich ihn, trotz schlechter Prognose ( im Durchschnitt 20 Monate Lebenserwartung) noch ganze 4 Jahre bei mir hatte. Natürlich gab es auch Tage, an denen es ihm nicht so gut ging. Ich wusste aber genau, dass es ca. 6 Stunden anhält, dann geht es wieder.
Mein kleiner Kater war mein Seelenverwandter, Nach dem letzten Röntgenbild vor 2 Wochen war klar, dass er nur noch 1/3 Lungenfunktion hat. Bis zu dem Tag war er relativ normal, aber ab da ging es rapide bergab. Als ob er warten wollte bis ich Bescheid weiß.
ich weiß, das klingt blöd, aber der Tierarzt, mit dem ich befreundet bin hat mich viel privat besucht. Er hat Rudi so oft gesehen, er hat mir bestätigt, dass es 4 Tage nach dem Röntgen viel schlechter auf einmal war.
Wir haben ihm dann sehr liebevoll über die Regenbogenbrücke geholfen.
Mein Gefühl sagt, es war der richtige Zeitpunkt.
Jetzt bleibt mir noch sein Bruder Paul, der aber lieber meinem Mann hinterherläuft. Mein Rudi fehlt schon sehr, wir waren die letzten 14 Jahre selten getrennt.
Er hat ein schönes Grab im Garten , wo ich jeden Abend eine Kerze anzünde
